Mike Murray zeigt, wie Sie Ihre Meta-Title optimieren können

15 Regeln für SEO-wirksame Website-Titel

SEO

Mit einer Website allein, so schön diese auch gestaltet ist, verdienen Sie noch längst kein Geld. Um das zu schaffen, muss Ihre Seite zunächst von den Nutzern im Web gefunden werden.

Das heißt: Sobald eine Person einen Such-Begriff in der Suchmaschine, beispielsweise Google, eingibt, erscheint eine Trefferliste. Handelt es sich um eine Suchanfrage aus Ihrer Branche, dann sollten Sie mit Ihrer Seite weit oben auf dieser Suchergebnis-Seite erscheinen, sprich: mindestens auf Seite 3, besser natürlich noch unter den ersten 3 bis 5 Treffern (also Seite 1).

Warum SEO für Ihr (Content) Marketing so wichtig ist

Schließlich brauchen Sie, um am Ende zahlende Kunden zu gewinnen, im ersten Schritt regelmäßige Website-Besucher. Und diese Reichweite, also den sogenannten Traffic, entsteht erst, wenn Sie in der Google-Suche mit Ihren Inhalten sofort auffindbar sind (also am besten auf der ersten Google-Seite ranken). Ansonsten bleiben Sie für die Nutzer im Netz “unsichtbar”; sie klicken stattdessen auf die Seiten Ihrer Wettbewerber.

Aus diesem Grund ist der Aufbau einer langfristigen (Google-) Sichtbarkeit der erste Schritt auf dem Weg, Ihre Website zu monetarisieren. Und hier lautet deshalb das Stichwort SEO.

SEO, also Search Engine Optimization, bedeutet, dass Sie Ihre Inhalte für Suchmaschinen optimieren. So können Google & Co. Ihr Web-Angebot leichter “auslesen” und feststellen, ob Sie eine Antwort auf die Suchanfrage (=Keyword) der Nutzer liefern.

Erfolgreiches SEO heißt deshalb in erster Linie Inhalte zu bieten, die für Ihre User tatsächlich relevant sind und ihnen Lösungen für ihre Fragen geben. Das ist eines der wichtigsten Kriterien, nach denen Google Websites beurteilt und entscheidet, wie gut (oder schlecht) sie ranken.

15 Punkte für erfolgreiches SEO

Um das bestimmen zu können, muss Ihre Website allerdings entsprechend aufgebaut sein. Das beinhaltet sowohl technische Punkte als auch die Art und Weise, wie Sie Content aufbereiten.

Denn je besser Sie Ihre Inhalte strukturieren und der Such-Intension der Nutzer anpassen, desto höher sind Ihre Ranking-Chancen. Natürlich stellt sich da die Frage: Was genau heißt und wie lässt sich diese Anforderung umsetzen?

Glücklicherweise hilft uns hier Mike MurrayEr nennt auf contentmarketinginstitute.com 15 Punkte, die unbedingt Teil Ihrer SEO-Maßnahmen sein sollten. Seine Ausführungen eignen sich auch optimal als Checkliste für die tägliche Arbeit.

Für den schnellen Überblick, finden Sie hier alle 15 Tipps auf einen Blick. Für mehr Infos, einfach auf jeden jeweiligen Punkt klicken:

  1. Halten Sie Artikel-Überschriften knapp
  2. Testen Sie auch längere Meta-Titles
  3. Wichtige Keywords sollten am Anfang stehen
  4. Nutzen Sie long-tail Keywords
  5. Trennen Sie gegebenenfalls Überschriften und Meta-Titles
  6. Vermeiden Sie doppelte Meta-Titles
  7. So viel Suchbegriffe wie nötig, so wenig wie möglich einbauen
  8. Grundsatz-Frage: Meta-Title mit oder ohne Firmenname?
  9. Testen Sie die Darstellung Ihrer Seiten-Titel
  10. Analysieren Sie, zu was Sie ranken
  11. Integrieren Sie -falls möglich- einen Call-To-Action
  12. Achten Sie auf die Formatierung
  13. Wiederholen Sie nicht unnötig Keywords
  14. Kein Keyword-Stuffing
  15. Testen, Testen, Testen

