Wie Sie es schaffen, dass Ihr Inhalt in Google gefunden wird

11+ Tipps für Ihr SEO

Ohne eine hohe Sichtbarkeit Ihrer Webseite in Google & Co. werden Sie Ihre organische Reichweite im Netz nicht exorbitant erhöhen können. Das schaffen Sie nur, indem Sie (unter anderem) auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) setzen.

Aber wie genau funktioniert das?

Was bedeutet Suchmaschinenoptimierung?

Unter Suchmaschinenoptimierung, häufig als SEO (Search Engine Optimization) bezeichnet, versteht man die Off- und Onpage-Optimierung von Webseiten und deren Inhalte auf die Anforderungen der Suchmaschinen (z.B. Google).

Gleichzeitig bedeutet SEO immer, den Content in erster Linie auf den Nutzer auszurichten. Denn im Mittelpunkt für die Suchmaschinen steht der User: Diesem wollen Google & Co. die perfekten Suchergebnisse auf dessen Fragen liefern.

Je besser also Inhalte die Suchanfragen beantworten, desto höher ist der Nutzen für die User.

Und genau das ist das Ziel der Suchmaschinen. Das heißt: Sobald Sie einen echten Mehrwert bieten und die Fragen Ihrer User fokussiert beantworten, erhöhen Sie die Chancen auf ein besseres Ranking. Und damit auf mehr Reichweite.

Die Schwierigkeit besteht allerdings darin, dass Sie Ihre Maßnahmen rund um Suchmaschinenoptimierung immer wieder auf die veränderten Anforderungen seitens Google & Co. angepasst werden müssen. Schließlich ändert sich auch das Nutzerverhalten stetig.

Trotzdem gibt es eine Reihe von Faktoren, die Ihnen helfen, Ihr Ranking stetig zu verbessern. Welche das sind, zeigen Ihnen die folgenden Tipps:

11+ SEO-Tipps

Erste wesentliche Punkte, die Sie auf jeden Fall bei der Optimierung Ihrer SEO-Maßnahmen berücksichtigen sollten, hat Lindsay Kolowich in einer Infografik von Digital Marketing Philippines in ihrem Artikel SEO Basics: The 6 Most Important Things Marketers Need to Know [Infographic]” auf hubspot.com dargestellt:

Tipp 1: Mobile first!

Der Zugriff auf Apps, Social Media oder Suchmaschinen erfolgt immer mehr über Smartphones & Co.  – Tendenz weiter steigend.

Für die Entwicklung neuer Produkte aber auch dem Einstellen von neuem Content heißt das: Sie sollten Ihren Fokus auf die mobile Darstellung legen und erst danach auf Desktop. So erhöhen Sie die Chance, bei Google in den Rankings zu steigen und so mehr Reichweite zu erhalten.

Tipp 2: Die Such-Intension

Sie wissen natürlich, welches Ziel Google mit seinen Suchergebnissen verfolgt; nämlich dem Nutzer den bestmöglichst passenden Treffer für dessen Suchanfrage zu liefern.

Es geht demnach darum zu ermitteln, welche Such-Intension sich hinter einem Keyword verbirgt. Und das sollte auch ein Teil Ihrer Bemühungen sein, wenn Ihr Content maximal sichtbar sein soll. Dabei stehen insbesondere Long-Tail-Keywords im Vordergrund (Stichwort Evergreen-Content!), die Ihnen Ideen zu Themen und damit zu Inhalten liefern können.

Tipp 3: Die lokale Suche

Die Infografik zeigt eindeutig, dass auch lokale Unternehmen Ihrer Onlinepräsenz unbedingt fokussieren sollten. Denn ein Großteil derer, die lokale Informationen über ein Unternehmen im Web sehen, verlassen sich darauf.

Zudem haben Analysen ergeben, das fast 50% der User, die im Onlineshop waren, am gleichen Tag noch das physische Geschäft besuchen. Damit Sie von dieser Entwicklung profitieren können, sollten Sie demnach Ihre Angaben im Netz stets auf dem aktuellen Stand halten.

