Vor-und Nachteile, Inhalte selbst oder von Dritten liefern zu lassen sowie Anleitungen, wie Sie jeweils am besten vorgehen

Tipps & Tricks beim Content erstellen (lassen)

Wer erstellt den notwendigen Content? Diese Frage stellt sich, sobald Ihr Content Marketing praktisch umgesetzt wird. Die Antwort: Zwei Möglichkeiten sind denkbar.

Entweder übernehmen Sie die Content Produktion intern, oder Sie vergeben sie an einen externen Dienstleister. Beides hat seine Vor-und Nachteile und erfordert verschiedene Prozesse.

Damit Sie in beiden Fällen von Anfang richtig durchstarten, liefert Ihnen dieser Artikel alle notwendigen Infos, Anleitungen, Tipps und Tricks:

In diesem Artikel finden Sie

Unique Content: Erklärung und Bedeutung

Unique Content heißt das Stichwort, wenn es um das Erstellen von Inhalten gehen. Denn “Unique”, also einzigartig, muss Ihr Content immer sein. Egal, ob Sie diesen selbst produzieren, oder auf externe Dienstleister zurückgreifen.

Was heißt es aber genau, Unique Content zu erstellen? Die Antwort: Es sollten einzigartige Inhalte sein, die gleichzeitig Ihren Nutzern einen echten Mehrwert bieten. Also Hilfe und Lösungen bieten auf deren Suchanfragen. Somit dürfen Ihre Beiträge nicht durch Informationen “austauschbar” sein, die beispielsweise Ihr Wettbewerb anbietet.

Die Anforderung lautet folglich in beiden Fällen: Kreieren Sie Inhalte, die unverwechselbar sind und einen Nutzwert für Ihre Zielgruppe beinhalten. Geben Sie ihnen also einen Grund, regelmäßig Ihre Seite zu besuchen.

Nur so schaffen Sie es, mehr Website-Besucher zu gewinnen und sich von Ihrer Konkurrenz abzuheben.

Unique Content ist also die Messlatte, die Sie selbst und bzw. oder Ihr Inhalt-Lieferant erfüllen muss.

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Variante 1: Content erstellen lassen

Gerade, wenn Sie keinerlei Kapazitäten und vor allem wenig Know-How im Bereich “Schreiben von Texten” haben, dann scheint es einfacher zu sein, diese Leistung einzukaufen. Bevor Sie sich für dafür entscheiden, sollten Sie das Für und Wider dieser Option abwägen.

Vor- und Nachteile

Was Sie beachten sollten, wenn Sie Inhalte von Dritten kreieren lassen, weiß Sarah Greesonbach auf business2community.com. Und dazu führt sie 4 Punkte an:

Empfehlung: Wie Sie Ihre passende Content Marketing-Agentur finden, lesen Sie jetzt hier!

Grund 1: Der Blick von außen (keine “Betriebsblindheit”)

Sie selbst kennen Ihre Branche, die Zielgruppe sowie die Inhalte, welche relevant sind. Doch gerade weil Sie über soviel Wissen über Ihre Nische verfügen, kann diese unter Umständen zu der bekannten “Betriebsblindheit” führen. Und damit steigt die Gefahr, vielversprechende Themen oder Aspekte, die für Ihre Nutzer interessant, nicht wahrzunehmen und vor allem nicht zu besetzen. Dieses Risiko verringern Sie, wenn Sie externe Dienstleister beauftragen. Denn diese haben “den Blick von außen” und können daher Impulsgeber für neue Ideen und Inhalte sein, die Ihnen einen Wettbewerbsvorteil sichern.

Grund 2: Balance zwischen guten SEO-Texten und “natürlicher” Nutzeransprache

Um mehr Website-Besucher zu erzeugen, sind zwei Punkte wesentlich: Die Ansprache Ihrer Zielgruppe und die Sichtbarkeit der Inhalte. Schließlich müssen Ihre User die Informationen Ihrer Seite im Netz finden. Und das heißt, Sie brauchen in den Suchmaschinen, wie Google, ein gutes Ranking. SEO ist also das Stichwort.

Empfehlung: Warum SEO-Sichtbarkeit so wichtig für Ihr Content Marketing ist, lesen Sie jetzt hier!