Tipp 1: Halten Sie Artikel-Überschriften knapp

Sicherlich kennen Sie das: Sie geben einen Begriff bei Google ein und sofort erscheint eine Reihe an Ergebnissen. Welche der Treffer Ihre Frage am besten beantworten kann, entscheiden Sie im ersten Schritt anhand der Überschrift. Und hier ist immer wieder zu sehen, dass bei manchen URLs die Headlines nicht vollständig angezeigt werden. Für Sie als Nutzer lässt sich so nur schwer beurteilen, ob das Ergebnis für Sie relevant ist. Um das zu erfahren, müssen Sie die Seite aufrufen. Steht jedoch über oder unter einem solchen Ergebnis eine Seite mit einer vollständigen Überschrift, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie eher hier klicken (vor allem dann, wenn der Titel aussagekräftig ist und zu Ihrem Keyword passt).

Dieses bekannte Szenario zeigt: Eine vollständig angezeigte Überschrift ist ein wichtiger Faktor, um den Nutzer auf die eigene Seite zu ziehen. Andersherum heißt das auch: Wird ein Website-Titel “abgeschnitten”, dann verpassen Sie die Chance auf mehr Website-Besucher.

Deshalb gilt die Regel laut Mike: Die Überschriften Ihrer Inhalte, sogenannte Meta-Title, sollten lediglich zwischen 55 und 60 Zeichen enthalten. So minimieren Sie das Risiko, dass Ihre Titel “abgeschnitten” werden.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 2: Testen Sie auch längere Meta-Titles

Gerade, wenn Sie eine “fesselnde” Überschrift verfassen, kann es schwierig sein, die unter Punkt 1 angegebene Zeichenanzahl einzuhalten. Laut Mike ist das jedoch nicht immer unbedingt ein Problem. Denn die Headline kann dennoch für Google relevant sein und deshalb auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisse erscheinen.

Die Frage ist nur: Wie hoch ist der Anteil, der Ihre Seite sieht und darauf klickt im Gegensatz zu Suchergebnissen, die die vorgegeben 55 bis 60 Zeichen enthalten? Hier bietet es sich an zu testen. Nur so wissen Sie, was am besten funktioniert, sowohl für Google als auch bei den Usern.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 3: Wichtige Keywords sollten am Anfang stehen

Jedes Thema, zu dem Sie Inhalte produzieren sollte sich aus suchstarken Keywords seitens Ihrer Zielgruppe ergeben. Sie müssen also Begriffe identifizieren, die Ihre Nutzer besonders häufig nachfragen (also in Google suchen). Dazu dient Ihnen das Suchvolumen.

Diese Keywords sollten Sie unbedingt in Ihrer Headline verwenden. Denn dadurch signalisieren Sie Usern sofort, dass Sie Inhalte genau zu dem Thema liefern, das sie suchen. Gleichzeitig wird es für Google einfacher, Such-Terme mit Ihrem Angebot abzugleichen. Folglich steigen Ihre Ranking-Chancen.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 4: Nutzen Sie long-tail Keywords

Natürlich wollen Sie Ihre Marke bekannt machen und dazu dient auch SEO. Statt jedoch stets Suchbegriffe rund um Ihre Marke einzusetzen, sollten Sie vielmehr auf sogenannte long-tail Keywords setzen. Das sind Suchbegriffe, die über ein konstant (hohes) Suchvolumen verfügen. Es sind also Themen, die regelmäßig von Nutzern nachgefragt werden.

