Was Sie bei der Erstellung einer Facebook Seite zu beachten haben und wie Sie mit Ihrer Seite erfolgreich werden

Facebook für Unternehmen

Sie wollen Facebook für Ihr Unternehmen einsetzen: Allerdings ohne (allzu große) Kosten. Das geht und zwar durch eine Facebook-Fanpage.

Aber wie genau erstellt man eine Facebook-Seite, was ist zu beachten und vor allem, wie macht man sie bekannt? Schließlich wollen Sie möglichst viele qualitative Fans gewinnen und so Ihre Reichweite vergrößern.

Für diese und weitere Fragen finden Sie hier Antworten:

In diesem Artikel finden Sie

So erstellen Sie eine Facebook Seite für Ihr Unternehmen

Um eine eigene Fanpage aufzubauen, sind zunächst nur 3 Schritte notwendigen. Einen Überblick liefert Ihnen diese kurze und kompakte Anleitung:

Schritt 1: Registrieren oder anmelden auf Facebook (je nachdem, ob Sie bereits einen Account haben) (Details #1 Registrierung)

Schritt 2: Rufen Sie die Business-Seite von Facebook auf klicken Sie auf “Erstelle eine Seite” (Details #2 Facebook Seite erstellen)

  • Seitenart festlegen:
    • Lokales Unternehmen oder Ort
    • Unternehmen, Organisation oder Institution
    • Marke oder Produkt
    • Künstler, Band oder öffentliche Person
    • Unterhaltung
    • Guter Zweck oder Community
  • Kategorie auswählen und Name eingeben
  • Klick auf “Los geht’s” (HINWEIS: Damit akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen für Facebook-Seiten)

Schritt 3: Unternehmensinfos, Profilbild, Favoriten & Zielgruppe anlegen (Details #3 Grundeinstellungen)

  • Unternehmensinfos: maximal 155 Zeichen für Firmenbeschreibung. Zusätzlich Web-Adresse und Verweis auf andere Social Media-Kanäle möglich
  • Pofilbild: Sowohl Header-als auch Profilbild einfügen
  • Favoriten: Fanpage kann den “Favoriten” im eigenen Profil hinzugefügt werden
  • Zielgruppe: Grenzen Sie ein, für wen Ihre Seite interessant und damit relevant ist.

Sie haben’s geschafft: Jetzt ist Ihre eigene Facebook-Seite erstellt!

Tipp: Nun sollten Sie noch einige Detail-Einstellungen vornehmen. Bis dahin sollten Sie unbedingt die Funktion “Seite nicht veröffentlichen” (EinstellungenSichtbarkeit der Seite) nutzen. Ansonsten ist Ihre Fanpage sofort für jedermann sichtbar. Und das sollte sie definitiv erst sein, wenn Sie alle Angaben, Bilder und erste Beiträge hochgeladen haben. Denn wer will schon eine halbfertige Lösung präsentieren?!

Zu dieser Kurz-Anleitung finden Sie im folgenden die jeweiligen Details:

#1 Registrierung 

Sie können einen Facebook-Seite nur durch Ihr eigenes (privates) Profil erstellen.

Daher müssen Sie sich zu Beginn (falls nicht bereits geschehen) bei Facebook mit Ihrem richtigen Namen registrieren, denn ein sogenannter „Fake“-Account wird von Facebook abgestraft.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass Sie sich zusätzlich einen Unternehmensprofil über den sogenannten Facebook Business Manager anlegen . Der Vorteil ist, dass es sich um einen Account direkt für Ihre Firma handelt, über den alle Facebook Seiten, Werbeanzeigen oder Apps verwaltet werden können. Damit ist eine Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Aktivitäten möglich. Diese Anmeldung für den Facebook Business Manager können Sie auch zu einem späteren Zeitpunkt vornehmen.

Hier geht’s zurück zur Übersicht.

#2 Facebook Seite erstellen

Danach können Sie mit dem Aufbau der Facebook Seite für Ihre Firma starten. Sie haben zwei Möglichkeiten zum entsprechenden Dashboard zu gelangen:

  • Möglichkeit 1: In Ihrem Account finden Sie ganz rechts die Schaltfläche „Seite erstellen“ durch die Sie zum Menü gelangen, in dem Sie die gewünschte Facebook Seite aufbauen können.
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  • Möglichkeit 2: Facebook bietet Firmen eine Business-Seite, auf der Sie eine Übersicht und Erklärungen zu allen Werbemöglichkeiten der Social Media Plattform erhalten. Unter dem Reiter „Erstelle eine Seite” gelangen Sie zu einer Schritt-für-Schritt Anleitung.
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Zunächst öffnet sich einen Überblick der ausführbaren Facebook Pages. Hier haben Sie die Wahl zwischen

  1. Lokales Unternehmen oder Ort,
  2. Unternehmen, Organisation oder Institution,
  3. Marke oder Produkt,
  4. Künstler, Band oder öffentliche Person,
  5. Unterhaltung oder
  6. Guter Zweck oder Gemeinschaft
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Die Möglichkeiten 4-6 sind in der Regel weniger interessant für Firmen im B2B-Bereich.

