Wie Sie Ihre externen Autoren steuern, um am Ende Unique Content zu erhalten

Texte schreiben lassen: Das Autoren-Briefing

Sie lassen Ihre Inhalte von einem externen Dienstleister liefern. Das stellt Sie vor die Herausforderung: Wie steuere ich die Autoren, damit ich am Ende den Unique Content erhalte, den ich für die Webseite brauche?

Denn egal, ob Sie mit einer Content-Agentur oder mit einem (oder mehreren) Freelancer zusammenarbeiten: In beiden Fällen müssen Sie Ihre Anforderungen so konkret wie möglich stellen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu bekommen.

Autoren-Briefing lautet daher das Stichwort:

In diesem Artikel finden Sie

Die einzelne Punkte im Detail:

Die 10-Punkte-Checkliste für das perfekte Autoren-Briefing

10 Punkte für ein gutes Autoren-Briefing

Für eine optimale Koordination Ihrer Autoren ist es sinnvoll, ein Briefing, also eine Art “Anforderungs-Katalog”, zu erstellen. Und dieses sollte folgende Punkte enthalten:

Punkt 1: Das Thema: Über was soll der Autor schreiben? (Stichwort Keywords)

Punkt 2: Das Ziel: Welches Ziel wird verfolgt?

Punkt 3: Die Zielgruppe: Für wen wollen Sie schreiben?

Punkt 4: Die Textart: Um was für einen Text handelt es sich?

Punkt 5: Die Textlänge: Was ist die minimale und maximale Wort- oder Zeichenanzahl?

Punkt 6: Die Textelement: Sollen Bilder, Grafiken, Videos und andere Formate zusätzlich eingebunden werden?

Punkt 7: Der Aufbau: Wie soll der Text strukturiert sein?

Punkt 8:Die Tonalität: Wie soll der Nutzer angesprochen werden (Duzen/Siezen?)

Punkt 9: Der Sprachstil: Welcher Stil wird bevorzugt: Umgangssprachlich oder sehr sachlich?

Punkt 10: SEO Texte: Welche Keywords sollten unbedingt verwendet werden? Was sind wesentliche Themen-Bereiche oder Fragen, die in jedem Fall beantwortet werden müssen? (Stichwort Such-Intension des Users).

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Im folgenden werden die einzelnen Punkte detaillierter beschrieben:

1. Das Thema: Über was soll der Texter schreiben?

Im ersten Schritt müssen Sie das Thema nachvollziehbar und klar für den Texter beschreiben: Hier reicht es nicht aus, lediglich ein oder zwei Begriffe zu nennen. Vielmehr sollten Sie die Aspekte benennen, zu denen Sie Unique Content haben wollen.

Beispiel: Sie brauchen SEO-Texte für das Thema Social Media-Marketing. Dieses Stichwort allein gibt dem Autor noch keinen Hinweis darauf, was er dazu schreiben soll. Daher müssen Sie es eingrenzen, zum Beispiel, indem Sie es detaillierter darstellen:

  • Was ist Social Media-Marketing?
  • Welche Bedeutung hat es im Kontext mit Online-Marketing?
  • Was unterscheidet gutes von schlechtem Social Media-Marketing?
  • Gibt es Beispiele für erfolgreiches Social Media-Marketing?

Sie veranschaulichen mit Hilfe der Fragen, welche Inhalte Sie von Ihrem Texter erwarten. Sie dienen ihm somit als Leitfaden und können gleichzeitig als Zwischenüberschriften verwendet werden.

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2. Das Ziel: Welches Ziel wird verfolgt?

Natürlich besteht das oberste Ziel darin, dem Kunden einen Mehrwert zu bieten. Denn da es sich um Unique und nicht Duplicate Content handelt, erhält der User gute Inhalte, die er nirgends sonst findet.

Einen Mehrwert schaffen Sie allerdings erst, wenn die individuellen Texte der Such-Intension (also die Such-Absicht) des Nutzers voll und ganz entsprechen. Er muss also bei Ihnen die Antwort auf genau die Frage finden, die er über Suchmaschinen, wie zum Beispiel über Google, eintippt.

