4 Tipps, wie Sie in vermeintlich uninteressanten Nischen mit Content Marketing mehr Reichweite generieren

So funktioniert Content Marketing auch in „langweiligen“ Branchen

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Wenn ein Produkt oder Dienstleistung von Haus aus für Ihre Zielgruppe leicht nachvollziehbar ist und auch einen gewissen „Unterhaltungswert“ mitbringt, dann ist es gut geeignet, über Content Marketing noch mehr Reichweite zu erhalten. Das ist zumindest die weitläufige Meinung. Handelt es sich dagegen eher um komplexe, oft technische Angebote, dann wird von der Implementierung einer Content Marketing-Strategie abgesehen.

Dabei sind gerade B2B-Unternehmen auf Nischenmärkten prädestiniert, Content Marketing zu betreiben. Denn vor allem hier liegt viel Expertenwissen vor, das man ideal für Inhalte nutzen kann, um seine Nutzer für sich zu begeistern.

Es gibt also keine „langweiligen“ Branchen, sondern nur schlechtes Content Marketing. Dieser Meinung ist auch Kelsey Jones. Sie zeigt auf komarketing.com, wie Unternehmen in vermeintlich „uninteressanten“ Nischen Inhalte so aufbereiten können, dass sie letztlich mehr Bekanntheit, Reichweite und sogar neue Kunden gewinnen:

Tipp 1: Setzen Sie auf Erklärvideos

Gerade wenn Ihr Produkte oder Ihre Dienstleistung sehr komplex ist, benötigt der Nutzer viele Informationen. Schriftform und damit lange Artikel sind hier häufig der falsche Ansatz (Stichwort Zeitmangel). Als Bewegbild hingegen lassen sich insbesondere kompliziertere Sachverhalte verständlich und kompakt erklären. Deshalb lautet Kelsey Vorschlag: Entwickeln Sie eine Video-Strategie, in der Sie die einzelnen Teile Ihres Angebots nachvollziehbar darstellen.

Tipp 2: Kreieren Sie Content über Ihre Firmenkultur

Um Ihrer Marke, den Mitarbeitern und dem Unternehmen ein „Gesicht“ zu geben, können Sie Ihre Firmeninhalte durch entsprechenden Content präsentieren. Das ist eine gute Möglichkeit, eine angeblich „langweilige“ Branche interessant darzustellen. Bilder, Videosequenzen oder kurze Tonaufnahmen von Mitarbeitern erzeugen zum einen mehr Aufmerksamkeit, als der Standard-Text über Ihre Firmenkultur. Zum anderen erzeugen Sie somit Authentizität bei Ihrem Publikum, was wiederum zu einer stärken Kundenbindung beiträgt.

Tipp 3: Beantworten Sie „FAQs“

Sicherlich gibt es bei Ihnen in jede Phase der Buyer’s Journey wiederkehrende Fragen seitens der Nutzer, richtig? Diese „häufig gestellten Fragen“ oder FAQs sind ideal, um entsprechende Inhalte dazu zu erstellen. Denn damit kreieren Sie Content, der eine Problemlösung für die User bietet und damit einen sehr hohen Nutzwert besitzt. Da es sich zudem um Fragen handelt, die regelmäßig wiederkehren, ist folglich auch die Nachfrage konstant. Und das heißt: Sie erzeugen stetig Traffic, da es sich um sogenannten Evergreen-Content handelt.

Tipp 4: Betonen Sie die Unterschiede zu Ihren Wettbewerbern

Kelseys letzter Ratschlag lautet: Analysieren Sie, was Sie elementar von Ihrer Konkurrenz unterscheidet und erstellen Sie dazu Content. Es geht hierbei allerdings nicht darum, nur Ihre Vorteile als Marke zu betonen. Vielmehr sollten Sie Inhalte anbieten, die zeigen, warum Sie beispielsweise ein Verfahren anders anbieten als der Wettbewerb: Was sind die Vorteile entgegen anderen Ansätzen? Was sind Erfahrungen mit der Methode? Warum bewährt sie sich? Sind Änderungen geplant (z.B. aufgrund neuer Technologien?)

Auch bei Kelseys vierten Punkt muss eines immer im Mittelpunkt stehen: Die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe. Sie müssen in erster Linie bei deren Fragen und Herausforderungen helfen. Der Verkaufsaspekt steht im Hintergrund.

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