Wählen Sie eine Seitenart aus, je nachdem, wo Ihre Intention liegt.

Wenn Sie Ihre Firma im Ganzen präsentieren wollen, haben Sie die Auswahl zwischen lokalem Geschäft bzw. Ort und Unternehmen/Organisation oder Institution. Soll Ihr Produkt oder die Marke in den Vordergrund gestellt werden, müssen Sie die Seite „Marke oder Produkt“ wählen.

Nach einem Klick auf die gewünschte „Seite“ müssen Sie eine der Kategorien festlegen, die Ihnen vorgeschlagen werden, sowie den Namen der Firma oder der Marke/Produkt.

Facebook Firmenseite 4-844

Wichtig: Mit dem Klick auf „Los geht’s“ akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen von Facebook für die Seiten, die Sie vorher gelesen haben sollten.

Nun steht das Grundgerüst Ihrer Fanpage

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#3 Grundeinstellungen der Facebook Seite

Jetzt existiert Ihre Facebook Firmenseite. Sie muss aber natürlich noch mit Informationen zu Ihrer Firma oder Produkt gefüllt werden. Dazu führt Sie Facebook zunächst durch 4 Schritte:

Schritt 1: Was sind die Kernaussagen Ihres Unternehmens bzw. Produkts?
Im ersten Schritt können Sie in maximal 155 Zeichen erklären, für was Ihre Firmenseite steht. Hier sollten Sie darauf achten, in der kurze Beschreibung  relevante Keywords  zu verwenden, um die Sichtbarkeit Ihrer Facebook Seite in Google zu steigern. Auf der Seite selbst können Sie später den Text jederzeit anpassen oder ändern, um so Ihre Fanpage immer optimal zu präsentieren.

Facebook Seite einrichten_Info 2-844

Zudem können Sie Ihre Website-Adresse eintragen oder auch Links zu weiteren Social Media Kanälen genauso wie eine Facebook-Website-Adresse, mit der Ihre Firmenseite gefunden und die dann auf der eigenen Website oder bei Marketingaktionen angegeben werden kann. Wichtig: Diese Webadresse kann lediglich einmal geändert werden.

Facebook Seite einrichten_Info 3-844

Nachdem Sie alles eingetragen haben können Sie mit dem Button „Informationen speichern“ Ihre Daten sichern. Danach gelangen Sie zum nächsten Schritt.

Schritt 2: Geben Sie Ihrer Seite ein Bild
Im zweiten Step wählen Sie ein Profilbild für Ihr Unternehmens oder Produkt aus. Dieses können Sie sowohl vom Ihrem PC importieren als auch von einer Website (wobei hier die Quelle angegeben werden muss, sodann es sich nicht um ein eigenes Bild handelt).

facebook Seite einrichten_Profilbild-844Bei der Bilderauswahl sollten Sie folgendes beachten:

  • Nehmen Sie ein aussagekräftiges Bild Ihres Unternehmens bzw. Produkts, das eine klare Assoziation mit Ihrem Unternehmen herstellt (z.B. Logo / Marke)
  • Achten Sie auf Qualität des Bildes, d.h. auf eine optimale Auflösung (bspw. 72 dpi) und auf das richtige Dateiformat (bspw. JPEG, PNG)
  • Das Bild sollte auch auf verschiedenen Geräten klar erkennbar sein (Denn der Zugriff auf Facebook über die entsprechende App steigt stetig)
  • Beachten Sie, dass das Bild auf ein quadratisches Format zugeschnitten wird
  • Facebook gibt folgende Abmessungen für ein Profil- und auch Titelbild an
    • Mindestbreite: 180 x180 Pixel
    • Darstellungsform des Profilbildes auf
      • PC: 160 x160 Pixel
      • Smartphone: 140 x 140 Pixel
      • Weitere Handys: 50 x 50 Pixel

Alle Abmessungen, auch für das Titelbild, finden Sie in der folgenden Abbildung, die Facebook in seinem Hilfebereich  zur Verfügung stellt:

facebook Seite einrichten_Profilbild 2-844

 

Mit einem Klick auf „Foto speichern“ kommen Sie zum nächsten Schritt.

Schritt 3: Fanpage zu Favoriten hinzufügen
Bei diesem Reiter können Sie mit einem Klick Ihre Facebook Firmenseite zu Ihren Favoriten im persönlichen Account hinzufügen, indem Sie den Button „Zu Favoriten hinzufügen“ aktivieren. Dies soll Ihnen den schnellen Zugriff auf die Seite ermöglichen, sobald Sie sich eingeloggt haben.

facebook Seite einrichten_Favoriten-844

Schritt 4: Definieren Sie Ihre Zielgruppe
Im letzten Schritt der Grundeinstellungen für die Facebook Seite sollte, möglichst genau, die Zielgruppe festgelegt werden, die Sie ansprechen wollen. Durch diese Auswahl steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Seite bei den Facebook-Usern erscheint, die den Kriterien entsprechen und dadurch auf Sie aufmerksam werden. Letztlich sollen diese dann „Fans“ Ihrer Seite werden, wodurch Sie wiederum Reichweite aufbauen