Gleichzeitig muss Ihre Devise sein: Sie schreiben für den Nutzer, nicht für die Suchmaschine. Die Tonalität und die Aufbereitung der Inhalte sollte also auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe abgestimmt sein. Da beides jedoch wichtig für den Gesamterfolg ist, nämlich mehr Reichweite, müssen Sie sich auf beide Aspekte in einem ausgeglichenen Verhältnis konzentrieren. Und damit Sie nicht eine Richtung zu sehr fokussieren (zum Beispiel nur auf SEO), kann ein externer Partner sehr hilfreich sein.

Grund 3: Detaillierte Analyse Ihrer Zielgruppe

Wenn Sie bereits ein detailliertes Bild Ihrer Nutzer haben, zum Beispiel durch das Konzept der Buyer Personas, dann ist dieser Punkt nicht zwangsläufig entscheidend. Ist dies noch nicht der Fall, dann kann Ihnen ein externer Dienstleistung durchaus behilflich sein, Ihre Nutzer genauer zu charakterisieren. Denn damit die Agentur für Sie Inhalte erstellen kann, muss sie wissen, an wen sich die Informationen wenden. Und dazu brauchen Sie entsprechende Daten. Es stellt folglich sicher, dass Sie sich mit Ihren Nutzern, deren Bedürfnissen, Präferenzen und Herausforderungen aktiv auseinander setzen müssen.

Grund 4: Wirksamere Leadgenerierung

Neben mehr Website-Besucher besteht sicherlich ein weiteres Ziel Ihrer Content Marketing-Maßnahmen darin, die Nutzer wiederholt und länger auf Ihrer Seite zu halten. Sie wollen also die User dazu animieren, mehr auf der Hompage “zu klicken”. Und dazu sind entsprechende Aufforderungen in Form von Call-To-Actions notwendig. Diese Buttons sind ebenso zur Leadgenerierung, wie z.B. Newsletter-Abonnenten, elementar. Diesen Prozess können Sie mit Hilfe einer Content Marketing-Agentur noch wirksamer gestalten.

Daneben sind weitere Vorteile:

Grund 5: SEO-Texte (Suchmaschinenoptimiert)

Statt selbst die Inhalte auf SEO-relevante Aspekte zu prüfen und anzupassen, können Sie das ebenso als Leistungsanspruch bei der Erstellung der Inhalte formulieren. So sind Sie in der Lage, die Texte sofort nach Erhalt auf Ihrer Website zu platzieren. Und natürlich steigen so Ihre Chancen auf ein besseres Ranking in Google und anderen Suchmaschinen.

Grund 6: Duplicate Content-Prüfung

Viele der Anbieter weisen darauf hin, dass sie ihre Autoren prüfen und das ebenso für die gelieferten Inhalte gilt, sprich: Duplicate-Content, also “kopierter” Text bzw. Plagiate werden im vorherein ausgeschlossen. So können Sie sicher sein, wirklich uniquen Inhalt zu bekommen.

Grund 7: Schonen von Ressourcen

Indem Sie bei diesem Teil Ihrer Strategie mit einer Agentur zusammenarbeiten, müssen Sie keine zusätzlichen Kapazitäten aufbauen oder bestehende Ressourcen belasten.

Nachteile

Natürlich gibt es auch einige Aspekte, die gegen eine externe Content-Erstellung sprechen:

  • Abhängigkeit vom Dienstleister
  • vorhandene Inhalte bleiben ungenutzt
  • Kein eigenes Know-How
  • Mangel an Fachkenntnissen, gerade in sehr spitzen Nischenthemen

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Wie Sie den richtigen Anbieter finden

Wenn Sie sich für die Produktion von Inhalten durch externe Dienstleister entscheiden, dann gilt es, den richtigen Partner zu finden.

Ein wesentlicher Punkt, der gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, eine große Rolle spielt, ist das Budget. Sie wollen nicht zwangsläufig riesige Summen ausgeben, dennoch aber gute Qualität erhalten.

Um das zu erreichen, gibt es generell zwei Möglichkeiten:

  • Erstens: Sie suchen sich eine Agentur.
  • Zweitens: Sie engagieren Freelancer.

Die zweite Option ist in der Regel günstiger als die erste Variante. Freelancer können Sie projektbezogen einsetzen und das heißt: Es entstehen nur dann Kosten, wenn Sie Texte anfordern.

