Auf welche Schwachpunkte Sie Ihre Content Marketing-Strategie überprüfen sollten, damit Sie noch mehr Kunden gewinnen

7 Content Marketing-Fehler, die Sie Zeit und Geld kosten

Euro Money In Hourglass (Concept Of Successful Business)

Natürlich haben Sie schon vom bekannten “Information Overload” gehört, richtig? Oftmals aus eigener Erfahrung, denn täglich erhält man so viele Informationen, dass es stets schwieriger wird, diese für sich zu sortieren und darauf zu reagieren. Das Ergebnis ist dann, dass man unempfänglicher für sämtliche (Werbe)Botschaften wird.

Dieses Phänomen ist einer der Gründe, warum immer mehr Unternehmen sich dem Content Marketing zuwenden. Statt der klassischen Werbung setzen sie auf qualitative Inhalte, um die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe zu wecken und durch einen entsprechenden Veredelungsprozess letztlich mehr zahlende Kunden zu erhalten. Aber es zeichnet sich auch hier bereits ein Trend ab, dass stetig mehr Content produziert. Der Grund liegt im Wettbewerb, das Engagement der Nutzer für sich zu gewinnen. Aber das kann ebenfalls zu der berühmt-berüchtigten “Informationsüberflutung” führen – was ist also zu tun?

Eine Antwort hält dankenswerterweise Pam Neely bereit. Sie nimmt das oben beschriebene Szenario als Ausgangslage, um die 7 häufigsten Fehler anzuprangern, durch die eine Content Marketing-Strategie fehlschlägt. Und dazu gehört auch, dass zwar viel, aber nicht unbedingt guter Content produziert wird. Warum also
weniger Inhalt mehr wert ist und welche weiteren sechs Punkte Sie unbedingt vermeiden sollten, lesen Sie in Pams sehr ausführlichen Beitrag.

Fehler 1: Keine Qualität

Die Qualität Ihres Contents ist ausschlaggebend für den Erfolg. Wenn diese folglich nicht gegeben ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit jhoch, dass hohe Trafficzahlen und Leads ausbleiben. Deswegen sollte Ihr Content folgende Prinzipien erfüllen:

  • Fehlerfreie Inhalte
  • Übersichtlichkeit: Aufzählungspunkte, klar gegliederte Überschriften,…
  • Pro 300 bis 500 Wörter immer ein Bild

Extra Tipp: Binden Sie Zitate oder Aussagen von bekannten Experten in Nische (Stichwort Influencer) in Ihre Blog-Posts ein. So bieten Sie einen noch größeren Mehrwert für den User.

Pam stellt zudem klar: Es gibt keine langweiligen Branchen, sondern nur schlechte Inhalte. Deshalb ist das Argument “unsere Nische ist langweilig” keine Ausrede, warum Sie keinen qualitativ hochwertigen Inhalt produzieren können.

Fehler 2: Keine Strategie

Der wohl meist zitierte und häufigste Fehler besteht darin, dass ein Unternehmen keine dokumentierte (!) Content Marketing-Strategie entwickelt. So ist das Projekt bereits von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Denn wenn Sie nicht wissen, welche Ziele Sie mit dem Ansatz verfolgen wollen, wie Sie diese messen und welche Maßnahmen sich daraus für das weitere Vorgehen ableiten, werden die im Content Marketing möglichen positiven Effekte ausbleiben.

Fehler 3: Keine Distribution

Sie haben guten, auf Ihre Zielgruppe angepassten Inhalt erstellt und zwar auf Grundlage Ihrer Strategie. Doch die Qualität alleine reicht nicht aus. Reichweite erzielen Sie erst, wenn Ihr Content auch auf den Kanälen verfügbar ist, die für Ihre Nutzer relevant sind. Deshalb sollten Sie genügend Zeit und Aufwand für Ihre Distribution einplanen. Und das heißt, Ihre Inhalte nicht lediglich einmal auf diversen Social Media-Kanälen zu posten. Vielmehr sollten Sie sich auch hier einen Plan anlegen, in dem Sie die Verbreitung aller Beiträge einstellen. Bei besonders erfolgreichen Blog-Posts empfiehlt es sich, diese mehrmalig auszuspielen.

Fehler 4: Keine detaillierten Kenntnisse über Ihre Zielgruppe

Ob Ihr Inhalt hochwertig genug ist für Ihre Zielgruppe und ob Sie die richtigen Plattformen nutzen, wissen Sie, wenn Sie diese und andere relevanten Informationen über Ihre User wissen. Folglich steht am Anfang Ihrer Strategie, eine Zielgruppen-Analyse, z.B. mit Hilfe des Ansatzes der Buyer Personas, durchzuführen.

Insgesamt sollten Sie für Ihre Content- und Distributionsstrategie folgende Aspekte kennen:

  • Nach welchen Keywords und Themen suchen die Nutzer?
  • Welche (Social Media) Kanäle bevorzugen Sie?
  • Was sind beliebte Content-Formate?
  • Vor welchen (beruflichen) Herausforderungen stehen sie? (also welche Hilfestellungen und Lösungen muss Ihr Content bieten?)

Fehler 5: Lückenhafter Content entlang der Buyer’s Journey

Ebenfalls ein Teil der Analyse aus Punkt 4 sollte darin bestehen zu untersuchen, wie die Buyer’s Journey Ihrer Kunden aussieht. Mit diesem Wissen sind Sie in der Lage zu jeder Station entsprechenden Inhalt zu produzieren. Erfolg haben Sie allerdings erst, wenn Sie für jede Ebene tatsächlich Inhalte vorhalten. Deshalb sollten Sie regelmäßig überprüfen, ob dies der Fall ist. Ansonsten wird Ihr Marketing-Funnel nicht das gewünschte Ergebnis liefern.

Fehler 6: Zu wenig SEO-Maßnahmen

SEO sollte ein fester Bestandteil Ihrer Content Marketing-Strategie sein. Denn so stellen Sie sicher, dass Sie in den Suchmaschinen, allen voran Google, gefunden werden, also sichtbar sind. Und das ist die Voraussetzung, Traffic und später Leads zu generieren.

Folglich ist es wichtig, bereits bei der Planung und Erstellung Ihrer Inhalte auf SEO-relevante Elemente einzugehen. Was sind beispielsweise Longtail-Keywords, die Sie besetzen können? Diese Suchbegriffe werden regelmäßig und in einer größeren Häufigkeit gesucht, sind allerdings nicht so umgekämpft wie andere Stichworte in Ihrer Nische. Titel Tags und Descriptions sowie die technische Bereiche sind unter anderem SEO Aspekte, die Sie unbedingt berücksichtigen sollten.

Fehler 7: Keine Analyse der Ergebnisse

Der große Vorteil des digitalen im Gegensatz zum “klassischen” Marketing besteht darin, dass sämtliche Maßnahmen messbar sind. Sie sind also in der Lage über Tools wie Google Analytics, BuzzSumo oder den Auswertungen innerhalb verschiedener Social Media-Netzwerke zu sehen, wie Ihre Inhalte performen. Zugleich erhalten Sie Informationen zum Nutzerverhalten und Conversion-Rates. Ein sehr großer Fehler also, wenn Sie diese Vorteil nicht nutzen. Denn entgehen Ihnen frühzeitige Hinweise auf Optimierungspotenzial und im Zweifel fallen Sie hinter die Konkurrenz zurück.

Überprüfen Sie am besten jetzt Ihren eigenen Plan auf diese Fehler – damit Sie am Ende nicht das Nachsehen haben.

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