Indem Sie diese Keywords besetzen und verwenden, positionieren Sie sich in Ihre Nische zu wichtigen Themen, schaffen dadurch Relevanz und somit Reichweite.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 5: Trennen Sie gegebenenfalls Überschriften und Meta-Titles

Sobald Sie Inhalte mit dazugehöriger Headline anlegen, ist diese in den meisten Fällen gleichzeitig auch der Meta-Title der Seite (also der Seiten-Titel). Sie können beide Bereiche auch trennen: Indem Sie den Meta-Title gesondert festlegen. Darin können Sie dann alle wichtigen Keywords sowie die empfohlene Länge verwenden.

Für den Nutzer bedeutet das: Er sieht nur die Überschrift, in der Suchmaschine wird der Beitrag jedoch mit dem extra angelegten Seiten-Titel wahrgenommen (sprich, indexiert). So machen Sie Ihre Headline für den Website-Besucher interessanter. Da Sie gleichzeitig noch einen separaten Meta-Title vergeben, richten Sie den Beitrag ebenso auf die Anforderung der Suchmaschine aus.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 6: Keine doppelten Meta-Title

Sehr wichtig ist, keine doppelten Seiten-Titel zu kreieren. Dadurch “verwirren” Sie den Nutzer (und die Suchmaschine). Das schadet Ihren Ranking-Chancen. Aus diesem Grund sollten Sie immer darauf achten, eindeutige Meta-Titles zu verfassen.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 7: So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Wie bereits erwähnt sollten Sie Keywords oder auch Keyword-Phrasen in Ihren Seiten-Titel verwenden. Allerdings muss Ihr Titel immer noch aussagekräftig sein. Der User sollte also sofort erkennen können, was er bei Ihnen erwarten darf.

Deshalb gilt der Grundsatz: so viel Suchwörter/Phrasen wie nötig und gleichzeitig so wenig wie möglich.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 8: Meta-Title mit oder ohne Firmenname

Sie sollten sich grundsätzlich entscheiden, ob Sie in den Suchergebnissen Ihrer Firmennamen anzeigen lassen  wollen oder nicht. Das hat Vor- und Nachteile.

Der Nachteil ist offensichtlich: Indem Sie den Firmennamen immer erscheinen lassen, verringern Sie die Anzahl der zu Verfügung stehenden Zeichen für Ihren Meta-Title. Und je nachdem, wie lang Ihr Name ist, desto weniger Zeichen bleiben Ihnen übrig.

Der Vorteil: Indem bei jedem Ergebnis Ihr Firmennamen erscheint, schaffen Sie eine höhere Wahrnehmung Ihrer Marke. Sobald also ein Nutzer einen Inhalte mit Ihrem Name sieht, kann das zu höheren Vertrauen führen. Die Wahrscheinlichkeit steigt also, dass Ihr Content angeklickt wird. Wenn Sie diese Strategie wählen, rät Mike dazu, den Namen stets am Schluss zu nennen.

Wichtig ist: Je nach dem, wie sich entscheiden, gestalten Sie Ihre Meta-Title einheitlich!

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 9: Testen Sie die Darstellung Ihrer Seiten-Titel

Googles Absicht besteht darin, dem User die passendsten Ergebnisse zu seiner Suchanfrage sofort zu präsentieren. So soll eine positive User Experience, also Nutzer-Erlebnis, sichergestellt werden.

Daher kann der Fall eintreten, dass die Suchmaschine Ihren Seiten-Titel anpasst, sprich: ändert. Sie sollten daher stets analysieren, wie Google Ihre Seite in den Search Engine Result Pages (SERP =  Suchergebnis-Seiten) darstellt. Dazu eignen sich Tests. Entsprechend können Sie Optimierumgsmaßnahmen einleiten.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 10: Analysieren Sie, zu was Sie ranken

Wie bereits erwähnt, sollten Sie bereits für die Content-Produktion suchstarke und relevante Keywords identifizieren. Des weiteren ist es sinnvoll ebenso zu analysieren, zu welchen Suchbegriffen Sie letztlich ranken.

