5 Regeln + 5 Tipps, wie Sie auf Twitter wahrgenommen werden und so Ihre Bekanntheit erhöhen

Twittern, aber richtig!

tweet

Sie haben bereits einen Account bei Twitter mit Bild (also kein “Twitter-Ei”) und ausgefüllter Bio. Die nächste Herausforderung besteht nun darin, zu twittern. Schließlich ist Twitter ein Social Media-Kanal, bei dem die Echtzeit-Kommunikation im Fokus steht. Und um Follower zu gewinnen, müssen Sie bekannt werden. Das schaffen Sie wiederum nur, wenn Sie auf dem Netzwerk Inhalte verbreiten.

Im Gegensatz zu anderen Social Media-Plattformen gibt es bei Twitter jedoch eine entscheidende Besonderheit: Nämlich, dass lediglich 140 Zeichen pro Kurznachricht, ein sogenannter Tweet, zu Verfügung stehen. Daher müssen Sie sich also genau überlegen, was Sie twittern wollen.

Neben dem “Was”, also welche Inhalte Sie über den Kanal kommunizieren sollten, spielt insbesondere auch das “Wie” eine wichtige Rolle. Denn die Außenwirkung Ihres Unternehmens und letztlich die Chancen, eine große Followerschaft aufzubauen, hängt vom richtigen tweeten ab.

Aber wie twittert man eigentlich richtig? Wie setzt man beispielsweise Hashtags akkurat ein und wie gestalten Sie die Nachrichten interessant?

Glücklicherweise gibt es einige Basisregeln, die Ihnen als Anleitung zum richtigen twittern dienen können. Weitere Tipps hält zudem Ed Morgan mit seinen 5 “Mantras”  für erfolgreiches tweeten bereit.

Die erste und wohl wichtigste Regel lautet:

Sie müssen Ihre Zielgruppe immer im Blick haben, sprich: Sie schreiben in aller erster Linie Ihre Tweets für die Nutzer und nicht für das Netzwerk. Genauso, wie Sie auch nicht für die Suchmaschine Google, sondern für die User im Netz Inhalte bereit stellen.

Natürlich gibt es daneben noch einige anderen Tipps & Tricks, die Sie kennen sollten:

Grundlegende Regeln “Wie twittert man richtig?”

Regel 1: Kurzer Tweet

Auch wenn Ihnen bereits 140-Zeichen sehr kurz erscheinen, so sollten Sie diese für einen optimalen Tweet dennoch nicht “ausschöpfen”. Eine optimale Länge liegt hingegen bei 100 bis 120 Zeichen. Bilder oder Videos beeinflussen die Anzahl allerdings nicht.

Regel 2: Relevante Hashtags

Binden Sie in jeden Tweet einen, maximal drei Hashtags ein! Nur so wird Ihre Nachricht auf der Plattform für andere Nutzer sichtbar und auffindbar. Denn durch Hashtags stellen Sie Ihren Content in einen thematischen Zusammenhang mit anderen Inhalten. Umgekehrt bedeutet das: Sobald Sie keine Hashtags verwenden, kann Ihr Tweet nicht gefunden werden.

Allerdings ist es nicht ratsam, “irgendwelche” Hashtags zu verwenden. Vielmehr sollten Sie die Begriffe identifizieren, die zu Ihrem Thema passen.

Mehr dazu, wie Sie Hashtags richtig nutzen, lesen Sie jetzt hier!

Regel 3: Kein Tweet ohne Bild

Bilder erhöhen auf Twitter die Chancen, mehr Klicks (z,B. in Form von Retweets, Likes oder Klicks auf den Link) zu erhalten. Daher sollten Sie darauf achten, möglichst immer ein Foto in Ihre Nachricht zu integrieren. Insgesamt können Sie bis zu 4 Bildern einbinden.

Regel 4: Die Handles

Gerade um Ihre Reichweite und Bekanntheit innerhalb des Netzwerks zu steigern, sollten Sie andere Twitter-User in Ihre Tweets einbinden. Und zwar mit Hilfe von Handles (=Twitter-Nutzername). Diese Markierungen oder auch Mentions sind dann sinnvoll, wenn Sie beispielsweise einen Artikel weiterempfehlen.

