Wie Sie sich optimal vorbereiten, damit Ihnen auch als kleines oder mittelständisches Unternehmen die Entwicklung einer erfolgreichen Content Marketing-Strategie gelingt

5 Tipps für KMUs auf dem Weg zu eigenen Content Marketing-Strategie

Ziele Content Marketing

Content Marketing ist für alle da. Sie brauchen keine großen Werbebudgets, um mit hilfreichen Inhalten die eigene Reichweite (Stichwort Owned Media) zu vergrößern. Gleiches gilt auch, wenn Sie dann den gewonnenen Traffic nach und nach in Ihrem Marketing-Funnel monetarisieren.

Auf was es jedoch in jedem Fall ankommt, egal ob großes oder kleines Unternehmen, ist die Vorbereitung: Es gibt einige wichtige Punkte, die für den Erfolg Ihrer
Content Marketing-Strategie unabdingbar sind. Und um welche wesentlichen Punkte es sich dabei handelt, verrät uns freundlicherweise Michael Brenner. Er zählt 5 Tipps auf, die vor und ebenso bei der Planung Ihres künftigen Content Marketings Beachtung finden muss:

1. Verstehen Sie Ihren (potenziellen) Kunden?

Ihre Zielgruppe muss im Mittelpunkt all Ihrer Aktivitäten stehen. Bevor Sie mit der Planung und Erstellung von Inhalten sowie Formaten starten, müssen Sie erst wissen, was Ihre User von Ihnen erwarten. Und dazu sollten Sie unter anderem die Antworten auf folgende Aspekte kennen:

  • Nach welchen Keywords suchen sie? Vor welchen Herausforderungen stehen sie?
  • Was sind ihre Pain Points und wie können Sie ihnen helfen?
  • Wie gestaltet sich ihr Informationsverhalten?
  • Was sind relevante Touchpoints?

Diese und weitere Fragen sind unbedingt zu klären, wobei Ihnen beispielsweise das Konzept der Buyer Personas helfen kann. Danach lohnt es sich erst, mit der Ausarbeitung von Inhalten, Formaten und der Distribution zu befassen.

2. Welchen Wert repräsentiert Ihre Marke?

Anhand der Erkenntnisse aus Ihrer Zielgruppenanalyse im vorangegangenen Punkt folgt nun, welchen Mehrwert Sie mit Ihrer Marke dem Publikum bieten wollen. Schließlich wird Ihrer Marke gewisse Attribute zugesprochen. Sie sollten nun prüfen, ob diese auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe einzahlen.

Ihr Ziel ist es, dass Ihre Nutzer sich mit Ihrer Marke identifizieren und so zu langfristigen Kunden werden. Das ist jedoch nur möglich, wenn Sie auch einen entsprechenden Nutzen für Ihre User liefern, der wiederum dem Versprechen der Marke entspricht. Dabei sollte jedoch immer Ihr Publikum im Mittelpunkt stehen.

3. Dokumentieren Sie Ihre Content Marketing-Strategie!

Es gibt wohl (fast) keine Aufzählung, in der dieser Punkt nicht genannt wird: Nur wenn Sie Ihr Content Marketing dokumentieren, also richtig planen, kann es zum Erfolg führen. Im einzelnen bedeutet das laut Michael, folgende Aspekte festzuhalten:

  • Was sind Ihre Ziele?
  • Wie charakterisieren Sie Ihre Zielgruppe?
  • Nach welchen Themen und Formaten wird gesucht und von wem?
  • Wie gestaltet sich Ihr Redaktionsplan?
  • Wie sieht Ihre Distribution aus, wann spielen Sie welchen Content auf welchem Kanal aus?
  • Mit welchen KPIs messen Sie Ihren Erfolg?

4. Richtige Content-Erstellung und Amplifizierung

Sobald Sie einige Vorarbeiten geleistet haben, können Sie mit der Produktion Ihrer Inhalte beginnen. Auch wenn Sie Themen und Formate aus Ihren Recherchen kennen, sollten Sie immer wieder die Frage stellen: Liefere ich meinen Nutzern mit diesem Content tatsächlich Lösungen oder Hilfestellungen zu dessen Problemen? Wichtig ist zudem, die Tonalität Ihrer Zielgruppe zu verwenden, um so die Wahrscheinlichkeit zu steigern, wahrgenommen zu werden.

Dann folgt die Distribution. Dazu ist es nötig auf den Social Media-Kanälen und anderen Touchpoints präsent zu sein, die für Ihr Publikum relevant sind. Eine Amplifizierung Ihrer Inhalte erreichen Sie laut Michael, wenn Sie einen Mix aus
Owned, Earned und sogar Paid Media wählen. Weiterhin spielt dabei insbesondere das ↘Influencer-Marketing eine wichtige Rolle; neben der bloßen Reichweite (Stichwort Earned Media), zahlt diese Strategie auf die Glaubwürdigkeit Ihrer Marke ein.

5. Messen Sie Ihre Ziele?!

Ob und inwieweit Sie Erfolg haben zeigt sich erst, wenn Sie Ihre Ziele messen. Und dazu müssen Sie im vornherein entsprechende KPIs definieren. Anhand derer ist dann erkennbar, ob Ihre Anstrengungen sich positiv auf Ihr Geschäftsergebnis auswirken, wo es Optimierungspotenzial gibt und mit welchen ROI Sie rechnen können.

Michaels hilfreiche Checkliste eignet sich ideal zum „Über-den-Schreibtisch-Hängen“.

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