Warum die Erstellung von Buyer Personas eine von 5 notwendigen Voraussetzungen ist, damit Ihre digitale Reichweitenstrategie erfolgreich wird

5 kostspielige Fehler im Content Marketing

Fehler

Sobald Sie Ihren Chef und Ihre Kollegen vom Ansatz des Content Marketings überzeugt haben, können Sie in die eigentliche Planung und Umsetzung gehen. Doch damit Sie am Ende tatsächlich mehr eigene Reichweite (also Owned Media) und daraus mehr zahlende Kunden generieren, ist es wichtig. einige häufige Fallstricke im Vornherein auszuschalten.

5 dieser häufigen Fehler hat dankenswerterweise Ivan Kreimer auf searchenginepeople.com aufgeführt. Er zeigt, welche Aspekte Sie unbedingt beachten sollten, damit Sie eine eigene Content Marketing-Strategie entwickeln, die wirkt.

Fehler 1: Keine klare Segmentierung der Zielgruppe

Der Kern im Content Marketing bildet stets die Zielgruppe. Schließlich können Sie nur effektiven Content produzieren und distribuieren, wenn Sie Ihre momentanen und potenziellen Kunden möglichst genau kennen. Ein Konzept, das Ihnen bei dieser Aufgabe hilft, ist das der Buyer Personas. Hier erstellen Sie sogenannte stereotypische Vertreter Ihrer Zielgruppe und erhalten Erkenntnisse für die für Sie relevanten Bereiche, wie z.B.:

  • (berufliche) Herausforderungen
  • Bedürfnisse
  • Probleme
  • Informationsverhalten

Nicht jede Persoan sucht nach den gleichen Informationen im Netz oder auf Social Media, wodurch Sie auch Ihre Content-Produktion daran angleichen müssen. Denn der Geschäftsführer benötigt anderen Content als sein Marketingchef oder der Vertriebsmitarbeiter. Und nur, wenn Sie diese Spezifikationen in der Erstellung und Distribution Ihrer Inhalte berücksichtigen, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, mehr Traffic, Leads und letztlich Conversions zu erlangen.

Fehler 2: Fehlende Usability und Lesbarkeit der Website

Neben dem zielgerichteten Content, spielt ebenso deren gute Lesbarkeit und die Usability Ihrer Website eine wesentliche Rolle. Denn laut Ivan “scant” der Großteil der User lediglich die Inhalte, weshalb es umso wichtiger ist, diese in einer übersichtlichen und verständlichen Struktur anzubieten. Dazu gibt er folgende Tipps:

  • Strukturieren Sie Ihren Text durch klare Überschriften (H1 bis H6).
  • Der erste Anhaltspunkt ist immer die Headline, deshalb: Versuchen Sie bereits hier Ihren Nutzer direkt eine Lösung oder Hilfestellung für dessen Suchanfrage zu vermitteln und nutzen Sie dazu ebenso Unterüberschriften.
  • Gliedern Sie Ihre Beiträge in kurze Abschnitte (Ivans Empfehlung: max. 5-6 Sätze)
  • Schaffen Sie mehr Übersichtlichkeit mit:
    • Aufzählungen,
    • Unterschiedlichen Schriften (Fett und kursiv)
  • Nutzen Sie Bilder!

Fehler 3: Verkaufen nützlicher Content steht im Vordergrund statt

Natürliche wollen Sie am Ende Geld verdienen, schließlich müssen sich die Investitionen in die digitale Reichweitenstrategie lohnen. Aber bei Content Marketing steht nicht in erster Linie der Verkauf, sondern vielmehr das Angebot von sehr nützlichem und wertvollem Content für die Zielgruppe im Vordergrund. Sie müssen deutlich machen, dass Sie Ihren Usern mit Ihren Informationen Lösungen für deren Herausforderungen bieten. Erst dann ist es möglich, Ihr Publikum langsam in Ihren Marketing-Funnel (Stichwort Veredelungslift“) zu lenken und dort Schritt für Schritt weiterzuveredeln.

Dabei ist zu beachten, dass es sich hierbei um einen langfristigen Prozess handelt; zunächst müssen Sie Aufmerksamkeit erlangen und wenn Ihr potenzieller Kunden Ihren Content für “gut” befindet, teilt er diesen eventuell weiter (Stichwort Earned Media). Sobald Sie ihn von Ihren Inhalten überzeugt haben, meldet er sich beispielsweise für Ihren Newsletter an und wird so vom Website-Besucher zum Lead. Nun ist es möglich ihm direkt sowie immer spezifischeren Content zu liefern, bis er wahrnimmt, dass Sie kostenpflichtige Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die ihm bei seinen Schwierigkeiten helfen können. Zu diesem Zeitpunkt ist es dann wahrscheinlich, dass Sie Ihren Lead in einen Käufer umwandeln können.

Ivan stellt daher klar: Bei Content Marketing geht es nicht um “plattes ” Verkaufen. Vielmehr wird durch hilfreiche Inhalte eine Vertrauensbasis geschaffen, auf der Sie dann eine langfristige Kundenbeziehungen entwickeln können.

Fehler 4: Kein spezifischer Inhalt

Wie bereits mehrfach erwähnt, können Sie Ihr Publikum nur effektiv ansprechen, wenn Ihr Content auf die verschiedenen Personas zugeschnitten ist. Sobald Ihr Inhalt zu allgemein ist, erhalten die Nutzer keinen wirklichen Mehrwert und werden daher auch nicht lange auf Ihrem Blog verweilen.

Neben Erkenntnissen aus der Zielgruppenanalyse müssen Sie stets Themen evaluieren, die für Ihre Nutzer wichtig sind. Weiterhin sind die Wahl der Formate und Kanäle ausschlaggebend, um die die maximale Wirkung zu erzielen.

Fehler 5: Keine Bilder und Grafiken

Sicherlich wissen Sie, dass es unterschiedliche “Lerntypen” gibt: Die einen präferieren Texte, die anderen lernen am besten durch zuhören und wieder andere bevorzugen visuellen Inhalt.

Aufgrund dieser verschiedenen Verhaltensweisen ist es auch für Ihr Content Marketing elementar, Grafiken und Bildern auf Ihrem Blog einzufügen und so die visellen “Lerntypen” besser anzusprechen. Daneben belegen verschiedene Studien, dass gerade auf Social Media Bilder & Co. das Engagement der User erhöht.

Nutzen Sie Ivans Aufzählung als Checkliste für Ihre eigene Arbeit und steigern Sie dadurch den Erfolg Ihrer Strategie.

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