Sie können als erstes Ihren Standort wählen. Markieren Sie mit der Nadel auf der abgebildete Karte den gewünschten Bereich, der entweder geografisch ein- oder ausgeschlossen werden soll.

facebookSeiteEinrichten_ZG_Standort1-844

Zudem können Sie noch die Personen in diesem markierten Bereich genauer beschreiben, in dem Sie angeben:

  • Personen, die in diesem Ort leben
  • Personen, die kürzlich in diesem Ort waren
  • Personen, die diesen Ort besuchen
facebookSeiteEinrichten_ZG_Standort2-844

 

Als nächstes können Sie das Alter Ihrer Zielgruppe eingrenzen sowie das Geschlecht angeben.

facebook Seite einrichten_ZG_Alter-844

Zum Schluss ist es möglich, die Interessen der Zielgruppe anzugeben, wodurch die Seite automatisch bei diesen als „Gefällt mir“-Vorschlag erscheinen soll.

facebook Seite einrichten_ZG_Interessen-844

Jetzt haben Sie die Grundeinstellungen abgeschlossen und gelangen zum ersten Mal auf Ihre eigene Facebook Firmenseite.

WICHTIG
Bevor Sie an weiteren Einstellungen und dem Einpflegen von Inhalten in Ihre Facebook-Seite arbeiten, sollten Sie eine Einstellung gleich zu Beginn ändern: Ihre Seite ist bereits öffentlich sichtbar – da sie aber noch keine relevanten Inhalte zeigt, ist das eher kontraproduktiv für Sie. Daher sollten Sie unter „Einstellungen“ und dann unter „Sichtbarkeit der Seite“ eine Änderung auf „Seite nicht veröffentlichen“ durchführen. Sobald Ihre Facebook Firmenseite fertig gestellt ist, sollten Sie das selbstverständlich rückgängig machen. Ansonsten bliebe die Fanpage unsichtbar.

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Offizielle versus Inoffizielle Facebook-Seite

Als Firma sind Sie der offizielle Vertreter Ihres Produkt/ bzw. Ihrer Marke, weshalb es sich um eine offizielle Facebook Seite handelt. Jeder anderer Facebook-Usern, der eine Seite zu Ihrem Produkt/Ihrer Marke/Ihrer Firma erstellt, muss deshalb angeben, dass es sich um eine inoffizielle Seite handelt. Dazu findet sich unter dem Reiter „Info“ das Feld „Offizielle Website“, in dem die Privatperson auf die Website des Produkts/Marke/Unternehmens hinweisen muss. Für Sie als Firma ist dieses Feld irrelevant.

Facebook_Unternehmensseite_1-844

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Weitere Seiteneinstellungen für Ihre Facebook Firmenseite

Im nächsten Schritt geht es um die “Feinjustierung”. Schließlich wollen Sie Ihre Marke optimal präsentieren.

Unternehmensinfos auf einen Blick

Einen Überblick zu den Basics erhalten Sie unter dem Reiter „Info“, wo Sie u.a. auch ein Impressum, Ihre eigene URL sowie drei Stichwörter zu Ihrem Produkt oder Marke einfügen können – hier sollte es sich um relevante Keywords handeln, die auf eine bessere Google-Sichtbarkeit einzahlen.

WICHTIG

Impressum und Datenschutz Ihrer Firma müssen für den User auf Ihrer Facebook Firmenseite verfügbar sein, z.B. indem entsprechende Links dazu im Profil der Seite eingefügt werden, der auf Ihre eigene Website leitet. Zu beachten ist, dass in Ihrem Impressum ein Hinweis stehen muss, dass es ebenso für z.B. die Facebook Seite gilt.

Facebook_Unternehmensseite_Info1-844

 

Empfohlene Einstellungen

Weiterhin haben Sie unter „Einstellungen“ die Möglichkeit u.a. „Rollen“ für Ihre Facebook-Seite zu vergeben. Damit liegt die Bearbeitung und Aktualisierung der Seite nicht zwangsläufig bei einer Person, sondern kann aufgeteilt werden auf die Rollen

  • Redakteur,
  • Moderator,
  • Werbetreibender und
  • Analyst.
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Die jeweiligen Berechtigungen finden Sie in der nachfolgenden Übersicht aus dem Facebook Hilfebereich . Zu beachten ist, dass lediglich der Administrator die Rollenverteilung ändern kann.

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Für die gezielte Ansprache Ihrer potenziellen Kunden und der Reichweitenentwicklung bieten sich noch weitere Optionen unter diesem Reiter, die z.B. im Einschränken oder Ergänzen Ihrer bereits definierten Zielgruppe (aus Schritt 4 der Grundeinstellungen) für einzelne Beiträge bestehen. Einerseits können Artikel nach demografischen Merkmalen (Alter, Geschlecht, Standorte und Sprache) auf einen bestimmten Personenkreis aus der vordefinierten Zielgruppe begrenzt werden.

