Wie es gerade kleine und mittelständische Unternehmen mit den richtigen "Helferlein" schaffen, ihre Zeit und ihr Geld optimal für eine funktionierende Content Marketin-Strategie einzusetzen

9 Tools für zeitoptimiertes Content Marketing

Produktivität

Wo es beispielsweise in Konzernen für einzelne Arbeitsschritte auch einzelne Spezialisten gibt, ist gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen das Gegenteil der Fall. Viele Zuständig- und Verantwortlichkeiten laufen in einer Person zusammen. So ist z.B. der Content-Produzent gleichzeitig für die Distribution, Social Media, SEO und zuletzt auch für die (Erfolgs-) Analysen zuständig. Das führt dazu, dass in den meisten Fällen das bereits strapazierte Zeitbudget noch knapper wird.

Glücklicherweise gibt es allerdings Wege, wie auch diese “Allround-Talente” insbesondere in KMUs ihre Zeit noch effizienter nutzen können. Und einen Lösungsvorschlag bietet Karri Bishop auf business2community.com. Sie führt 9 Tools auf, mit denen Sie einzelne Tätigkeiten leichter durchführen können und neben Zeit, letztlich sogar Kosten sparen.

Tool 1: Keyword.io

Am Anfang jeder Content-Erstellung steht die Themenfindung. Erste Hinweise dazu liefert Ihnen eine Zielgruppenanalyse (zum Beispiel in Form der Buyer Personas). Weitere Informationen zu Inhalten, die für Ihre Zielgruppe relevant sind, erhalten Sie über eine sogenannte Keyword-Recherche. Denn jeder Suchbegriff, den ein Nutzer in die Suchmaschinen, z.B. bei Google, eingibt. spiegelt die digitale Nachfrage. Und je höher diese “Nachfrage” ist, was Sie anhand des durchschnittliche Suchvolumen pro Keyword sehen, desto höher scheint das Thema interessant für Ihre Zielgruppe zu sein. Entsprechend sollten Sie dazu Inhalte produzieren und verbreiten.

Ein kostenloses Tool, das Ihnen hilft, relevante Suchbegriffe (also Keywords) zu identifizieren, ist Keyword.io. Nach einer einmaligen, kostenfreien Registrierung haben Sie die Möglichkeit, Ihr Land einzustellen und Keywords für verschiedene Suchmaschinen und ebenso E-Commerce-Plattformen wie Amazon abzufragen.

Tool 2: Canva

Visueller Content ist ein sehr effektive Methode, um das Interesse der Zielgruppe auf sich zu ziehen. Infografiken, Bilder oder anderweitige Visualisierungen sollten deshalb fester Bestandsteil Ihrer Content-Strategie sein. Allerdings geht professionell gestalteter Content häufig mit hohen Kosten einher. Canva bietet jedoch die Möglichkeit, auch als Nicht-Grafiker hochwertige Bilder, Grafiken & Co. zu kreieren. Bereits in der kostenlosen Version haben Sie Zugriff auf eine breite Auswahl an Vorlagen, Schriften und Icons für die unterschiedlichsten Bereiche.

Tool 3: Campaign Monitor

Der erste Schritt Ihres Content Marketings besteht darin, mehr Website-Besucher, also Traffic, zu erzeugen. Als nächstes geht es dann darum, die gewonnene Reichweite weiterzuveredeln bis Sie am Ende zahlende Kunden generieren. Ein Zwischenschritt auf diesem Weg ist die Leadgenerierung. Hier haben Ihre Nutzer bereits genug Vertrauen in Ihre Marke, um eine erste Information preiszugeben. Zum Beispiel die Email-Adresse. Mit Hilfe dieser Angabe können Sie nun regelmäßig Newsletter versenden (vorausgesetzt, Sie haben das Double-Opt-In) und so den User immer wieder auf Ihre Inhalte und Website aufmerksam machen. Denn Email-Marketing ist einer der effektives und kostengünstigsten Methoden, Nutzer zu binden und die Kundenbeziehung weiter auszubauen. Und das Tool Campaign Monitor ermöglicht es Ihnen, diesen Prozess noch zu optimieren.

