Welche Tipps Sie beim Beginn Ihrer Social-Aktivitäten auf den verschiedenen Plattformen beachten sollten

6 Regeln, mit denen der perfekte Start auf den meistgenutzten Social Media-Networks klappt

perfekter Start Social media

Social Media gehört heute zum Basic-Kit jedes Unternehmens und insbesondere zu jeder Content Marketing-Strategie, denn die dort gewonnene Reichweite kann als Traffic auf die eigene Website geleitet und dort veredelt werden. Social Media ist also ein wichtiger Kanal für die Kundenansprache und trägt letztlich auch seinen Teil für die Umsatzgenerierung bei. Das ist der Idealfall. Aber der Weg dorthin ist nicht getan mit der reinen Erstellung einer Facebook-Seite oder diversen Accounts auf allen verfügbaren sozialen Netzwerken, ein paar Informationen zur Marke und einigen unregelmäßigen Posts. Wenn Sie wirklich das gesamte Potenzial der Social Media Plattformen für sich nutzen wollen, dann müssen Sie sich zunächst überlegen, welche für Sie, besser gesagt für Ihre Zielgruppe, relevant ist (hier kann Ihnen das Konzept der Buyer Personas helfen). Im zweiten Schritt sollten Sie sich genau informieren, für was welches Netzwerk verwendet werden kann und vor allem wie.

Glücklicherweise hilft Ihnen hier Jilly Badanes mit ihrer Übersicht zu den populärsten Social Media-Kanälen und deren Besonderheiten. Angefangen von der Art des Inhalts über formale Kriterien bis hin zur Nutzerstruktur  – es lohnt sich also, Jillys 6 Regeln zu lesen:

Regel 1: Facebook – auf die direkte Kommunikation kommt es an!

Gerade Facebook nutzen User insbesondere dazu, mit Freunden zu chatten. Daher sollten Sie Ihren Inhalt auf dem Netzwerk so präsentieren, dass möglichst ein Dialog oder zumindest Interaktion entsteht. Posts mit Bilder oder  Videos erhöhen bekanntermaßen die Chance, aus der Masse heraus zu stechen und so von der Community wahrgenommen zu werden. Das ist ein wichtiger Schritt, die eigene Fanbasis zu erhöhen und langfristig Traffic zu generieren. Wann Sie welchen Inhalt posten sollten, zeigt Ihnen auch ein ständiger Blick in Facebook-Analytics.

Regel 2: Pinterest – hier steht Inspiration und Nutzwert an erster Stelle!

Die Foto-Sharing-Plattform Pinterest bietet User die Möglichkeit Content zu entdecken, der sie inspiriert und Ideen für eigene Projekte anregt. Um folglich hier Reichweite zu erzeugen, müssen Sie Inhalte einstellen, die qualitativ hochwertig sind und einen hohen Nutzwert besitzen. Sie sollten zudem Ihre Community an Ihren “Inspirationsquellen” teilhaben und genau erklären, was der Hintergrund Ihres Posts ist.

Regel 3: Twitter – Nehmen Sie an Diskussionen teil!

Noch stärker als Facebook, lebt Twitter von der Kommunikation und der Verbreitung von Inhalten in Echtzeit und ohne “Filter”, sprich: Sie sehen tatsächlich alle Tweets, da diese kein Algorithmus für Ihr Profil verdichtet. Sie stehen so vor der Herausforderung, aus der Masse an minütlichen Posts Interesse auf Ihre Inhalte zu lenken. Dazu haben Sie weiterhin nur eine begrenzte Zeichenanzahl (140 Zeichen) zur Verfügung. Ihr Post muss daher prägnant sein und sollte maximal 3 relevante Hashtags zu Ihrem Thema sowie Bilder enthalten. Außerdem wecken Sie Aufmerksamkeit, wenn Sie sich an Diskussionen beteiligen oder einfach auf Tweet antworten.

Regel 4: LinkedIn – Ihre Professionalität steht im Mittelpunkt!

Viele der vorausgegangenen Netzwerke werde sowohl beruflich als auch privat genutzt. Bei LinkedIn ist eindeutig das erstere der Fall, was Sie daher unbedingt bei der Darstellung Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke berücksichtigen sollten. Bei der Verbreitung Ihrer Inhalte sollten Sie demnach eine andere Tonalität verwenden, als es beispielsweise auf Facebook der Fall ist. Gleiches gilt für die Bildsprache, welche hier ebenso ein wirksames Mittel sind, Interesse zu wecken. Insgesamt sollte durch jeden Inhalt Ihre Professionalität und Kompetenz zum Ausdruck gebracht werden. Jilly weist außerdem daraufhin, dass LinkedIn nicht zwangsläufig täglich bespielt werden muss, da hier die Nutzungsfrequenz niedriger ist als beispielsweise bei Twitter.

Regel 5: Tumblr – Ihr Entertainment ist gefragt!

Tumblr richtet sich eher an die jüngere Generation (unter 35 Jahre) und bietet unterhaltenden Content. GIFs sind im dem visuellen Netzwerk besonders gefragt und somit die Möglichkeit, User für sich zu gewinnen. Gleiches gilt für humorvolle Beiträge, die jedoch immer mit den entsprechenden Hashtags gekennzeichnet werden sollten.

Regel 6: Instagram – erzählen Sie mit Bildern!

Ähnlich wie bei Pinterest, muss auch bei Instagram die Qualität der Inhalte passen. Zwar dient Instagram Nutzer ebenfalls als Quelle der Inspiration, doch steht Entertainment, Lifestyle und die Entdeckung neuer Orte sowie das Teilen von Erfahrungen im Vordergrund. Neben den reinen Bildern, die Sie entsprechend aufwendig gestalten sollten, empfiehlt Jilly zusätzlich, eine “Geschichte” zu jedem Foto zu erzählen. Außerdem müssen Sie jeden Post mit den für Sie relevanten Hashtags versehen, die auf dieser Plattform eine große Rolle bei der Suche und der Auffindbarkeit spielen.

Alle sechs Regeln sollten Sie auf jeden Fall beachten, damit Ihr Start auf Twitter, Facebook & Co. perfekt wird!

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