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Andererseits lässt sich Ihre Zielgruppe für einzelne Posts ebenso durch die Angabe von weiteren Interessengebieten, Alter, Geschlecht, Standorte und Sprache sowie Beziehungsstatus und Ausbildungsgrad erweitern.

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Zudem sollten Sie festlegen, dass Ihre Facebook-Firmenseite Usern bei verwandten Themenbereichen angezeigt wird, indem Sie die entsprechende Funktion unter „Vorschläge für verwandte Seiten“ festlegen. Somit sehen User Ihre Seite als Vorschlag, wenn sie ähnliche Bereiche „liken“ und werden auf Sie aufmerksam. Das dient der Gewinnung von „Gefällt mir“-Angaben und somit auch der Reichweite.

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Der Facebook-Algorithmus und was Sie darüber wissen sollten

Der Erfolg und Misserfolg Ihrer Fanpage, also wie viel Reichweite Sie erzeugen, hängt davon ab, wie gut Sie aus Sicht des Facebook-Algorithmus sind. Da stellt sich die Frage: Nach welchen Kriterien bewertet das Netzwerk Seiten nach “gut” oder “schlecht”?

Ähnlich wie bei Google, ist auch der Algorithmus bei Facebook “geheim”. Aber die Plattform gibt auf der Hilfe-Seite einige Hinweise, wie sich die Neuigkeiten im Newsfeed der Nutzer zusammensetzen:

“Die Meldungen, die in deinem News Feed angezeigt werden, werden von deinen Verbindungen und Aktivitäten auf Facebook beeinflusst. Auf diese Weise siehst du mehr interessante Meldungen von Freunden, mit denen du am meisten interagierst. Die Anzahl an Kommentaren und „Gefällt mir“-Angaben die ein Beitrag erhält und um welche Geschichte es sich handelt (Foto, Video, Statusmeldung) kann auch dafür verantwortlich sein, welche Meldungen mit höherer Wahrscheinlichkeit in deinem News Feed angezeigt werden.[…]” (Quelle: Facebook-Help-Center)

Facebook nennt hier also folgende Faktoren, die die Sichtbarkeit Ihrer Beiträge beeinflussen:

  • Das Nutzerverhalten (Aktivitäten und Interaktionen)
  • Wie stark der User mit seinen Freunden kommuniziert
  • Die Anzahl der Likes und Kommentare pro Beitrag
  • Das Format des Posts (Bild, Video oder Meldung)

Kim Rixecker, Autor bei t3n, verweist in seinem Artikel “So entsteht unser Newsfeed: Der Facebook-Algorithmus im Detail” auf weitere wesentliche Einflussfaktoren:

  • Der Zeitpunk der “Gefällt-mir”-Angaben und Kommentare: Kim erklärt, dass Facebook die Relevanz eines Beitrags unterschiedlich wertet, je nachdem, wann dieser den Großteil an Likes und Kommentaren erhalten hat. Zum Beispiel kurz nach Erscheinen oder über einen längeren Zeitraum hinweg. Entsprechend fasst Facebook Rückschlüsse darauf, wann der Beitrag für die User am interessantesten ist.
  • Die Relevanz von Themen: Der Social Media-Dienst ermittelt zudem, welche Themen momentan besonders wichtig für die Nutzer sind. Inhalte dazu werden folglich weiter oben im Newsfeed ausgespielt.
  • Link-Posts: Sobald Link-Posts teilen, wertet Facebook diesen Content besser als Bilder inklusive Links.
  • Die Authentizität der Posts: Eine bessere Sichtbarkeit erreichen Sie, wenn Sie authentisch beim Publikum ankommen. Diesen Punkt berücksichtigt Facebook, indem es misst, wie viele Beiträge einer Seite von den Usern ausgeblendet werden.
  • Mobile Ladezeiten: Greifen Nutzer auf die Facebook-App zu, dann setzt sich der Newsfeed aus den Inhalten zusammen, die am schnellsten geladen sind. Sprich: Besitzt ein Content zwar eine sehr hohe Relevanz für den User, hat jedoch eine hohe Ladezeit, dann erscheint dieser Beitrag weiter unter innerhalb der Neuigkeiten. Gleiches gilt natürlich für Videos.
  • Videos: Hier sind gerade auch die Views und die Verweildauer ausschlaggebend, damit die Plattform den Clip als relevant einstuft.
  • Seiteninteraktion: Je häufiger ein Nutzer mit einer Seite interagiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Fanpage weit oben im Newsfeed erscheint.
  • Seiten-Infos: Laut Kim trägt ein vollständiges Seiten-Profil ebenso dazu bei, Ihre Sichtbarkeit zu steigern.
  • “Feed Quality Program”: Darunter versteht man eine Umfrage, die Facebook regelmäßig bei seinen Nutzern durchführt. Es wird abgefragt, wie interessant die User einen Beitrag in ihrem Newsfeed beurteilen. Die Daten werden dann für den Algorithmus verwendet, der Übereinstimmungen zwischen aktuellen und abgefragten Themen (=Beiträgen) feststellt. Das wiederum wirkt sich entsprechend auf die Platzierung Ihres Posts unter den Neuigkeiten aus.

