Wie Sie Ihre Content Marketing-Strategie mit Hilfe von 5 Schritten entwickeln, zeigt Alexandra Tachalova.

In 5 Schritten zur Content Marketing-Strategie

Sie haben sich über Content Marketing ausreichend informiert, vielleicht einige Veranstaltungen besucht und sind begeistert von dem Marketing- Ansatz. Auch Ihren Chef  konnten Sie von der digitalen Reichweitenstrategie überzeugen.

Jetzt folgt der nächste Schritt: Nämlich die Entwicklung einer Strategie für Ihr unternehmen. Natürlich können Sie auch Content erstellen ohne einen Plan zu verfolgen, Sie werden nur mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger Erfolg dabei haben.

Der Aufbau einer Content Marketing-Strategie hilft Ihnen sicherzustellen, dass Ihre Zeit, Energie und das verwendete Budget niemals umsonst sind und dabei helfen, die Unternehmensziele zu erreichen. Aber wie entwickelt man nun eine erfolgsversprechende und zielführende Content Marketing Strategie? Alexandra Tachalova kennt die Antworten und stellt sie auf dem Blog searchenginejournal.com vor. Die 5 Schritte dienen als Leitfaden bei der Entwicklung:

Schritt 1: Ziele definieren

Zu Beginn müssen Sie Ihre Ziele definieren und darauf sollten Sie genügend Zeit verwenden. Denn die Ergebnisse, die Sie mit Ihrer Strategie erreichen wollen, müssen auf Ihre Unternehmensziele einzahlen. Zudem ist es wichtig, geeignete Kennzahlen für die Messung zu wählen. So stellt Alexandra beispielsweise klar, dass möglichst viel und häufig Content zu veröffentlichen, keine aussagekräftige KPI ist. Denn der Fokus im Content Marketing liegt darauf, qualitative Inhalte mit einem klaren Mehrwert für die Zielgruppe anzubieten und nicht möglichst viele Blogbeiträge zu schreiben. Somit sollen Sie sicherstellen, dass Sie keine klare Ziele festlegen, damit Sie letztlich Erfolg mit Ihrer Content Marketing Strategie haben.

Schritt 2: Wettbewerber analysieren

Um sich erfolgreich in Ihrer Nische positionieren zu können, müssen Sie wissen, was Ihr Wettbewerb an Content anbietet. Somit ist im zweiten Schritt eine Konkurrenzanalyse erforderlich. Damit sind Sie in der Lage, auch Ideen für eigene Inhalte zu generieren. Das Tool BuzzSumo bietet Ihnen hierbei eine einfache Möglichkeit, sämtliche Mitbewerber zu identifizieren.

Empfehlung: Wie Sie Ihre digitale Konkurrenz ermitteln, zeigt Ihnen diese Wettbewerbsanalyse!

Um den Organic Traffic jedoch zu untersuchen, empfiehlt sich die Nutzung anderer Tools, wie z.B. Ahrefs oder SEMrush.

Schritt 3: Eigene Content-Performance untersuchen

Welche Themen und bereits bestehende Inhalte besonders nachgefragt bei Ihrer Zielgruppe sind, können Sie beispielsweise Google Analytics ermitteln. Welcher Blog-Posts die meisten Seitenbesuche und die höchste Verweildauer auf der Website erzielen, sind dank des Tools schnell festzustellen. Des Weiteren können Sie die Content-Performance auch über BuzzSumo kontrollieren.

Schritt 4: Von der Zielgruppe lernen

Welche Fragen Ihre Zielgruppe beschäftigen, ist essentiell für die Content-Produktion. Daher sollten Sie genau analysieren, welche Suchanfragen Ihr Publikum stellt (z.B. durch eine Keyword-Recherche) und antworten Sie mit relevantem Content. Ein Tool, das Sie dabei unterstützt, ist Answer the Public. Auf einen Blick erhalten Sie so Hinweise hinsichtlich der Such-Intention Ihrer Zielgruppe bei der GoogleEingabe.

Schritt 5: Den Content planen und distribuieren

Zuletzt sollten Sie einen detaillierten Plan erstellen, in dem Sie festhalten, wann und wo Sie Ihren Content verbreiten, sprich: Sie müssen organisieren, welcher Blog-Post zu welchem Zeitpunkt auf welchen Kanälen erscheinen. Falls Sie das Persona Konzept kennen und auch nutzen, empfiehlt sich zudem die genaue Zuordnung einer Persona für die der Content ausgerichtet ist.

Speziell um mehr Facebook-Reichweite zu erlangen – vorausgesetzt, Sie verfügen über das entsprechende Budget – können Sie Facebook Ads nutzen. Durch die platzierten Ads im Newsfeed der User, können neue Zielgruppen erschlossen und dadurch die Bekanntheit vergrößert werden.

Eine weitere Strategie für mehr Traffic ist es, themenverwandte Webseiten zu nutzen und mit diesen zu kooperieren. Diese finden Sie über Tools wie BuzzSumo, Ahrefs oder Majestic. Die möglichen Kooperationsseiten können nun auf verschiedene Weise kontaktiert werden; beispielsweise über direkte Kontaktformulare, über Emails oder durch Social Media-Kanälen. Um auch wirklich wahrgenommen zu werden, gibt Alexandra folgenden Tipp: Vernetzen Sie sich zuerst mit der Kontaktperson auf LinkedIn oder Xing, wodurch Sie die Wahrscheinlichkeit auf eine schnelle Antwort erhöhen.

Das könnte Sie auch interessieren