Vorteile, die entstehen, wenn Sie auf Freelancer zurückgreifen, kennt Rich Pearson. Er nennt auf minutehack.com  3 wesentliche Gründe :

Grund 1: Entlastung interner Ressourcen

Indem Sie Teile der operativen Umsetzung Ihres Content Marketings, wie z.B. die Erstellung von Inhalten, an externe Autoren geben, belasten Sie keine internen Ressourcen. Vor allem dann, wenn nicht genügend Kapazitäten vorhanden sind und dadurch die Qualität der Arbeit nicht sichergestellt werden kann. Zudem lassen sich mit Hilfe von Freelancern auch “Arbeitsspitzen” besser ausgleichen, wodurch Sie schneller am Markt agieren können. Und das wiederum zahlt auf Ihre Wettbewerbsfähigkeit ein.

Grund 2: Kompensation fehlender Fähigkeiten

Ein weiterer Grund, Freelancer zu beschäftigen, besteht darin, fehlende Fähigkeiten im Unternehmen zu kompensieren. Denn statt das Know-How intern aufzubauen, was wiederum Zeit und Ressourcen kostet, können Sie auf externe Dienstleister zurückgreifen. Diese verfügen einerseits über die notwendigen Kenntnisse und andererseits über die erforderliche Erfahrung.

Grund 3: Kostenoptimiert

Als dritten Vorteil nennt Rich, dass Freelancer eher als “variable” Kosten angesehen werden können. Denn statt einer festangestellten Agentur, sind Sie in der Lage Ihre Freelancer projektbezogen zu beschäftigen, wodurch Sie lediglich für diesen Zeitraum ein Budget einkalkulieren müssen.

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Mögliche Auswahlkriterien

Allerdings ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Content Marketing regelmäßig neue Inhalte zu liefern und das heißt: Wenn Sie die Produktion von Inhalten komplett auslagern, benötigen Sie einen dauerhaften Content-Lieferanten.

Natürlich können die Kosten für Freelancer geringer als für Agenturen sein. Jedoch sollte nicht allein der Preis ausschlaggebend für die Entscheidung sein. Vielmehr sind auch folgende Kriterien zu beachten:

  • Besitzt der Dienstleister das notwendige Know-How über die Branche?
  • Werden qualitativ hochwertige Inhalte angeboten? Gibt es entsprechende Qualität-Siegel / -Prüfung?
  • Sind die Beiträge für Suchmaschinen optimiert und werden damit besser gefunden?
  • Bietet der Dienstleister neben reine Textbeiträge auch noch andere Content-Formate, wie Video, Audio. Infografiken, etc. an?
  • Welche Referenzen findet man?
  • Handelt es sich um Uniquen Content? Wie wird das gewährleistet?
  • Inwieweit passt sich der Autor auf individuelle Wünsche/Anforderungen des Kunden an?
  • Wie darf der Text weiterverwertet, z.B. für ein Ebook oder für ein Whitepaper, werden (Stichwort Urheberrecht, Autorenrecht)?
  • Inwieweit darf zusätzlich geliefertes Bildmaterial auch anderweitig genutzt werden?

Daneben sind selbstverständlich noch folgende Faktoren wichtig:

  • Preis pro Wort (im Verhältnis zum kalkuliertem Budget)
  • Dauer, bis Artikel geliefert wird.

Diese Fragen helfen Ihnen dabei, verschiedenen Angebote zu vergleichen und den für Sie passenden Anbieter zu finden. Hier noch einmal ein Überblick zum Vorgehen:

Schritt 1: Budget kalkulieren (muss bereits während der Entwicklung Ihrer Content Marketing-Strategie feststehen)

Schritt 2: Entscheiden: Freelancer oder Content-Agentur?

Schritt 3: Angebote einholen (Siehe Punkt “Übersicht Content-Lieferanten”)

Schritt 4: Bewerten der Angebote nach festgelegten Kriterien

Schritt 5: Probe-Arbeiten anfordern

Schritt 6: Entscheiden

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Mögliche Anbieter, um Content erstellen zu lassen

Es gibt eine Reihe an Dienstleister, die Inhalte für Unternehmen erstellen. Eine kleine Auswahl bietet Ihnen diese Übersicht:

  • Textbroker.de
  • Content.de
  • PageContent.de
  • Textscout.de
  • Textprovider.de
  • Content-Profis.de
  • Wortlos-Textagentur.de
  • ContentWorld.com
  • Texter.de
  • OnlineTexte.com

Speziell bei der Suche nach Freelancer:

Natürlich kann diese Liste immer wieder erweitert werden – was wir selbstverständlich auch tun. Daher lohnt es sich, regelmäßig einen Blick in die Übersicht zu werfen.

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Inhalte selbst erstellen

Statt mit externen Dienstleistern zusammenzuarbeiten, können Sie die Content-Produktion selbst übernehmen. Dazu benötigen Sie zum einen die entsprechenden Kapazitäten und zum anderen das Know-How.

