Warum eine wirksame Content Marketing-Strategie sowohl datengestützte Analysen als auch Kreativität beinhalten muss und wie Sie beides miteinander verbinden sollten

Was bringt mehr Erfolg: Datenbasiertes oder kreatives Content Marketing?

Idee Content Marketing

Zielgruppen und Märkte zu analysieren ist seit langem ein fester Bestandteil jeder Marketingstrategie. Darin unterscheidet sich folglichContent Marketing nicht so stark von anderen Ansätzen in diesem Bereich. Sehr wohl jedoch in der Gewichtung, denn die Analysen, allen voran die der eigenen Zielgruppe, bilden die Basis für die Themen- und Formatauswahl des Contents, dessen Distribution und letztlich auch für die Definition des Marketing-Funnels. Denn über diesen soll schließlich die gewonnene Reichweite in zahlende Kunden umgewandelt werden. Im Fokus der digitalen Reichweitenstrategie steht somit die Auswertung von Daten, anhand dessen sämtliche Schritte und Handlungen bestimmt werden.

Allerdings erfordert der zunehmende Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Nutzer mehr „engaging Content“, der aus Menge heraussticht und zu Engagement führt. Und dabei ist auch Kreativität gefragt. Nun stellt sich für viele die Frage: Ist Kreativität oder Datenanalyse der ausschlaggebende Erfolgsfaktor für eine Content Marketing-Strategie?

Gary Parkinson greift dieses Thema auf und liefert einige Antworten.

Auch er betont zunächst, dass Datenanalyse ein wesentlicher Bestandteil jedes Content Marketings ist. Dabei stützt er sich insbesondere auf das Tracken der Customer Journey und derKeyword-Recherche. Beides liefert viele Erkenntnisse, was und wo überhaupt im Netz gesucht wird, ob es präferierte Formate gibt und was die größten Pain Points sind. All diese Infos können dann z.B. im Konzept der
Buyer Personas verdichtet werden. Das wiederum dabei hilft, die richtigen Themen- und Formate zu verwenden genauso wie für die Erstellung eines Distributionsplans.

Im Blick auf die Customer Journey zeigen Daten, was an welcher Stelle für Inhalte erwartet und wie darauf reagiert wird. Gary führt dazu gleich vier Fragen an, die sich Ihr Nutzer während der Buyer Journey stellt und die Sie beantworten können sollten:

  1. Was benötigt meine Zielgruppe, um ihr Geschäftsziel zu erreichen?
  2. Welche Vorteile hat dieses Produkt oder diese Dienstleistung im Vergleich zu anderen Angeboten auf dem Markt?
  3. Inwieweit trägt der Kauf des Produkts/der Dienstleitung dazu bei, das Geschäftsziel des Users zu erreichen?
  4. Welchen ROI kann der Nutzer für sich erwarten, wenn er den Kauf tätigt?

Die Beantwortung dieser Fragen sollte sich in Ihrer Content-Erstellung widerspiegeln, wodurch die Chance dann steigt, die Wandlungsquoten zu erhöhen. Gleiches gilt, wenn man bestehende Kunden nach deren Meinung zum angebotenen Inhalt befragt und auf deren Feedback hin optimiert

Das alles bildet den Backround, um seine potenziellen Kunden möglichst effektiv anzusprechen. Aber genau an diesem Punkt kann mit Kreativität der Output gesteigert werden.

Um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, ist ein Brainstorming über neue Formate oder weitere Distributionskanäle anhand der aufgeführten Datenbasis möglich. Dabei ist wichtig: Die Zielgruppe steht im Mittelpunkt, sprich: Es sollte überlegt werden, wie Sie Ihren Nutzern wirklich helfen können, damit sie ihre Herausforderungen erfolgreich bestehen. Und hier sind kreative Lösungen gefragt.

Garys Beitrag zeigt, dass zwar das Auswerten von Daten eine wichtige Rolle im Content Marketing spielt, auf deren Grundlage jedoch Kreativität für kundenorientierte Lösungen wichtig ist.

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