Tipp 4: Mehr Text!

Obwohl, wie bereits erwähnt, die mobile Nutzung zwar stetig zunimmt, sind deswegen keine kürzere Inhalte gefragt. Im Gegenteil: Für eine gute Positionieren auf der ersten Search Engine Result Page (SERP) ist längerer Content ausschlaggebend. Ein gutes Ergebnis in Form von Social Media-Shares, Backlinks und organischem Traffic können Sie durch Beiträge mit 2.000 bis 2.500 Wörter erzielen.

Tipp 5: Site Security

Um einen rein technischen Tipp handelt es sich bei Punkt 5: Es wird empfohlen, Ihre Seiten zu HTTPS “umzuwandeln”, da Google Websiten präferiert, die einen höheren Security Standard haben.

Tipp 6: Die Sprach-Suche

Sicherlich ist Ihnen Siri, Cortana oder Google Now ein Begriff. Dabei handelt es sich um Sprachassistenten, mit deren Hilfe der User seine Sucheanfrage nicht mehr eintippen muss, sondern einfach eine Frage stellt.

Und auf dieses Szenario sollten Sie Ihren Content optimieren. Dazu ist es erforderlich zu evaluieren, wann und für welche Anfragen Ihre Zielgruppe diese Funktion nutzt. Entsprechend können Sie dann Ihre Informationen anpassen und die geeigneten Long-Tail-Keywords verwenden.

Weitere Tipps für Ihre Suchmaschinenoptimierung kennt auch Ronald Dod. Und diese nennt er auf marketingprofs.com in seinem Beitrag “Eight Simple SEO Mistakes Killing Your Content Marketing”:

Tipp 7: Setzen Sie auf long-form Content

Durchschnittlich 2.400 Wörter beträgt die Länge der Inhalte, die in Google auf Postion 1 bis 3 ranken. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie von SerpIQ, die Ronald anführt.

Für Ihr SEO bedeutet das: Je länger Sie Ihre Informationen gestalten, desto höher ist die Chance auf eine gute Platzierung in der Suchmaschine. Allerdings geht es weniger darum, Artikel “künstlich” in die Länge zu ziehen.

Es sollten qualitativ hochwertige und vertiefende Informationen sein, die Sie bieten. Schließlich steht der Nutzwert eines Inhalts für den User an aller erster Stelle; das gilt für Sie (und Ihr Content Marketing) sowie für Google.

Tipp 8: Verwenden Sie visuelle Elemente

Ein Ziel ist es, sobald ein Nutzer auf Ihrer Website ankommt, ihn möglicht lange zu halten. Ein entscheidender Faktor ist, neben der Qualität, ebenso die Gestaltung . Statt eine “Bleiwüste” zu liefern, ist es sinnvoll, in Ihre Artikel Bilder, Infografiken, Videos oder andere visuelle Formate einzubinden. Dadurch steigern Sie Wahrscheinlichkeit, die Verweildauer Ihrer Website-Besucher zu erhöhen. Die Annahme ist, dass eine lange Verweildauer pro Nutzer von Google positiv gewertet wird, laut Ronald.

Tipp 9: Vermeiden Sie Fehler in den Inhalten

Natürlich ist dieser Punkt kein “offizieller” SEO-Faktor. Dennoch ist er sehr wichtig, um Nutzer von Ihrer Glaubwürdigkeit und Kompetenz zu überzeugen. Somit sollten Sie sorgfältig darauf achten, weitestgehend einwandfreie Inhalte zu liefern.

Tipp 10: Zerlegen Sie Content in Einzelteile

Die Zeit, in der Sie das Interesse eines Nutzers für sich gewinnen können, beträgt lediglich wenige Sekunden.

Um die wichtigen Sekunden für sich zu entscheiden, sollten Sie Ihre Inhalte daher durch kleine in sich abgeschlossene Einheiten aufbauen. Bilder, Infografiken und Unter-Überschriften sind einige Wege, wie Sie dabei vorgehen können. So sind Sie in der Lage, die Aufmerksamkeit des Users länger zu halten.