Die Zusammenfassung von Kim Rixecker gibt einen guten Einblick, was wichtig ist, um mit einer Facebook Seite Erfolg zu haben.

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Echte oder gekaufte Likes: Was bringt mehr Reichweite?

Gerade beim Start einer Facebook Fanpage stehen die meisten Firmen vor dem gleichen Problem: Die Seite hat noch keine Likes und damit keine Reichweite, was in der Regel eines der vorrangigen Ziele der eigenen Seite ist. Um in der stetig steigenden Anzahl an Facebook-Seiten in der gewünschten Kundengruppe wahrgenommen und sichtbar zu werden, überlegen einige Firmen daher die, „Gefällt mir“-Angaben zu kaufen. Die Logik dahinter ist klassisches Empfehlungsmarketing und Erhöhung der Sichtbarkeit bei Facebook: Die User bekommen suggeriert, dass, aufgrund der hohen Anzahl an „Gefällt mir“-Angaben, auf der Seite wichtige Infos zu finden sind und sie somit relevant erscheint. Dadurch sollen weitere Nutzer animiert werden, der Seite zu folgen, wodurch sich die „Like“-Angaben erhöhen –diese sind dann organisch generierte, also echte, Fans. Der gekaufte Grundstock an Reichweite soll folglich wirklich interessierte Personen anlocken. Gleichzeitig soll die Seite durch eine hohe Anzahl an „Gefällt mir“-Angaben bei Facebook höher gerankt werden und damit öfter bei der definierten Zielgruppe erscheinen. Mehr Likes auf Facebook zu erhalten, scheint ein Dauerthema für viele Unternehmen zu sein, denn das monatliche Suchaufkommen bei Google mit „facebook likes kaufen“ beträgt 4.483 Suchanfragen. Diesen gegenüber stehen insgesamt 2.230.000 Suchergebnisse, bei denen bereits die Ergebnisse auf der ersten Search Engine Result Page eine ganze Reihe von Anbietern zeigen:

Facebook_likes_kaufen-844

Allerdings gibt es einige Gründe, sich dieses Vorgehen – was in der Theorie einfach aussieht – sehr gut zu überlegen:

  • Facebook rankt die einzelnen Seiten nicht nur nach der Anzahl der „Gefällt mir“-Angaben, sondern unter anderem vor allem nach der Relevanz der Inhalte, dem Format auch auch nach dem Grad der Interaktion. Das Problem bei gekauften „Likes“: Sie lassen die Seite nach außen hin erfolgreich wirken, aber das Commitment der Personen dahinter ist in der Regel nicht gegeben, weshalb auch nur wenig Interaktion mit den Nutzern, also der Zielgruppe, entstehen kann.
  • Bei den gekauften „Fans“ kann es sich u.U. nicht um reale Personen, sondern um „gefälschte“ Accounts handeln, d.h. es existiert keine wirkliche Person hinter dem Profil
  • Je nach Anbieter stammen die Accounts zum Teil aus dem Ausland – was bei einem öffentlichen Bekanntwerden sehr peinlich werden kann, wenn das betreffende Geschäft nicht in diesen Ländern tätig ist.
  • Die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der Kunden in das Unternehmen kann schwer beschädigt werden, wenn öffentlich wird, dass es „Likes“ gekauft hat.
  • Bei Bekanntwerden, dass Facebook „Likes“ gekauft wurden, können der Firma sowohl juristische Konsequenzen als auch Maßnahmen seitens Facebook drohen (Bis hin zur Schließung der Seite).

Es zeigt sich: Gekaufte „Likes“ eignen sich allenfalls als kurzfristiges Mittel, um Reichweite zu erlangen. Allerdings birgt dieses Vorgehen sehr viele Risiken, die das Image des Unternehmens dauerhaft schädigen können, weshalb eine von Anfang an organische Generierung von Followern mittel- bis langfristig wirkungsvoller ist. Denn diese beteiligen sich aktiv an Diskussionen oder verfassen Kommentare, wodurch die Interaktion auf der Seite steigt und damit auch von Facebook als relevanter eingestuft wird. Weitere Vorteile von echten, „Likes“ sind:

  • Durch Interaktion mit der Zielgruppe erhält die Firma Feedback und kann dieses in die Produktentwicklung und/oder für die Ansprache verwenden.
  • Interessierte und aktive Fans können durch eine Weiterleitung zur Website den dortigen Traffic erhöhen und somit auch zu Leads und sogar zu zahlenden Kunden veredelt werden.
  • Echte „Likes“ empfehlen die Facebook-Seite weiter, wodurch sie z.B. die Funktion eines Markenbotschafters einnehmen und weitere Follower gewonnen werden können.

Alle diese Vorteile, die Facebook als Social Media Netzwerk bietet, sind immer abhängig vom Interesse und Aktivierungsgrad der Fans der eigenen Seite. Dies ist – wie die wahre Liebe! – nicht käuflich und muss von der Firma stetig aufgebaut werden – mit relevantem Content für die Zielgruppe.

