Brian Sutter zeigt, mit welchen Methoden gerade KMUs ihr Content Marketing "zum Fliegen"bringen

6 Content Marketing-Strategien für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Einführung und Implementierung neuer Marketing-Strategien bedeutet für die viele Unternehmen vor allem eines: Es muss meist ein hohes Budget investiert werden.

Anders im ↘Content Marketing: Zwar kostet auch dieser Ansatz Zeit und Geld. Doch es ist für die langfristige erfolgreiche Umsetzung keineswegs ein Budget á la Coca Cola oder anderen großen Marken notwendig. Im Gegenteil: Auch mit knappen Mittel können Unternehmen eine effektive Content Marketing-Strategie etablieren. Sie benötigen lediglich das entsprechende Wissen dazu.

Glücklicherweise liefert uns das ↘Brian Sutter auf forbes.com. Er führt 6 Strategien auf, mit denen insbesondere ↘kleine und mittelständische Unternehmen ihr Content Marketing gewinnbringend einsetzen können:

Strategie 1: Das Influencer-Marketing

Das erste Ziel Ihres Content Marketings ist es, Ihr Publikum mit den richtigen Inhalten zu erschließen. Sie müssen Reichweite, also ↘Traffic aufbauen. Dieser ist die notwendige Voraussetzung, damit Ihr Marketing-Funnel ins Laufen kommt.

Und unter anderem für diese Aufgabe eignet sich das Influencer-Marketing. Denn die Meinungsführer Ihrer Nische besitzen bereits Reichweite, von der Sie wiederum profitieren können. Gleiches gilt für die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit des Influencers.

Statt sich nun jedoch auf die “bekannten” und “großen” Meinungsführer Ihrer Branche zu fokussieren, sollten Sie sich vielmehr laut Brian auf die Mirco-Influencer konzentrieren. Diese sind oftmals effektiver und vor allem leichter für die eigene Marke einzunehmen. Schließlich konkurrieren Sie hier nicht mit einer Vielzahl an anderen Betrieben um die “Gunst” des Influencers.

Empfehlung: Wie Sie Influencer in Ihrer Nische identifizieren und für sich gewinnen, lesen Sie jetzt
hier!

Strategie 2: Das Storytelling

Brian erklärt, dass es in jedem Unternehmen “Geschichten” gibt, die Sie erzählen können und sollten. Beispiele sind:

  • Wie entstand die Gründungsidee?
  • Wie verlief das erste Jahr?
  • Von welchen Fehlern oder Überraschungen kann man berichten?

Damit jedoch jede Ihrer Stories die gewünschte Wirkung auslöst, sollten ein Faktor unbedingt gegeben sein: Authentizität. Das jedoch ist eine Eigenschaft, die bei vielen professionell erstellten Stories häufig verloren geht.

Somit lautet Brians Tipp: Recherchieren Sie in Ihrem Betrieb, was sich zum “Geschichten erzählen” eignet und achten Sie dann bei der Produktion darauf, dass Sie eine authentische Atmosphäre schaffen und bewahren. Als Beispiel nennt er den Fall, wenn Sie sich nach einer Messe mit einem (potenziellen) Kunden auf ein Getränk treffen und dort in ungezwungener Umgebung eine Unterhaltung führen. Oftmals werden gerade dann Anekdoten vom eigenen Unternehmen erzählt. Und diese können Sie wiederum für Ihr Content Marketing nutzen.

Strategie 3: Die Zielgruppe kommt immer zuerst

Wie bereits erwähnt, muss die ↘Zielgruppe immer an erster Stelle stehen. Es geht somit nicht darum, wahllos Massen an Inhalten tagtäglich im Netz zu verbreiten. Das Anliegen ist vielmehr, den relevanten Nutzern regelmäßig hilfreichen Content zu liefern.

Brian weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sich bei Content Marketing um einen langfristigen Ansatz handelt. Dadurch sind positive Ergebnisse der Maßnahmen nicht sofort sichtbar. Trotzdem muss die Zielgruppe bei allen Aktivitäten im Mittelpunkt stehen. Schließlich ist es das Ziel, ein qualitativ hochwertiges Publikum aufzubauen, in dem man als die zentrale Anlaufstelle der Branche gilt. So sind Sie erst in der Lage, langfristig Kunden zu gewinnen und zu binden.

Strategie 4: Pflege bestehender Kundenbeziehungen

Bekanntermaßen kostet es mehr Geld neue Käufer zu akquirieren, als bestehende Kunden zu einer Transaktion zu animieren. Deshalb sollten Sie Ihren Fokus nicht nur darauf legen, das Interesse neue Nutzer zu wecken und in Ihren Marketing-Funnel zu lenken. Stattdessen ist es sinnvoll, ebenso Content für bereits existierende Kunden anzubieten und diese weiterzuveredeln. Sie erhöhen somit Ihren CLV (Customer Lifetime Value) und letztlich Ihren Umsatz.

Strategie 5: An den richtigen Touchpoints präsent sein

In Zeiten von Facebook, Snapchat, WhatsApp und Instagram erscheint immer öfter das Phänomen, dass Unternehmen meinen, auf jedem neuen Kanal mit einem Account vertreten sein zu müssen. Schließlich will man ungern Trends “hinterherhinken” oder vom Wettbewerb abgehängt werden. Dabei sollten man jedoch Vorsicht walten lassen: Denn erfolgreiches Content Marketing setzt nicht voraus, dass Sie überall präsent sind. Sie sollten lediglich dort mit Inhalten auffindbar sein, wo Sie auch Ihre Zielgruppe antreffen. Alles andere ist Ressourcen- und Geldverschwendung.

Sie müssen also wissen, welche Kanäle Ihre Nutzer präferieren und Ihre Content-Erstellung sowie Distribution entsprechend anpassen. So stellen Sie sicher, die richtigen Touchpoints mit den richtigen Inhalten zu bespielen und erhöhen dadurch Ihre Conversion-Rate.

Empfehlung: Eine Anleitung, wie Sie insbesondere die Social Media-Kanäle finden, die für Ihr Unternehmen relevant sind, lesen Sie jetzt ↘hier!

Strategie 6: Ein Buch schreiben

Brians letzter Tipp wirkt fast schon “altmodisch”. Dennoch ist es sehr wirkungsvoll: Indem Sie ein eigenes Buch erstellen und vermarken, profitieren Sie laut Brian in vielerlei Hinsicht:

  • Sie zeigen und stärken Ihre Kompetenz
  • Sie decken Ihre Zielgruppe besser ab, z.B. um Nutzer auf Amazon
  • Es eignet sich als Geschenk für Geschäftskunden
  • Der Inhalt lässt sich in vielfältiger Weise wiederverwenden, z.B. für Präsentationen, Whitepapers, Mini-Ebooks,…

Oftmals können Sie für die Produktion eines Ebooks zudem auf bereits vorhandene Inhalte zurückgreifen, wodurch Sie Zeit und Kosten sparen.

Auf die richtigen Methoden kommt es an!

Brians Artikel zeigt deutlich, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, auch ohne große Budgets mit Content Marketing Geld zu verdienen. Sie müssen nur wissen, wie. Und das beantwortet sein Blog-Post auf jeden Fall.

Das könnte Sie auch interessieren