An welchen Stellen Sie aus ihrem Content Marketing noch mehr herausholen und gleichzeitig Aufwand und Kosten einsparen können

5 Tipps für eine kosteneffektive Content Marketing-Strategie

Euro Money In Hourglass (Concept Of Successful Business)

Sie haben Ihre Content Marketing-Strategie ausgearbeitet sowie dokumentiert und jetzt geht es an die Implementierung. Ab diesem Zeitpunkt ist zu entscheiden, was Sie von den verschiedenen Bausteinen der Strategie inhouse umsetzen und welche Kompetenzen Sie nach extern vergeben. Ein wesentlicher Punkt bei dieser Abwägung spielt die Kostenfrage; schließlich können Sie mit Content Marketing zwar mehr Käufer gewinnen, aber es sind ebenso entsprechende Investitionen nötig.

Wenn Sie nun die Inhouse-Lösung wählen, weiß Scott Lambert, wie Sie hierbei kosteneffektiver arbeiten können. Er gibt auf business2community.com gleich 5 Tipps, mit denen Sie in verschiedenen Bereichen Ihre Prozesse optimieren und so Geld sparen.

Tipp 1: Wiederverwendung Infografiken von Dritten (natürlich mit Quellenangabe)

Mehrfachverwertung von Content ist immer eine gute Möglichkeit, die Erstellung von eigenen Inhalten zu optimieren. Scott geht jedoch einen Schritt weiter: Gerade die aufwendige und oft teure Produktion von Infografiken können Sie günstiger gestalten, indem Sie auf vorhandene Grafiken von Dritten zurückgreifen. Voraussetzung ist selbstverständlich immer, dass Sie die Quelle angeben sowie verlinken und im besten Fall vorher die Erlaubnis beim Autor einholen.

Tipp 2: Verlegen Sie Ihre Öffentlichkeitsarbeit ins Social Web

PR-Arbeit kostet in der Regel Geld, das Sie ebenso anderweitig investieren können. Indem Sie sich gerade auf Social Media mit Influencern, Journalisten und anderen wichtigen Personen aus Ihrer Nische verbinden, bauen Sie sich ein Netzwerk auf, durch das Sie Ihre Reichweite (Stichwort Earned Media) und Bekanntheit steigern. Denn solange Sie nutzwertige Informationen liefern, bilden diese Verbindungen eine wirkungsvolle Plattform, kostenlos regelmäßig Inhalte weiterverbreiten zu lassen.

Tipp 3: Nutzen Sie Ihren Content hinter Paywall

Natürlich ist es wichtig und richtig, nicht jeden Inhalt Ihres Content Marketings frei zugänglich und kostenfrei anzubieten. Gerade in Hinblick auf den
„Veredelungslift“ muss differenziert werden, welcher Content zur nächsten Stufe im Marketing-Funnel (z.B. die Anmeldung zum Newsletter) führt und darf daher auch „etwas kostet“ (sowohl im tatsächlichen Sinne als auch in Form einer Adresse). Schließlich wollen Sie am Ende Geld verdienen. Und trotzdem empfiehlt Scott bezüglich einer kosteneffektiveren Strategie, dass ebenso der Content hinter der „Paywall“ wiederverwendet werden sollte. Sie können beispielsweise ein Whitepaper in verschiedene Blog-Einträge einteilen und so neuen, eigenen Content schaffen. Dieser bietet einen Nutzwert für die Zielgruppe, zahlt auf Ihre (Google-) Sichtbarkeit und somit auf Ihre Traffic-Zahlen ein.

Tipp 4: Werbemails als Ideenbox für neue Inhalte

Sicherlich haben Sie noch ein Archiv mit einigen vergangenen gestalteten Werbemails.  Und viele davon entsprechen wahrscheinlich nicht dem Anspruch des Content Marketings. Allerdings ist es ebenso möglich, dass Sie darunter Emails finden, aus denen Sie Themen und Ideen für neuen Content generieren können. Sie sollten demnach Ihre Mails sichten, um so auf Content stoßen, mit dem Sie wieder mehr Traffic erzeugen.

Tipp 5: Visueller Content in Form von vorhandenen (Verkaufs-)Präsentationen

Auch Ihre Verkaufsabteilung kann ein Content-Lieferant sein. Schließlich werden hier häufig Präsentationen verwendet, um Kunden wesentliche Aspekte Ihres Unternehmens darzustellen. Solange es sich nicht um firmen- oder kundeninterne Daten handelt, sollten Sie diese Inhalte nutzen und visuell zur Verfügung stellen. Eine Möglichkeit bietet Slideshare, wodurch Sie dann den Teil Ihrer Zielgruppe erreichen, der am liebsten über visuellen Inhalt angesprochen wird.

Scotts 5 Punkte ist eine sehr nützliche Checkliste, um die eigenen Prozesse zu verbessern und so neben Zeit ebenso Geld zu sparen.

Jetzt Artikel lesen

Das könnte Sie auch interessieren