Neben diesem immer geltenden Ziel, können (und sollten) Sie pro Content weiterhin “handfeste” Ziele vergeben. Denn erst so sind Sie in der Lage, den Erfolg der Inhalte zu messen. Mögliche Ziele sind:

  • Eine höhere Auffindbarkeit (gleichbedeutend mit mehr Sichtbarkeit) Ihres Contents in den Suchmaschinen (z.B. Google).
  • Mehr Website-Besucher
  • Höhere Conversion-Rates (sprich: Der User führt eine Handlung auf Ihrer Website aus, z.B. meldet sich für Ihren Newsletter an)

Je nach Ziel-Vorgabe unterscheidet sich die Gestaltung und Tonalität Ihrer Texte. Aus diesem Grund sollten Sie von Anfang angeben, welches Ziel der Content erreichen soll.

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3. Die Zielgruppe: Für wen wollen Sie schreiben?

Ein ebenso entscheidender Punkt für den Erfolg Ihrer Content-Produktion (und damit auch für Ihr Unternehmen) ist die klare Ausrichtung Ihrer Inhalte auf die verschiedenen Bereiche Ihrer Zielgruppe.

Es sollte folglich nicht die Aufgabenstellung sein, mit dem angeforderten Text Ihre gesamte Zielgruppe anzusprechen; schließlich besteht diese wiederum aus verschiedenen Charakteren/Teilgruppen, die unterschiedliche thematischen Schwerpunkte haben.

Deshalb sollten Sie dem Autor ein so klares Bild wie möglich von der “Person” oder dem Subegment Ihrer Nutzer geben, das Sie ansprechen wollen.

Beispiel:

Brauchen Sie einen Text, der eher Einsteiger in ein bestimmtes Thema einführt oder richten Sie sich an Spezialisten?

Diese Ausrichtung ist elementar, um einen einzigartigen Text schreiben zu lassen, der den Bedürfnissen Ihrer Nutzer entspricht. Tun Sie das nicht, fühlt sich keiner von beiden, also weder der Einsteiger noch der Profi, von Ihnen angesprochen; denn für den einen ist Ihr Inhalt zu einfach, für den anderen wiederum zu schwer.

Dieses Szenario vermeiden Sie, wenn Sie die das Subsegment Ihrer Zielgruppe so detailliert wie möglich beschreiben (Hier hilft Ihnen das Konzept der Buyer Personas). Diese Erkenntnisse machen es für den Texter leichter, den Content richtig auszurichten.

Und das wiederum erhöht die Chance auf ein besseres Ranking in Google (da Ihr Text besser der Such-Intension des Nutzers entspricht).

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4. Die Textart: Um was für einen Text handelt es sich?

Hier können Sie angeben, ob Sie einen Blog-Post, eine Reportage, ein Interview oder eine andere Art von Text benötigen.

Weiterhin ist es sinnvoll zu vermerken, wo der Artikel überall erscheinen soll: Nur auf der Website oder auch im Newsletter oder diversen Social Media-Kanälen? Ist das der Fall, können Sie zusätzliche Teaser anfordern, die den jeweiligen Plattformen angepasst sind.

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5. Die Textlänge: Wie viel der Texter schreiben soll

Für Ihre qualifizierten Autoren ist es ebenso wichtig zu wissen, welcher Umfang ihr Text haben soll. In Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung ist es angebracht, 1.000 Wörter pro Blog-Post als Mindestanforderung zu stellen. Allerdings sollten Sie ebenso einen Maximalwert angeben; so weiß der Texter, wie ausführlich er schreiben soll.

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6. Die Textelement: Bilder, Grafiken & Co.

Ein reiner Text-Beitrag wird erfolgreich für Ihr Google-Ranking und damit für Ihre Webseite sein, sobald Sie Bilder, Grafiken oder andere Elemente einbinden. So “lockern” Sie den Artikel auf. Wenn das von Ihrer Seite aus gewünscht ist, sollten Sie die entsprechenden Anforderungen in dem Briefing berücksichtigen:

  • Sollen Bilder eingebunden werden? Wenn ja, wie viele und in welchen Abmessungen?
  • Soll auf ein Video verwiesen werden?
  • Ist eine Grafik geplant?

Diese Punkte sollten Sie dem Texter mitteilen genauso, zu welchen Aspekten des Themas die zusätzlichen Formate geplant sind. So kann er seinen Text entsprechend aufbauen.