Vor- und Nachteile

Der Aufbau beider Aspekte ist zeit- und eventuell auch kostenintensiv.

Die Vorteile dieser Variante sind klar:

  • Sie behalten das Know-How
  • Sie steigern Ihre Kompetenz
  • Sie sind nicht abhängig von Dienstleistern

Die Nachteile

  • Sie brauchen Zeit und Kapazitäten
  • Gute SEO-Texte zu schreiben ist nicht im vornherein gegeben
  • Es entstehen eventuell mehr Kosten

Dennoch ist es ebenso mit knappen Mitteln möglich, guten, das heißt Unique Content, der auch auf SEO angepasst ist, zu kreieren. Und zwar dann, wenn Sie die richtigen Quellen finden und für sich nutzen.

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Die richtigen Quellen

Gerade, wenn Sie in einem Nischenmarkt aktiv sind, gibt es in Ihrem Unternehmen sicherlich eine Vielzahl an bestehenden Inhalten. Zum Beispiel:

Der Kundenservice

Hier haben Sie den direkten Kontakt zum Kunden. Und deren Fragen, Beschwerden und Kritiken können Sie nutzen, um eigenen Content zu erstellen. Die jeweiligen Fragen können Sie als Themenideen verwenden.

Der Sales

Auch hier gibt es häufig Informationsmaterial für Kunden-Akquise und -Pflege, die Sie ebenfalls für die Content-Produktion einsetzen können.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Haben Sie auf Ihrer Seite bereits den Reiter “FAQs”(Frequently Asked Questions) oder “Häufig gestellte Fragen?”. Gerade bei sehr erklärungsbedürftige Angebote entstehen zahlreiche Fragen seitens der Nutzer – deren Antworten regelmäßig gesucht werden. Daher ist dies eine ideale Gelegenheit, dazu die passenden Informationen anzubieten.

Experten befragen

Sicherlich gibt es bei Ihnen im Unternehmen Spezialisten und Experten, insbesondere dann, wenn es sich um komplexere Produkte oder Dienstleistungen handelt. Auf diese Ressourcen können Sie ebenfalls zurückgreifen: Nutzen Sie deren Fachwissen, um uniquen Content zu erstellen. Führen Sie beispielsweise kurze Interviews durch, die Sie sowohl als Text, als Video oder auch als Audio-Datei verbreiten können.

Allein in diesen vier Bereichen in Ihrem Unternehmen finden Sie existierende Inhalte, die bereits fundiert und vor allem relevant sind. Diese müssen Sie somit lediglich ergänzen und können Sie sogar weiterverwerten können (z.B. indem Sie eine Infografik aus den Infos gestalten).

Daneben gibt es noch mehr Möglichkeiten, selbst Unique Content zu produzieren.

  • Akquirieren Sie Gastautoren, deren Texte Sie auf Ihrer Website veröffentlichen (möglichst exklusiv)
  • Nutzen Sie das sogenannte Kuratieren, also das “Sammeln”, von wichtigen Informationen aus Ihrer Branche und stellen Sie diese auf Ihrer Seite zur Verfügung. Dadurch finden Ihre Nutzer alle relevanten Inhalte bei Ihnen und Sie können sich als die kompetente Anlaufstelle im Netz zu Ihren Themen positionieren.

Damit Sie einzigartigen Content produzieren, der Ihre Zielgruppe auch tatsächlich interessiert (also von ihnen bei Google & Co. gesucht wird), sollten Sie ebenso die sogenannte Keyword-Recherche anwenden:

Keywords sind Suchbegriffe, die Personen in Suchmaschinen, z.B. Google, eingeben. Zum Beispiel: “Content erstellen” oder “Content erstellen lassen”.

Sobald Sie den Term im Suchschlitz eintippen, erhalten Sie zum einen Vorschläge für weitere oder ergänzende Suchbegriffe.

Wenn Sie “Enter” klicken, erscheint eine Reihe von Suchergebnissen. Scrollen Sie auf der ersten Google-Suchergebnis-Seite nach untern, finden Sie “Ähnliche Suchanfragen”. Diese Begriffe zeigen Ihnen also, was Nutzer im Zusammenhang mit ihrer Anfrage sonst noch suchen. Und diese Hinweise können Sie als Themen für die Produktion von Inhalten einsetzen.

