Warum die Anzahl an Kunden nicht als einziger Erfolgsfaktor einer Content Marketing-Strategie gesehen werden sollte

6 Metriken für einen aussagekräftigen Content Marketing ROI

ROI_BildDass Content Marketing kein Selbstzweck ist, sondern eine digitale Reichweitenstrategie, mit der Sie am Ende des Tages Geld verdienen wollen, ist bekannt. Auch wenn der Verkaufsansatz nicht im Vordergrund steht, sondern Content, der die Fragen und Probleme Ihrer Zielgruppe beantworten und lösen soll, so wollen Sie im Ergebnis mehr Conversions erzielen.

Denn auch Zeit und Kosten, die für den Erfolg Ihrer Content Marketing-Strategie investiert werden, müssen sich rechnen. Doch wie genau lässt sich ein verlässlicher und aussagekräftiger ROI erstellen? Megan Totka gibt dazu auf semrush.com eine Antwort. Sie listet insgesamt 6 Metriken auf und erklärt, warum Sie gerade diese in Ihre Berechnung miteinbeziehen sollten. Denn um den wirklichen Erfolg zu messen, reicht laut Megan nicht, lediglich das Ende des Marketing-Funnles, also die Zahl der Käufer, zu betrachten, Weshalb, lesen Sie in ihrem aufschlussreichen und nützlichem Beitrag.

Metrik 1: Conversion/Sales

Am Ende wollen Sie mit Ihrem Content Marketing Geld verdienen. Deshalb sollten Sie messen, wie viele zahlende Kunden Sie letztlich durch Ihre Inhalte gewonnen haben. Diese Kennzahl bildet jedoch nur einen bestimmten Teil Ihres Erfolgs ab. Berücksichtigen Sie nur diese Kennzahlen, dann schließen Sie andere, ebenfalls sehr wichtige positive Effekte des Ansatzes aus. Dabei zahlen diese ebenso auf den Gesamterfolg ein.

Metrik  2: SEO-Visibility/Rankings

Eine weitere, wichtige Kennzahl, die Sie beobachten sollten, sind Ihre Suchmaschinen-Rankings. In Deutschland beziehen sich diese vorwiegend auf Google. Je besser Sie sich zu den relevanten und nachgefragten Keywords Ihrer Zielgruppe positionieren, desto höher wird Ihre Präsenz und Kompetenz zu den von Ihnen besetzten Themen. Ihre Nutzer nehmen Sie somit schneller und mehr wahr, wodurch Sie wiederum Ihren Traffic erhöhen.

Metrik 3: Traffic und Engagement

Ob und wie Ihr Content performt, wird in der Regel zu aller erst an den Trafficzahlen sichtbar. Daneben jedoch sollten Sie ebenso messen, wie sich die User auf Ihrer Website bewegen und welche Blog-Posts Engagement hervorrufen.

Metrik 4: Bounce Rate (unter Vorbehalt)

Die Bounce Rate ist eine gern genutzte Metrik, um zu ermitteln, wie gut einzelne Artikel bei den Nutzern ankommen. Doch hier rät Megan zur Vorsicht: Denn eine hohe Bounce Rate bedeutet nicht automatisch, dass ein Beitrag schlecht ist. Deswegen sollte immer auch die Verweildauer in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden. Ebenso kann eine hohe Bounce Rate entstehen, wenn der User auf einer perfekten Landingpage weitergeleitet wird und dort sofort die gesuchten Informationen findet.

Metrik 5: Nutzungstiefe

Sehr wichtig für die Optimierung Ihrer Strategie ist zu wissen, wie “tief” Nutzer Ihre Seite verwenden. Wo sind auffällige Sprungstellen und welche Seiten werden besonders häufig “weitergeklickt”? Aus diesen Messungen erhalten Sie wertvolle Hinweise, wo etwaiges Optimierungspotenzial vorhanden ist und welche Seiten Sie ausbauen sollten.

Metrik 6: Qualitative Backlinks

Als ein immer noch wichtiger SEO-Faktor nennt Megan qualitativ hochwertige Backlinks. Denn je mehr gute, sinnvolle und nützliche Verlinkungen auf andere Seiten Sie besitzen, desto mehr steigt die Relevanz Ihrer Seite für Suchmaschinen (allen voran Google). Und das bedeutet, Sie erhalten ein besseres Ranking zu einschlägigen Themen.

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