Unter Umständen kann dieser Schritt jedoch zu einem höheren Preis führen – je nachdem, was das Leistungspaket umfasst.

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7. Der Aufbau: Überschriften, Zwischenüberschriften, Absätze

Der vorangegangene Punkt ist auch wichtig in Hinblick auf den Aufbau und die Struktur des Textes. Gerade, wenn Ihr Seite besonders mobil genutzt wird, muss Ihr Inhalt entsprechend konzipiert sein. Das heißt im Einzelnen:

  • Kurze, in sich geschlossene Abschnitte bzw. Absätze
  • Verständliche und aussagekräftige Zwischenüberschriften
  • Einzelne Punkte im Listenformat

Selbstverständlich gelten diese Regeln auch, wenn Ihre Webseite hauptsächlich über Desktop verwendet wird. Denn die beschriebenen Struktur-Elemente erleichtern es dem Leser, den Inhalt schnell zu erfassen.

Wie bereits erwähnt, können Nutzer-Fragen, die Sie mitliefern, als “roter” Faden dienen. Zugleich lässt sich dadurch der Text in thematisch wichtige Abschnitte gliedern. Somit ist es für den Nutzer möglich, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und zu den Absätzen “zu springen”, die für ihn relevant sind (besonders dann, wenn Ihr Text sehr lang ist).

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8. Die Tonalität: Wie soll der Nutzer angesprochen werden?

Die Art und Weise, wie Sie Ihre Leser ansprechen, ist ebenso eine wichtige Info für den Texter: Ist in Ihrer Nische das “Du” oder eher das “Sie” geläufig?

Die Tonalität kann entscheidend für den Erfolg Ihrer Inhalte sein.

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9. Der Sprachstil: Welcher Stil wird bevorzugt?

Das gleiche gilt für den Sprachstil: Erwarten Ihre Leser eher einen “lockeren” Umgangston oder eine sehr sachliche Schreibweise? Beides entscheidet darüber, ob Ihre Nutzer den Text überhaupt wahrnehmen und ob Sie sie von Ihrer Kompetenz überzeugen.

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10. SEO Texte: Such-Intension und Keywords

Sie wollen gute SEO Texte, damit Sie Ihr Ranking in Google und anderen Suchmaschinen ausbauen. Schließlich ist das der erste Schritt, um von Ihren Nutzern zu einem bestimmten Themen gefunden zu werden.

SEO Texte bilden also die Grundlage, um mehr Website-Besucher zu generieren und diese möglichst lange auf Ihrer Seite zu halten.

Gute SEO Texte umfassen eine Reihe von Merkmalen, die Ihr Autor erfüllen muss:

  • Der Text muss der Such-Intension des Nutzers entsprechen.
  • Wichtige Suchbegriffe (Keywords) müssen im Inhalt enthalten sein. Sie können gleichzeitig als “Themen” gesehen werden, die Ihre Kunden besonders stark interessieren.
  • Ihr Text muss hochwertig und einzigartig sein (Stichwort Unique Content)
  • Keinesfalls Duplicate Content!

Erfüllen Ihre SEO Texte diese Grundlagen, steigen Ihre Chance, mehr Website-Besucher zu generieren und diese möglichst lange auf Ihrer Seite zu halten.

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Damit Sie alle 10 Punkte immer im Blick haben, finden Sie hier noch die ideale Checkliste für Ihr Autoren-Briefing. Am besten gleich griffbereit legen:

Die Checkliste beinhaltet alle 10 Punkte, die Ihr Autorenbriefing unbedingt beinhalten sollte.
Die perfekte Checkliste für Ihr Autoren-Briefing mit den wichtigsten 10 Punkten.

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Fazit: Je konkreter das Briefing, desto besser Ihre Texte!

Klar ist: Je detaillierter Sie Ihre Anforderungen im Briefing formulieren, desto besser wird das Ergebnis sein. Natürlich bedeutet das zunächst einen höheren organisatorischen Aufwand. Aber mit den genannten Punkten ist es Ihnen möglich, ein eigenes, optimales Briefing zu erstellen. Dieses können Sie dann als Vorlage für alle weiteren Autoren nehmen, von denen Sie Texte schreiben lassen.

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