Aleh Barysevich zeigt, mit welchen Formaten Sie mehr qualitative Backlinks generieren können

5 Content-Formate für mehr Backlinks

Zwar werden sie immer wieder “totgesagt”; und trotzdem spielen sie für SEO weiterhin eine wichtige Rolle: Die Backlinks.

Dabei geht es nicht, wie es früher der Fall war, darum, möglichst viele Links zu generieren. Heute müssen es qualitative Verlinkungen sein, das heißt: Es muss sich um relevanten Content für Ihre Nutzer handeln. Dann wertet Google es als positiv, was wiederum zu besseren Rankingchancen führen kann.

Wie Sie mehr Backlinks generieren

Nur: Wie genau schafft man, es solche qualitative Backlinks zu erhalten? Eine Möglichkeit kennt Aleh Barysevich: Nämlich die richtigen Formate einzusetzen.

Welche das sind, weiß Aleh natürlich auch. Und zwar aus seiner Umfrage Link Building Survey, in der er und sein Team 628 SEO-Experten befragt haben, welche Inhalte bei ihnen mehr hochwertige Backlinks erzeugen.

Das Ergebnis sind 5 Content-Formate:

  1. Infografik
  2. Whitepapers
  3. Daten/Studien
  4. Webinare
  5. Video

Wie genau Sie mit diesen 5 Inhaltsformen die Zahl Ihrer qualitativen Links steigern können, zeigt Aleh ebenfalls in seinem Artikel:

1. Infografik

Gut gemachte Infografiken sind beliebter Inhalt, der gerne von Nutzer weitergeteilt wird, gerade in Social Media. Das erzeugt Aufmerksamkeit und ebenso Reichweite.

Andere Anbieter kuratieren diese Informationen und stellen die Infografik auf der eigenen Website online. Natürlich unter Nennung der ursprünglichen Quelle. Und damit entsteht ein Backlink. Somit sind Grafiken nicht nur ein gutes Element für Social Media, um Interesse zu erzeugen. Sondern ebenso, um von anderen Websites verlinkt zu werden.

Allerdings klappt das nicht mit jeder Infografik. Sie können Ihre Erfolgschancen jedoch erhöhen, wenn Sie Alehs Tipps nutzen:

  • Erstellen Sie Infografiken zu Themen, die eine hohe Relevanz für Ihre Zielgruppe besitzen.
  • Fokussieren Sie sich auf das spezifische Problem bzw. dessen Lösung und machen Sie es so deutlich wie möglich.
  • Integrieren Sie Zahlen und Daten rund um das Thema, die Sie in die Grafik einfügen können (Dadurch verstärken Sie Ihre Kompetenz auf dem Gebiet/zu dem Thema).
  • Achten Sie auf ein ansprechendes Design.
  • Verbreiten Sie Ihre Infografik über alle relevanten Kanäle.
  • Sprechen Sie Influencer an, ob diese Ihren Inhalt veröffentlichen.

2. Whitepapers

Dieses Format ist definitiv nicht neu, aber immer noch aktuell und vor allem effektiv. Denn Sie bieten mit Whitepapers Ihren Nutzern einen hohen Mehrwert, indem Sie alle wichtigen Informationen zu einem Thema zur Verfügung stellen. Dadurch stärken Sie Ihre Kompetenz genauso wie Ihre Glaubwürdigkeit. Und beides zahlt wiederum auf das Kundenvertrauen ein, das bekanntermaßen elementar ist, um Website-Besucher Stück für Stück in langfristige Käufer zu wandeln.

Voraussetzung ist allerdings immer, das Sie qualitative Inhalte liefern. Und das gilt ebenso, wenn Sie über das Format Backlinks generieren wollen. Schließlich verweisen andere hochwertige Quellen erst auf Ihr Whitepaper, wenn es einen echten Nutzen für die User hat.

Das erreichen Sie dann, wenn Sie folgende Punkte laut Alehs beachten:

  • Identifizieren Sie ein relevantes Thema Ihrer Nutzer
  • Das Whitepapers darf keine “Werbebroschüre” Ihres Unternehmens sein. Vielmehr soll es Lösungen für die Leser zu einer bestimmten Herausforderung liefern.
  • Bauen Sie Ihren Text logisch und übersichtlich auf. Ziel muss es sein, Ihre Nutzer zu überzeugen.
  • Binden Sie auch visuelle Elemente, wie Bilder oder Grafiken, mit ein.
  • Planen Sie genügend Zeit für Korrekturen ein.

3. Daten/Studien

Mit der Veröffentlichung eigener Studien oder Umfragen sind Sie in der Lage, sich als der kompetente Ansprechpartner in Ihrer Nische zu positionieren und sich vom Wettbewerb deutlich abzuheben.

