Aaron Agius zeigt, wann Sie Ihre Content Marketing-Strategie unbedingt überarbeiten sollten

So erkennen Sie frühzeitig erfolgloses Content Marketing

Eigentlich enthält Ihre Content Marketing-Strategie alle wesentlichen Bausteinen, die für eine hohe Effektivität notwendig sind. Und eigentlich haben Sie auch alle Regeln eingehalten, damit der Ansatz für Ihr Unternehmen funktioniert. Und doch sind Sie nicht sicher, ob Ihr Content Marketing am Ende tatsächlich die Ergebnisse hervorbringt, die Sie geplant haben. Damit einher geht die Frage: Wie erkennt man frühzeitig, dass die eigene Strategie überarbeitet oder zumindest justiert werden muss, um neben mehr Reichweite ebenso mehr Leads und zahlende Kunden zu generieren?

Zum Glück weiß Aaron Agius darauf eine Antwort. Er nennt auf searchenginejournal.com 5 Entwicklungen, die Ihnen deutlich zeigen, dass Ihr Plan mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitern wird. Um diese Szenario zu verhindern, ist es also ratsam, Aarons 5 Warnsignale zu kennen:

Warnsignal 1: Keine zunehmende Reichweite und Conversion-Rate

Content Marketing soll in erster Linie das Vertrauen zu Ihrer Marke stärken und mehr eigene Reichweite (also Owned Media) erzeugen. Ob die Punkte erfüllt werden, zeigen entsprechende Kennzahlen, nämlich

  • die Entwicklung Ihres Website-Traffics
  • die Zahl Ihrer Leadgenerierungen, z.B. in Form von Newsletter-Abonnenten
  • die Menge an Shares, Likes und Kommentare in Social Media
  • die Anzahl der Backlinks

All diese Metriken geben Aufschluss, wie Ihr Content performt und ob er Ihre Nutzer zu einer Handlung animiert. Ist dies nicht der Fall, so sollten Sie laut Aaron Ihre momentanen Maßnahmen stoppen und analysieren, warum Ihre Inhalte nicht auf die oben genannten Ziele einzahlen. Natürlich folgt dann die entsprechende Justierung der Aktivitäten.

Warnisignal 2: Fehlende dokumentierte Content Marketing-Strategie sowie keine Buyer Personas

Sie haben sich zwar eine Content Marketing-Strategie überlegt, diese jedoch nicht dokumentiert? Dann wird Ihr Plan scheitern. Denn ohne schriftlich festgehaltenen Plan sind Ihre Ziele nicht klar formuliert und daher auch Ihre Maßnahmen nicht fokussiert sowie effektiv.

Damit einher geht die Segmentierung und Definition Ihrer Zielgruppe, die an erster Stelle Ihrer Strategieentwicklung stehen muss. Schließlich können Sie Themen, Content und dessen Distribution erst erfolgreich durchführen, wenn Sie Ihre Nutzer genau kennen. Sprich, Sie müssen wissen, welche Inhalte diese wann und wo erwarten. Und auch dazu müssen Sie ein Konzept erarbeiten, dass Ihren Mitarbeitern ermöglicht, sämtliche Maßnahmen darauf abzustimmen. Zum Beispiel mir Hilfe der sogenannten Buyer Personas.

Empfehlung: So erstellen Sie Ihre eigenen Buyer Personas – jetzt hier lesen!

Eine dokumentierte Strategie und ebenso ein klares Bild Ihrer Zielgruppe stellen also die Basis für Ihren Erfolg dar. Ansonsten werden Sie mit Ihrer Strategie scheitern und somit unnötig Zeit, Geld und Kapazitäten verschwenden.

Warnsignal 3: Kein Einsatz von visuellen Inhalten

Die Wirkung von Bilder, Grafiken, Videos & Co. bei der Generierung von Aufmerksamkeit und Reichweite ist Ihnen sicherlich bekannt. Warum nutzen Sie dann nicht das Potenzial von visuellem Content für Ihr Unternehmen? Diese Frage sollten Sie sich stellen, da Sie ansonsten Gefahr laufen, effektive Content-Formate für sich ungenutzt zu lassen. Und damit verzichten Sie auf die Möglichkeit, mehr User auf Ihre Seite zu lenken.

Deshalb sollten Sie überprüfen, dass in Ihrer Content-Produktion einige der folgenden visuellen Formen verwendet werden:

  • Video
  • Präsentationen
  • Bilder
  • Infografiken

Sie eignen sich laut Aaron ebenso dazu, “ältere” Blog-Posts zu aktualisieren. Wichtig ist natürlich immer, dass die Formate einen qualitativen Mehrwert für Ihre Nutzer umfassen und deren Erwartungen erfüllen.

Warnsignal 4: Kein kalkuliertes Budget für Content Marketing

Zwar benötigen Sie für Content Marketing keine riesigen Werbebudgets. Dennoch müssen Sie mit Kosten rechnen, wie z.B. für die Erstellung von Inhalten, die Gestaltung oder auch die Distribution. Denn hier ist bereits zu klären, ob Sie sich das notwendige Know-How intern aufbauen oder die Aufgaben an einen externen Dienstleister vergeben. In beiden Fällen müssen Sie investieren.

Empfehlung: Wie Sie eine passende Content Marketing-Agentur finden, erfahren Sie jetzt hier!

Somit ist es ratsam, bereits zu Anfang einen gewisses Budget für den Bereich einzuplanen, um handlungsfähig zu bleiben. In dieser Kalkulation sollten laut Aaron unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Content-Produktion
  • Social Media-Aktivitäten
  • Hosting-Kosten
  • Tools
  • Website-PlugIns (z.B. für WordPress)

Warnsignal 5: Keine systematische Distribution

In diesem Punkt verweist Aaron auf die 80/20-Regeln: Nämlich, 20 Prozent Ihrer Zeit und Kapazitäten sollten Sie für die Content-Produktion verwenden, 80 Prozent dagegen auf die Distribution. Denn Ihr guter Inhalt kann nur mehr Traffic, Bekanntheit und letztlich auch zahlende Kunden generieren, wenn der Content auf den Kanälen regelmäßig präsent ist, wo Sie Ihre Nutzer treffen. Aus diesem Grund sollte die Verbreitung Ihrer Inhalte im besonderen Fokus stehen, was wiederum heißt: Sie benötigen eine angepasste Strategie.

Fazit: Vorbereitung und regelmäßige Analyse sind die Basis

Diese Ausführungen zeigen, dass Sie viele Punkte, die zu einem Misserfolg führen, durch eine detaillierte Ausarbeitung Ihrer Strategie sowie die regelmäßige Überprüfung der definierten Kennzahlen bereits frühzeitig erkennen können. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, ebenfalls zu Anfang eine Budget festzulegen, mit dem Sie in der Lage sind, alle Maßnahmen umzusetzen.