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So wird Ihre Facebook Firmenseite erfolgreich

Nach allen Einstellungen der Facebook Seite stellt sich die Frage: Wie erhält man die gewünschte Anzahl an Likes (vorausgesetzt, man sieht von einem Kauf ab)? Die Antwort: Mit den richtigen Inhalten. Denn wem nützt eine Seite, auf der lediglich nicht mehr oder sogar weniger Infos stehen als auf der hauseigenen Website?

Bei der Erstellung des Contents für die Facebook Seite steht somit einerseits die Zielgruppe im Fokus, aber auch das Ziel der firmeneigenen gesamten Marketingstrategie. Was soll mit der eigenen Facebook Seite erreicht werden: Höhere Bekanntheit? Erschließung einer neuen Zielgruppe? Tests von Produktideen? Sollen bzw. wie sollen die akquirierten Likes „genutzt“ werden bzw. in Leads umgewandelt werden?

Je nach Antwort sollten die Inhalte auf die jeweilige Absicht der Firma ausgerichtet sein. Gleichzeitig müssen die Beiträge ebenso die Tonalität und Bildsprache der Zielgruppe treffen. Einige generelle Tipps zur Erstellung von Beiträgen/Posts sind:

  • Ein Post sollte aus ca. 80 Zeichen bestehen.
  • Regelmäßigkeit beim Veröffentlichen von Beiträgen:
    • Mindestens einmal bis maximal dreimal täglich sollte man auf Facebook posten.
    • Zwischen den verschiedenen Posts sollte ein Zeitabstand von drei Stunden bestehen.
    • Die Frage, wie oft neue Beiträge erscheinen sollen, richtet sich darüber hinaus auch nach der Zielgruppe. Hier sollten Sie Ihre Zielgruppe sorgfältig analysieren (z.B. zu welcher Zeit und wie oft ist sie auf Facebook aktiv?). Dazu können Sie sog.Buyer Personas  nutzen auch wenn es hier keine allgemeine Regel, wie oft man posten sollte, gibt: Regelmäßigkeit ist wichtig. Nur so können Ihre „Fans“ sich daran gewöhnen, dass es immer wieder Neues bei Ihnen zu erfahren gibt.
  • Abbildungen und Videos (einzeln oder als Beiwerk zu einem Text) sprechen viele Nutzer an und werden oftmals geteilt. Hier muss auch wieder die Zielgruppe genau betrachtet werden: Welche Inhalte präferiert sie: Videos, Infografiken, Text oder reine Links?
  • Es sollten Inhalte publiziert werden, die für die Zielgruppe relevant sind und einen Nutzen haben.
  • Tonalität sollte an die Zielgruppe angepasst sein. Siezen Sie Ihre Zielgruppe also nicht, wenn diese überall mit allen auf Du ist.
  • Aktuelle News zum Unternehmen/zur Marke/zum Produkt zeitnah posten. Niemand interessiert sich für Neuigkeiten des letzten Monats.
  • Fragen, Anregungen, Lob, Kritik von Fans sollte zeitnah beantwortet werden: Auch wenn die Beantwortung einer Frage eventuell aufwendiger ist, sollte dem Nutzer mitgeteilt werden, dass man sich darum kümmert. Nichts ist schlimmer als Engagement von Usern, das anschließend ins Leere läuft!
  • Die Erstellung eines Content-Plans erleichtert das regelmäßige Veröffentlichen von Beiträgen. Indem bereits im Vorfeld eine Übersicht erstellt wird, wann welche Inhalte auf der Facebook Firmenseite erscheinen sollen, können entsprechende Beiträge vorbereitet und in die gesamte Marketingstrategie eingebettet werden, wie z.B. geplanten Verkaufsaktionen, Einführung eines neues Produkts, News zu wichtigen Branchenveranstaltungen, saisonale Aktionen,…
  • Nutzen Sie beim Erstellen von Beiträgen die Funktion „Veranstaltung“ oder „Meilenstein“ (z.B. Die Eröffnung eines neuen Shops), um diese als solche entsprechend darzustellen.

Diese Tipps sollen helfen, Ihre Facebook Unternehmensseite ansprechend und empfehlenswert für die jeweilige Zielgruppe zu gestalten und diesen einen wirklichen Nutzen zu bieten.

Auch die besten Inhalte sind nur bedeutsam, wenn sie auch gesehen werden und die Facebook-Nutzer auf Ihre Facebook Seite aufmerksam werden. Neben der Interaktion, spielt ebenso die Qualität des Inhalts auch eine wichtige Rolle der Sichtbarkeit Ihrer Facebook Seite, da diese u.a. anhand der Relevanz der Beiträge für den Nutzer angezeigt wird. Des Weiteren empfiehlt es sich, manuell zu posten, denn eine automatische Generierung von Beiträgen straft Facebook bei der Sichtbarkeit ab. Eine weitere Steuerungsmöglichkeit bietet hier die bereits erwähnte Funktion „Vorschläge für verwandte Seiten“, wodurch Ihre Facebook-Firmenseite bei Nutzern, die ähnliche Themen liken wie sie bei Ihnen zu finden sind, als Vorschlag erscheint. Außerdem können Sie die Seite unter Ihrem privaten Account an Ihre Freunde weiterempfehlen, um somit „Likes“ zu erhalten. Weiterhin sollte auf Ihrer eigenen Website sowie auf sämtlichen Werbemitteln ein „Gefällt mir“-Button integriert werden, um somit die Bekanntheit der Seite zu erhöhen. Facebook weist zudem immer wieder darauf hin, dass durch zusätzliches Schalten von Werbeanzeigen die Anzahl an Followern ebenso gesteigert werden kann. Wie Sie entsprechende Werbung auf Facebook schalten, werden wir demnächst in einem weiteren Artikel darstellen.