Tipp 11: Machen Sie Ihre Inhalte “scanbar”

Bekanntermaßen werden Informationen immer weniger wirklich gelesen, sondern vielmehr “gescant”. Der Nutzer überfliegt also den Inhalt und versucht so zu erkennen, ob seine Suchanfrage beantwortet wird.

Aufgrund dieses Verhaltens müssen Ihre Informationen entsprechend strukturiert sein.

Statt langen Absätzen sollten Sie kurze Abschnitte kreieren, deren Überschriften sofort sichtbar machen, was den Leser erwartet. Je kürzer die Absätze, desto leichter ist es für den User, die Relevanz des Artikels zu erfassen.

Und gerade die stetig zunehmenden mobilen Zugriffsraten verstärken die Notwendigkeit, diese Struktur bei der Content-Erstellung zu wählen.

Tipp 12: Integrieren Sie hochwertige Outbound Links

Ein laut Ronald sehr wichtiger Ranking-Faktor bei Google sind qualitativ hochwertige Outbound Links. Doch nicht für die Suchmaschine haben diese Links einen hohen Nutzen. Auch Ihre Website-Besucher profitieren davon.

Schließlich stellen Sie dadurch weiterführende, wesentliche Informationen zu einem Thema zur Verfügung. Damit nehmen Sie eine Art “Aggregatoren-Funktion” ein, wodurch Sie Ihre Kompetenz in der Nische stärken. Denn für die User positionieren Sie sich somit als die zentrale Anlaufstelle im Netz für sämtliche Themen in Ihrer Branche.

Tipp 13: Distribuieren Sie Ihre Informationen

Wie bereits erwähnt ist nützlicher Content ein essentieller Baustein auf dem Weg zu gewinnbringendem Content Marketing. Allerdings hängt der Erfolg ebenso von der richtigen Distributions-Srategie ab. Erst so erhalten Sie Reaktionen seiten der User, wie z.B. Likes oder Shares auf und über Social Media. Laut Ronald sind diese Signale ebenfalls für eine gute Platzierung bei Google ausschlaggebend. Die Suchmaschine selbst wiederum hat dies bislang nicht bestätigt.

Tipp 14: Erstellen Sie unique Meta Titles & Descriptions sowie Call-To-Actions

Damit Suchmaschinen, allen voran Google im deutschsprachigen Raum, Ihre Blog-Posts exakt auswerten können, müssen Sie unbedingt passende Meta Titles und Descriptions einstellen. Das ist unerlässlich für ein gutes Ranking.

Zudem sollten Sie ebenso Call-To-Actions einbinden, um so innerhalb der Customer Journey rechtzeitig zu einer Handlung zu animieren.

Fazit: Gute Rankings heißt relevanter Content

Sämtliche Tipps von Lindsay und Ronald zeigen: Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung knüpft an ein weiteres Thema an: Nämlich Content Marketing.

Denn im (erfolgreichem) Content Marketing gilt: Statt “platte” Werbebotschaften auszuspielen, verbreiten Sie hilfreiche und relevante Beiträge. Der User und seine Bedürfnisse stehen demnach im Mittelpunkt – nicht das Produkt!

Genau das gleiche Ziel verfolgt Google: Nur Angebote liefern, die einen großen Nutzwert haben. Und daraus ergibt sich für Ihre Suchmaschinenoptimierung: je relevanter Sie für die Suchanfragen Ihrer Zielgruppe sind, desto höher ist der Mehrwert, den Sie bieten. Die Nutzer erhalten Lösungen und Antworten auf ihre Fragen. Sie müssen also entsprechenden qualitativen Content kreieren.

Folglich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Webseite höher gerankt wird.

Sowohl Content Marketing als auch Suchmaschinenoptimierung sind user-zentrierte Ansätze. Und: Beide Methoden sind eng miteinander verbunden

Im Kern bedeutet also erfolgreiches SEO: Sie schreiben nicht für die Suchmaschine, sondern für die Nutzer!

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