Statt händisch einzelne Keywords bei Google einzutippen, gibt es auch diverse Tools, die Sie nutzen können. Die “Helferlein” haben den Vorteil, dass Ihnen zusätzlich noch das jeweilige monatliche durchschnittliche Suchvolumen  angezeigt wird. Daran sehen Sie also, wie oft ein Begriff durchschnittlich gesucht wird (sprich: hier bildet sich die “digitale” Nachfrage ab). Und das kann Ihnen also Priorisierung helfen, wenn Sie sich für ein Thema entscheiden müssen: Denn das mit einer höheren Nachfrage ist im ersten Schritt sinnvoller zu bearbeiten, als ein Thema mit sehr geringen Suchanfragen.

Die Keyword-Recherche ist zudem sehr wichtig, um auch gute SEO-Texte zu schreiben. Denn Sie sehen daran, was (=sogenannte Such-Intension) und wie (=Formate: Bild, Texte, Liste, Videos,..) Ihre Zielgruppe Themen im Netz sucht.

Zudem haben Sie dann die Möglichkeit, ebenso Ihre Wettbewerber zu erkennen. Hier lohnt es sich, die Konkurrenz zu analysieren, wie diese Informationen aufbereitet. All das kann Ihnen bei der eigenen Content-Erstellung helfen.

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Anleitung: So können Sie bei der eigenen Content-Erstellung vorgehen.

Es ist nicht nur eine Herausforderung, Inhalte überhaupt zu erstellen; ebenso eine große Hürde ist es, regelmäßig neue Informationen anzubieten.

Und um beides zu schaffen, kann Ihnen folgendes exemplarisches Vorgehen helfen. Voraussetzung ist dabei: Sie haben Ihre Zielgruppe analysiert (z.B. mit dem Ansatz der Buyer Personas), und kennen daher deren bevorzugten Formate, Themen und Netzwerke, wo sie sich informieren.

Schritt 1: Planen Sie Ihre Themen

Mögliche Quellen: Kundenservice, Sales, FAQs, Gastautoren, eigene Experten, Kuratieren, Keyword-Recherche

Schritt 2: Erstellen Sie einen Redaktionsplan

  • Wann wird welches Thema behandelt?
  • Welches Format wird gewählt?
  • Wo (=Kanäle, z.B. Website, Facebook, YouTube, Instagram, etc.) und wann (Tag, Uhrzeit) erscheint der Beitrag?
  • Wer ist für den Artikel zuständig?

Schritt 3: Ziele bestimmen (inklusive Kennzahlen)

  • Was soll mit dem Beitrag erreicht werden?
  • Mögliche Ziele: Mehr Traffic, mehr Leads, höhere Verweildauer, etc.

Schritt 4: Suchmaschinenoptimierung

Prüfen, ob Artikel SEO-optimiert ist.

Schritt 5: Korrektur der Beiträge

Schritt 6: Veröffentlichen auf den festgelegten Kanälen

Schritt 7: Messen der definierten Ziele

Mit diesem Ablauf stellen Sie sicher, dass Sie

  • Erstens: Inhalte produzieren, die den Nutzern einen Mehrwert bieten,
  • Zweitens: Regelmäßig neuen Content liefern,
  • Drittens: Jeder Beitrag auf Ihre übergeordneten Content Marketing-Ziele einzahlt.

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Fazit: Unique Content als das eine Ziel

Die Gegenüberstellung von Content selbst oder erstellen lassen zeigt, dass es durchaus viele Vorteile für Unternehmen gibt, wenn es die Content-Produktion auslagert.

So muss man nicht intern neue Prozesse aufsetzen, um diesen Bereich selbst zu koordinieren. Zudem können Fehler leichter und schneller erkannt werden, wodurch auch die Effektivität der Strategie steigt.

Ein großer Vorteil liegt insbesondere darin, wenn der Content-Lieferant gleichzeitig SEO-Kenntnisse besitzt. Denn gerade dieses Gebiet ändert sich ständig und daher ist es teilweise schwer, eigenes Wissen aufzubauen.

Allerdings gibt es auch intern häufig viele Ressourcen, die für die Produktion von Inhalten genutzt werden können, ohne dabei gleichzeitig hohe Kosten zu verursachen. Ein Beispiel ist Content, der bereits als FAQs oder im Kundenservice vorliegt oder auch das Kuratieren.

Die entscheidende Frage, die es bei der Content-Produktion zu beantworten ist eigentlich: Wollen Sie das Wissen intern aufbauen oder auf Know-How von außen setzen, um Unique Content zu kreieren?

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