So wissen, welche Themen Sie inwieweit bereits besetzt haben und wo noch Verbesserungspotenzial besteht.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 11: Integrieren Sie -falls möglich- einen Call-To-Action

Ziel ist es, dass der Nutzer eine Handlung auf der SERP ausführt. Nämlich eines der Ergebnisse (am besten natürlich das Ihre) anzuklicken.

Dazu kann es hilfreich sein, einen Call-To-Action in Ihren Seiten-Titel einzubinden (z.B. Hier klicken!  /Jetzt lesen!). Natürlich bedeutet das wieder, die empfohlene Zeichenanzahl für den eigentlichen Titel zu verringern. Daher ist es nicht unbedingt immer möglich (und sinnvoll).

Eine weitere Option besteht jedoch darin, den Call-To-Action, also die Aufforderung an die User, in die Meta-Description einzufügen. Das ist die “Beschreibung”, die Sie gleich unter den jeweiligen Seiten-Titeln finden.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 12: Achten Sie auf die Formatierung

Selbstverständlich besteht ein guter Meta-Title nicht lediglich aus einer Anreihung wichtiger Keywords. Für eine gute User Experience sollten Sie es ansprechend formulieren und gegebenenfalls auch Satzzeichen, wie z.B. “Doppelpunkt”, verwenden.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 13: Wiederholen Sie nicht unnötig Keywords

Dieser Tipp knüpft an Punkt 12 an: Um einen Seiten-Titel aus Sicht der Nutzer interessant zu gestalten, sollten Sie unnötige Wiederholungen vermeiden. Erstens benötigen Sie dadurch weniger Zeichen. Zweitens ist es für den User einfacher, kompakte, aussagekräftige Überschriften zu erfassen.

Zudem minimieren Sie das Risiko des sogenannten “Keyword-Stuffing” (siehe Tipp 14).

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 14: Kein Keyword-Stuffing

Keyword-Stuffing war im “alten” SEO sehr beliebt: Website-Betreiber haben dabei sämtliche wichtigen Keywords in die Seite eingebunden und wiederholt (weiße Schrift auf weißem Hintergrund). Dadurch sollte Relevanz erzeugt werden, /a> die jedoch nicht auf Qualität der Inhalte basiert, sondern rein auf der Menge an Suchbegriffen.

Diese Methode straft Google mittlerweile konsequent ab, weshalb also Rankings verloren gehen. Deshalb sollten Sie diese Strategie in jedem Fall vermeiden.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Tipp 15: Testen, Testen, Testen

Zum Schluss rät Mike dazu: Testen und analysieren Sie alle Ihre SEO-Maßnahmen. So sammeln Sie Erfahrung und können feststellen, wie Sie Seiten-Titel gestalten sollten, um Ihre Ranking-Chancen in Google zu steigern.

Und für den schnelleren Überblick, hier alle 15 Tipps als praktische Infografik:

Mike Murrays 15 Tipps für effektive Meta-Titles zeigt diese Infografik. Damit Ihr SEO noch besser wird,
Länge, Keywords und Formatierung – für den “perfekten” Meta-Title helfen diese 15 Tipps.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Fazit: Meta-Title als Ranking-Faktor – aber nicht nur!

Mikes Tipps beziehen sich zu einem großen Teil auf die richtige Gestaltung von Seiten-Titeln (also Meta-Titles). Das ist jedoch nicht der einzelne Ranking-Faktor. Für gutes SEO sind noch eine Reihe andere Punkte ausschlaggebend. Beispielsweise die Content-Qualität.

Allerdings gibt ist es schwer, generelle Einfluss-Faktoren zu bestimmen. Searchmetrics gibt zum Beispiel keine allgemein gültig Ranking-Studien heraus, sondern stimmt diese auf jeweilige Branchen ab.

Denn je Nische können wiederum andere Aspekte im SEO wichtig sein.

Trotzdem ist ein optimierter Meta-Title wichtiger für ein gutes Ranking und sollte daher in Ihrer SEO-Strategie berücksichtigt werden.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

Jetzt Artikel lesen

Das könnte Sie auch interessieren