Bei allen Maßnahmen ist deren Erfolgsmessung unerlässlich. Hier stellt Facebook ein kostenloses Tool zur Verfügung, das in jede Seite integriert ist und Sie über die Entwicklung Ihrer Facebook Seite informiert.

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Der Call to Action-Button

Ein Ziel der Etablierung einer eigenen Facebook Seite kann sein, die gewonnenen Personen hinter den „Likes“ zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. Durch einen „Call to Action“-Button direkt oben auf Ihrem Titelbild ist genau das möglich. Besucher Ihrer Seite werden hier unmittelbar zu einer Aktivität aufgefordert. Sie haben verschiedene Optionen, je nach Aktion, die Sie gerade auf Ihrer Facebook Seite ausspielen.

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Sie können eine Call to Action-Schaltfläche sowohl für Ihre eigene Desktop-Website als auch für die mobile Darstellung (IPhone und Android) erstellen. In allen drei Fällen müssen Sie den gewünschten Button auswählen z.B. Kontaktieren Sie uns, Registrieren, Kaufen, und die URL Ihrer Website hinterlegen. Soll der User auf eine App weitergeleitet werden, müssen Sie dazu ebenso den Link aufführen. Die Call to Action-Schaltfläche bietet damit die Chance, aktive Follower mit einer klaren Aufforderung in Leads oder zahlende Kunden zu wandeln.

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6 Tipps für erfolgreiches Facebook Marketing

Sie haben eine Facebook-Unternehmensseite und wollen nun den Kanal nutzen, um die Reichweite Ihres Online Marketings auszubauen. Und dafür reicht es längst nicht aus, ab und zu einige Inhalte zu posten. Denn die Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Nutzer steigt stetig, sodass Sie Content präsentieren müssen, der sich deutlich abhebt.

Erfolgreiches Facebook-Marketing hängt neben guten Inhalt noch von anderen Faktoren ab. 6 Tipps, mit denen Sie Ihren Facebook-Auftritt optimal für Ihr Online Marketing einsetzen können, finden Sie jetzt hier:

1. Tipp: Ihr Inhalt muss relevant sein!

Wie bereits erwähnt, spielt die Qualität Ihrer Inhalte eine zentrale Rolle von erfolgreichem Facebook-Marketing. Und insbesondere deren Relevanz für den User. Sie müssen also Informationen anbieten, die Ihre Nutzer tatsächlich interessieren und ihnen im besten Fall auch noch Antworten auf deren Fragen geben. So schaffen Sie einen echten Mehrwert und liefern den Usern dadurch einen Grund, sowohl Fan Ihrer Facebook-Seite als auch regelmäßiger Besucher Ihrer Website zu werden.

2. Tipp: Ihr Content muss exklusiv (unique) sein

Neben der Relevanz ist ebenso die “Einzigartigkeit” bzw. die Exklusivität Ihrer Inhalte ein wesentliches Element. Das heißt: Ein Teil der Inhalte, die Sie auf Ihrer Fanpage posten, sollten auch nur dort verfügbar sein. So schaffen Sie für Ihre Nutzer ein Argument, Ihre Seite zu liken und sich dauerhaft mit Ihrer Marke zu verbinden.

3. Tipp: Mixen Sie Ihre Beitrags-Formate

Ein wichtiger Punkt, um im Newsfeed des Fans möglichst weit oben zu erscheinen, sind die verwendeten Formate. Bewegbild, wie Video, Live-Video, 360 Grad Medien und animierte GIFs sind  (momentan!) Content-Formen, die ein hohes Interesse bei den Nutzern auslösen. Folglich werden diese Formate auch von der Plattform selbst stark gepusht. Nämlich indem sie immer weit oben in den Neuigkeiten erscheinen. Aber Vorsicht: bei Video gilt das nur, wenn Sie Ihr Material direkt bei Facebook hochladen. YouTube-Videos hingegen werden weniger gut gerankt.

Des Weiteren sollten Sie sich nicht auf ein Format alleine beschränken – denn welches davon gerade besonders hoch bei Facebook im Kurs steht, ändert sich – je nach Nutzerverhalten –  immer wieder. Daher ist es ratsam, einen Mix aus verschiedenen Formen einzusetzen.