Zudem ist diese Art von Content ideal, um Links zu generieren. Denn fundierte und entsprechend aufbereitete Studien gerade zu “Nischenthemen” sind beliebt.

Es gibt allerdings auch einen großen Nachteil: Es erfordert viel Zeit und Aufwand, um gute Marktdaten zu erheben und sie noch zusätzlich ansprechend zu gestalten, um das “Endprodukt” vermarkten zu können.

Dennoch sollten Sie dieses Format innerhalb Ihrer Content-Strategie berücksichtigen. Wie Sie dabei Erfolg haben, gerade in Hinsicht auf mehr Backlinks, erklärt Alehs ebenso:

  • Auch hier gilt: Stellen Sie Fragen, deren Antworten Ihre Nutzer tatsächlich interessieren. Nur so schaffen Sie es, Aufmerksamkeit zu wecken.
  • Fangen Sie “klein” an: Entwickeln Sie zunächst kompakte Umfragen und beginnen Sie erst danach mit umfangreichen Studien.
  • Bleiben Sie glaubhaft: Achten Sie auf fundierte und nachvollziehbare Daten!
  • Führen Sie “Tests” durch: Bevor Sie mit einer Studie starten, “testen” Sie das Thema vorher bei Ihren Nutzern. So können Sie vorab feststellen, welche Aspekte des Themas besonders relevant ist.
  • Die Stichprobe: Stellen Sie sicher, dass Sie eine repräsentative Stichproben-Menge vorweisen können.
  • Studien nur mit Plan: Im Vorfeld sollten Sie festlegen, welches Ziel Sie mit Ihrer Studie verfolgen und wie Sie maximal für sich “verwerten” können. Sie brauchen also eine Content-Strategie.

4. Webinare

Webinare sind eine effektive Möglichkeit, mehr Daten von Website-Besucher zu sammeln, die dann entsprechend weiterverarbeitet werden können.

Doch mit Webinaren können Sie ebenso Backlinks gewinnen. So zeigt es sich zumindest in Alehs Umfrage.

Allerdings ist dieses Content-Format im Gegensatz zu den anderen 3 genannten Formen, nicht am geeignetsten. Nichtsdestotrotz können Sie Webinare nutzen, um Ihre Link-Anzahl zu erhöhen. Wie genau das funktionieren kann, weiß Alehs ebenfalls:

  • Integrieren Sie Links in Ihrem Webinaren.
  • Führen Sie am Ende jedes Webinars kurze Umfragen durch und verweisen Sie auf Ihr weiteres Angebot.
  • Machen Sie sowohl in Social Media, im Newsletter und auf Ihrer Website auf das Webinar aufmerksam.

5. Videos

Videos gehören bei vielen Unternehmen bereits fest zur Content-Strategie. Denn Bewegbild ist insbesondere auf Facebook, Twitter, Instagram & Co. ein Treiber, um Interesse und Engagement zu erzeugen.

Ebenso um mehr Backlinks zu erhalten, sind Clips eine gute Möglichkeit.

Aufgrund des hohen Potenzials von Videos steigt jedoch gleichzeitig die Konkurrenz. Und damit wird es immer schwieriger, am Ende tatsächlich mehr Aufmerksamkeit und auch Reichweite zu gewinnen.

Genauso wie für jedes andere Format, muss auch beim Video gelten: Es geht um die Herausforderungen der Nutzer, nicht um Ihre Marke! Sie müssen folglich Schwierigkeiten thematisieren, mit denen sich Ihre User identifizieren können. Erst so erhöhen Sie Ihre Chancen, geteilt und verlinkt zu werden.

Damit Ihnen das gelingt, hat Alehs einige Tipps:

  • Achten Sie die Qualität, sowohl inhaltlich, als auch technisch.
  • Binden Sie immer einen klaren Call-To-Action Button ein. So zeigen Sie deutlich, wie Zuschauer Ihren Clip verbreiten oder in der eigenen Website einbetten können.
  • Optimieren Sie Ihre Videos mit aussagekräftigen Beschreibungen, Thumbnails und Keywords.
  • Spielen Sie Ihre Videos regelmäßig über alle wichtigen Kanäle aus.

Fazit: Mehr Backlinks durch qualitativen Content

Alehs Ausführungen zeigen, dass bestimmte Formate helfen, die Zahl der eigenen Backlinks zu vergrößern. Eine Gemeinsamkeit von Infografiken, Webinaren, Videos, Whitepapers und Studien ist: Sie müssen für Ihre Zielgruppe relevante Themen bedienen. Und die Qualität muss stimmen.

Sind beide oder einer der Faktoren nicht gegeben sinken Ihre Chancen rapide, am Ende qualitative Backlinks zu generieren.

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