Auch Kpunktnull-Chef Thomas Knüwer mag den Pauschalangriff von Jung-von-Matt-Boss Thomas Strerath aufs Content Marketing nicht so stehen lassen

Noch etwas zur sogenannten “Content-Lüge”

Small Fish With Ambitions Of A Big Shark - Business Concept

Nun äußern sich auch die Größen der deutschen Content Marketing-Szene (heißt: Leute, die tatsächlich etwas von der Sache verstehen) zu ↘Thomas Streraths Einlassungen zur angeblichen “Content-Lüge”.

Content Marketing-Autor und ↘d.tales-Gründer ↘Klaus Eck sieht auf ↘Facebook zunächst die positiven Aspekte der strerathschen Invektive. Dieser demaskiere das in der Werbebranche verbreitete unsägliche Gleichsetzen von viralen Werbespots mit echtem Content Marketing. Sein Vorstoß sei daher immerhin nicht lediglich als “Verteidigung des eigenen Business” zu sehen.

Klaus Eck_Strerath_844

↘Mirko Lange von ↘talkabout wird in seiner Antwort auf Facebook bereits deutlicher und stellt klar, dass Thomas Strerath zwar “weiter sei als viele Werber, aber eben auch weiter ein Werber”. Ob das Werber-Sein in der DNA liegt, oder hier doch v.a. der Versuch, die eigenen Pfründe zu sichern, vorliegt, sei dahingestellt. Wir können ja nicht in die Köpfe der Werber schauen.

Mirko Lange_Strerath_844

Auch Communicate And Sell hatte sich bereits am Dienstag ↘ausführlich zu Thomas Streraths Thesen geäußert. Unser Hauptargument dabei: Richtig und durchaus verdienstvoll ist es, die angeblichen Content Marketing-Erfolge der Werbebranche als das zu bezeichnen, was sie sind: Kurzlebige Viral-Hypes ohne langfristige Relevanz, die mit Content Marketing wenig bis nichts zu tun haben und lediglich fälschlich unter diesem Label vermarktet werden, um den Kunden zu zeigen, “dass man das auch kann”. Echte Erfolgsbeispiele für ↘Content Marketing muss man hingegen ganz woanders suchen – wo man dann auch fündig wird.
↘Mittelständisch geprägte ↘Nischenmärkte bieten hier reichlich
↘Anschauungsmaterial.

Direkt in der WUV holte schließlich gestern ↘Kpunktnull-Gründer ↘Thomas Knüwer zum eleganten und faktengesättigten Finishing-Move aus. Stück für Stück nimmt Knüwer den Angriff von Thomas Strerath auseinander und entlarvt viele Thesen als vermutlich bewusst verunklarte Unterstellungen. Thomas Knüwers Fazit: Hier stemmt sich eine Industrie, die ihren Zugriff auf die großen Marketingbudgets der Konzerne mit allen Mitteln verteidigen will, gegen den Fortschritt. Und das mit zweifelhaften Argumenten.

Lesen Sie Thomas Knüwers Finishing-Move ↘hier!

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