4. Tipp: Interagieren Sie mit Ihren Nutzern

Facebook, genauso wie alle anderen Social Media-Kanäle auch, sind mehr als reine Distributions -Plattformen Ihres Inhalts. Der Kern der Netzwerke besteht in der Interaktion (daher “social media”) unter den Usern. Deshalb sollten Sie sich immer darauf fokussieren, mit Ihren Fans aktiv zu kommunizieren. Dazu gehört ebenfalls, zeitnah auf Kommentare und Nachrichten zu reagieren. Ansonsten kann es zu schweren Image-Schäden führen.

5. Tipp: Finden Sie den richtigen Zeitpunkt zum Posten

Damit Sie große Teile Ihrer Zielgruppe auf Facebook erreichen, müssen Sie den Zeitpunkt kennen, an denen die Nutzer online sind. Dazu benötigen Sie Einblicke in Google-Analytics sowie der Seitenstatistik Ihres Facebook-Profils. Oftmals ist es ratsam ein Zeitfenster zu wählen, in dem zwar nicht das gesamte Publikum online ist, dafür allerdings wenig Wettbewerb von anderen Seiten herrscht. Dadurch steigen Ihre Chancen, von mehr Usern wahrgenommen zu werden und  Ihre Conversion-Rates zu erhöhen.

6. Tipp: Binden Sie auch Content anderer Seiten ein

Der meiste Inhalt, den Sie auf Facebook posten, verweist sicherlich auf Ihre Homepage, richtig? Um jedoch Ihre Relevanz zu stärken genauso wie Ihre “Einzigartigkeit” sollten Sie auch Beiträge posten, die auf andere – natürlich thematisch relevanten – Seiten verlinken. Somit etablieren Sie sich als wichtige Quelle in Ihrer Nische.

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Mehr Tipps speziell für eine bessere Reichweite auf Facebook, erhalten Sie in dieser Infografik:

7 Tipps für mehr eigene Reichweite auf Facebook zu erzielen

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Die Seitenstatistik Ihrer Facebook Firmenseite

Die Seitenstatistik zeigt, wie sich die „Gefällt mir“-Angaben entwickeln, welche Beiträge am meisten kommentiert werden und woher Ihre Fans stammen. Aber: die Seitenstatistik greift erst ab einer Anzahl von mindestens 30 Fans für die Facebook Seite, davor haben Sie keine  Zugriffsmöglichkeit  auf das Tool.

Im Einzelnen erhalten Sie eine Übersicht  über:

  1. Der Höhe, Entwicklung und Herkunft der „Gefällt mir“-Angaben
  2. Die Anzahl der Kommentare, des Teilens und der Markierungen mit „Gefällt mir“ von Beiträgen inklusive einer Statistik, wie viele dieser „Gefällt mir“-Angaben von Fans oder deren Facebook-Freunden sind sowie die Reaktionen auf Werbeanzeigen
  3. Welche Teile der Facebook-Firmenseite am häufigsten von den Nutzern wahrgenommen werden und woher diese Besucher kommen (z.B. direkt von Facebook oder über Google?)
  4. Genaue Statistiken, wie Nutzer auf die einzelnen Beitragsarten (Statusmeldung, Video, Bild, Veranstaltung, Meilenstein) reagiert haben
  5. Genauere Angaben zu den Fans der Facebook-Unternehmensseite, wie Alter, Geschlecht und Standort sowie die Uhrzeit des Seitensaufrufs und wie sie die gefunden hat.

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Facebook Unternehmensseite als eine Form des
Content Marketings

Um die gewünschte Reichweite bei einer Facebook Firmenseite zu gewinnen und diese langfristig zu halten und auszubauen, braucht es relevanten und nützlichen Content für die Zielgruppe. Somit kann eine Facebook-Firmenseite als eine Form des Content Marketings  betrachtet werden. Dabei stellt sich der Erfolg nicht zwangsläufig sofort ein, da zunächst die Aufmerksamkeit der präferierten Nutzer auf die eigene Seite gelenkt werden muss, was aufgrund der zunehmenden Anzahl an Unternehmensseite immer schwieriger wird. Auch wenn dieser Prozess langwierig ist, muss man doch sagen, dass ein Kauf von „Likes“ nicht zu empfehlen ist, da damit eine ganze Reihe von Risiken verbunden ist (s.o.). Die organisch generierten „Gefällt mir“-Angaben bieten dagegen einen echten Mehrwert, da hier ein direktes Feedback seitens der Fans zu erwarten ist (wenn der Content stimmt) und diese auch aktiv zu bestimmten Themen befragt werden können. Somit entsteht ein Vorteil für die Produktentwicklung und für die bessere Ansprache der Zielgruppe, da deren Struktur und Verhalten auch in der Seitenstatistik nachvollziehbar ist. Gleichzeitig können mit der Seiten-Statistik eventuell auch Erkenntnisse über neue potenzielle Kundengruppen, die bisher nicht berücksichtigt wurden, gewonnen werden. Um demnach mit seiner Facebook-Unternehmensseite das selbst gesteckte Ziel (das sich aus der gesamten Marketingstrategie ergeben sollte) zu erreichen, müssen immer die Bedürfnisse der Zielgruppe im Fokus stehen, nach denen sich die Inhalte der Seite richten sollten. Und jetzt viel Erfolg beim Erstellen Ihrer Facebook-Seite!

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