Tool 4: Priceonomics Content Tracker

Der Erfolg Ihrer Content Marketing-Strategie ist zu einem Großteil abhängig von der Performance Ihrer Inhalte. Erst wenn diese den Erwartungen Ihres Publikums entsprechen (und am besten noch übertreffen), stärken Sie das Vertrauen und legen so die Basis für langfristige Kundenbeziehungen. Der Content Tracker sollte daher in Ihrem “Baukasten” nicht fehlen. Denn mit diesem Tool können Sie messen, welcher Content auf welches Ihrer Ziele einzahlt und wo noch Verbesserungspotenzial besteht.

Tool 5: Followerwonk

Wenn für Ihre Zielgruppe Twitter einer der wichtigsten Kanäle ist, dann sollten Sie Followerwonk einsetzen. Mit dieser Anwendung erhalten Sie interessante Details zu Ihren Nutzern; von Interessensgebieten aus deren Bio über Herkunftsländer und sogar, welche Nutzer als “Influencer” in der Community gelten. Mit Hilfe dieser Informationen sind Sie in der Lage, die Distribution der Inhalte noch gezielter zu gestalten und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, mehr Reichweite zu generieren.

Tool 6: Trello

Um alle Ihre Aktivitäten und Maßnahme im Blick zu haben und zu koordinieren, eignet sich Trello. Mit dieser Anwendung sind Sie in der Lage, sämtliche Projekte zu steuern und dabei jedoch Zeit zu sparen. Im Content Marketing ist es besonders hilfreich, um einen Redaktionsplan aufzusetzen, auf den alle betreffende Personen zugreifen können. Selbst als “One-Man-Show” unterstützt Sie das Tool dabei, Ihre Content-Planung zu systematisieren und den Überblick zu behalten.

Tool 7: CoSchedule

CoSchedule ist ähnlich zu Trello, allerdings konzentriert es sich mehr auf Marketer. Sie könne folglich auch mit dieser Anwendung Redaktionspläne entwickeln genauso wie die Distribution steuern. Ein Vorteil bei CoSchedule liegt darin, dass Sie es mit WordPress verknüpfen und so Ihre Blog-Posts direkt aus dem Content Management System für Social Media einstellen können.

Tool 8: Grammarly

Die Konsistenz, Verständlichkeit und Richtigkeit Ihrer (vor allem) geschriebenen Inhalte sind ein wichtiger Einflussfaktor, ob ein User wiederholt Ihre Website besucht. Statt aufwendig Korrektur lesen zu lassen, was Zeit und Geld kostet, gibt es diverse Tools, die Ihnen diese Arbeit erleichtern. Für englische Texte führt Grammarly die Liste an. Für deutsche Blog-Beiträge können Sie die kostenfreien Textanalysen von PR-Gatway oder von Wortliga.de nutzen bzw. testen.

Tool 9: Scoop.it

Kirras letztes Tool ist Scoop.it, mit dem Sie sich die Content-Produktion vereinfachen können. Satt tagtäglich neuen, eigenen Inhalt zu erstellen, sparen kuratierte Beiträge Zeit. Hierbei geht es nicht darum, Content von anderen Websites eins zu eins zu übernehmen. Vielmehr sollten Sie Quellen identifizieren, die für Ihre Zielgruppe relevante Informationen zeigen und diese dann mit neuer Überschrift und kurzer Zusammenfassung auf der eigenen Seite anbieten. Natürlich immer mit Verweis auf die Original-Quelle. Und Scoop.it ermöglicht es Ihnen, Fremdinhalte im Netz für Ihre Nische zu finden, die Sie kuratieren sollten.

Alle 9 Tools zeigen, an welchen Stellen Sie sich Ihre Arbeit erleichtern können. Sicherlich sind nicht alle aufgezählten Anwendungen für jeder Art von Arbeit und Unternehmen geeignet. Doch häufig hilft es schon viel, wenn man zumindest an einigen Stellen ein solches “Helferlein” einsetzen kann.

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