Welche wesentlichen Aspekte Ihr Content Marketing beantworten können muss, um tatsächlich mehr Reichweite und mehr zahlende Kunden zu gewinnen

6 Fragen für Ihre effektive Content Marketing-Strategie

Strategie 3

Es wird nicht einfacher, die eigene Zielgruppe mit seinen Werbebotschaften wirksam zu erreichen, ganz im Gegenteil. Immer mehr Menschen begegnen klassischer Werbung skeptisch und lassen Anzeigen, Beilagen aber auch Webbanner unbeachtet.

Einen Ausweg bietet Content Marketing. Damit allerdings die digitale Reichweitenstrategie auch tatsächlich wirkt, muss ein entsprechender Plan ausgearbeitet werden. Erst dann kann Traffic für den „Veredelungslift“ generiert und so letztlich mehr Geld verdient werden.

Soweit stimmen Sie sicherlich zu, doch die Umsetzung stellt viele Verlage und Unternehmen vor die erste Hürde. Wie entwickelt man eine gute Content Marketing-Strategie?

Der Experte Michael Brenner gibt hierbei Hilfe. Er zählt 6 Fragen auf, die Ihnen als Leitfaden bei der Erstellung Ihrer Strategie dienen und von Nick Westergaard, Chief Brand Strategist bei  Brand Driven Digital stammen.

Frage 1 : Warum?

Die grundsätzliche Frage zielt darauf zu klären, was Sie mit Content Marketing erreichen wollen. Denn der Ansatz kann viele Effekte haben, von Reichweite über
Leadgenerierung bis hin zur Stärkung des Markenimages. Den Grundbaustein für die weitere Arbeit legen Sie jedoch, indem Sie exakt bestimmen, welche Ziele Sie verfolgen.

Frage 2: Wer?

Natürlich funktioniert keine Strategie, wenn Sie nicht wissen, wen Sie ansprechen wollen. Sie müssen also Ihre Zielgruppe kennen und das nicht nur demografisch, sondern ebenso die psychologischen Faktoren. Welche Motivatoren gibt es und wie lauten die Pain Points? Ein Konzept, dass Ihnen ein detailliertes Bild Ihres Publikums mit allen für Sie relevanten Facetten liefert, tellt zum Beispiel Buyer Personas dar.

Frage 3: Was?

Nachdem Sie nun wissen, welche Ergebnisse Sie für Ihre Marke verfolgen und welche Erwartungen seitens der Zielgruppe bestehen, müssen Sie die Art des Contents definieren. Wie muss der Inhalt aussehen, welche Formate sind nachgefragt, um beide Aspekte (sprich Ziele und Publikum) zu bedienen?

Frage 4: Wann?

Sie wissen nun, welche Content-Formate Sie gestalten sollten, um einen möglichst großen positiven Effekt zu erhalten. Voraussetzung dafür ist es jedoch, zu planen, wann Sie welchen Inhalt erstellen. Das A und O dafür ist ein Redaktionsplan, mit dessen Hilfe Sie festlegen, wer wann welchen Content publizieren soll – sowohl auf der Website als auch auf Social Media. So liefern Sie regelmäßig neue Informationen und können sich so als kompetente Quelle in Ihrer Nische positionieren.

Frage 5: Wo?

Ohne gute Inhalte funktioniert kein Content Marketing. Doch fast noch wichtiger ist es, den Content auch zu verbreiten, weswegen ein entsprechender
Distributionsplan unerlässlich ist.

Aufgrund der Zielgruppenanalyse aus Schritt 2 haben Sie auch Hinweise erhalten, auf welchen Kanälen Ihre Nutzer am häufigsten unterwegs sind. Und diese Plattformen müssen Sie nun bespielen, da Sie hier die höchste Wahrscheinlichkeit haben, Traffic zu erzeugen. Daneben sollte selbstverständlich auch die
Sichtbarkeit der eigenen Website nicht vernachlässigt werden.

Frage 6: Wie?

Die letzte und spannendste Frage klärt, wie sämtliche vorherig festgelegten Methoden umgesetzt werden sollen. Hier muss demnach bestimmt werden, wer für Content-Erstellung und auch die Verbreitung zuständig ist sowie wer Informationen über die Zielgruppe sammelt und auswertet. Genauso wichtig ist es zudem, alle Anstrengungen auf ihr Ergebnis hin zu prüfen. Sind also mit dem Content und der Distribution die Ziele erreicht worden, die man in Schritt 1 definiert hat?

Michaels 6-Schritte-Anleitung ist eine hilfreiche Stütze, wenn man seine eigene Strategie entwickeln und dabei keinen wesentlichen Punkt vergessen will.

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