Beispiel“Nützliche Tipps zum richtigen #twittern von @jeffbullas”

Die markierte Person erhält eine Mitteilung liked, retweetet oder kommentiert Ihren Tweet. Sie erreichen dadurch also neue User.

Regel 5: Videos

Neben Bildern sollten Sie auch Videos auf Twitter posten. Denn dieses Format kann ebenso positiv beeinflussen, dass Ihnen mehr Nutzer folgen.

Diese Tipps helfen Ihnen, gute Tweets zu schreiben und somit Ihr Profil bekannter zu machen. Jeder veröffentlichte Beitrag sollte auf Ihre Bekanntheit (und der des Unternehmens) einzahlen. Damit das noch besser funktioniert, sollten Sie neben den genannten Tipps ebenso Sie Ed Morgans zusätzlichen 5 “Mantras” berücksichtigen:

Empfehlung:Mehr Infos zu richtig gutem Twitter-Marketing finden Sie jetzt hier!

Diese Tipps helfen Ihnen, gute Tweets zu schreiben und somit Ihr Profil bekannter zu machen. Jeder veröffentlichte Beitrag sollte auf Ihre Bekanntheit (und der des Unternehmens) einzahlen. Damit das noch besser funktioniert, sollten Sie neben den genannten Regeln ebenso Ed Morgans zusätzliche 5 “Mantras” berücksichtigen:

Die 5 Twitter-Mantras von Ed Morgan

Mantra 1: Klasse statt Masse

Natürlich ist die Halbwertszeit eines Tweets sehr gering und daher neigen viele Unternehmen dazu, möglichst viele Infos tagtäglich zu veröffentlichen. Doch Ed stellt klar: Jeder Tweet ist eine “Werbung” für Ihre Marke und sollte daher mit gewisser Sorgfalt gestaltet werden. Denn es kommt weniger auf die Quantität Ihrer Tweet als vielmehr auf deren Qualität an, um die Aufmerksamkeit Ihrer User auf zu ziehen.

Mantra 2: Nicht alles ist “tweetbar”

Dieser Punkt knüpft an den ersten an: Sicherlich haben Sie bereits davon gehört oder gelesen, dass es bei Social Media auch immer auf die Authentizität der Marken ankommt. Daher lohnt es sich durchaus, auch mal Posts anzusetzen, die mehr den unterhaltenden Charakter haben. Und dennoch warnt Ed davor, jedes Mittagessen, jeden Ausflug oder sonstige Events zu tweeten. Vielmehr sollten Sie darauf achten, dass es immer zu Ihrem Image passt und es nicht “too much” wird.

Mantra 3: Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für Interaktionen

Social Media ist die Möglichkeit, mit der Zielgruppe direkt in Kontakt zu treten und zu kommunizieren. Für dieses Ziel finden Sie diverse Formate, von Umfragen über Quiz bis hin zu Gewinnspielen. Allerdings sollte dieses Vorgehen nicht zu einem reinen “Frage-Antwort-Spiel” montieren. Denn laut Ed leben die sozialen Netzwerke davon, dass die Nutzer miteinander interagieren – am besten zu einem Thema, das Sie besetzen und dadurch in der Wahrnehmung der Nutzer steigen.

Mantra 4: Kommunizieren Sie das, was Sie vom Wettbewerb abhebt

Für mehr Aufmerksamkeit und einen höheren Bekanntheitsgrad ist es wichtig, dass Sie immer deutlich herausstellen, wie Sie sich von Ihrer Konkurrenz unterscheiden. Schließlich müssen Sie Ihrer Community einen Grund liefern, warum diese Ihre Marke und nicht der Ihres Wettbewerbs vertrauen sollen.

Mantra 5: Bleiben Sie authentisch

Eds letzter Tipp stellt klar: Sie sollten sich so präsentieren, was Ihre Marke ausmacht und nicht zwanghaft versuchen, “Coolness” auszustrahlen. Denn schadest oft mehr als das es nützt. Der Grund: Es wirkt künstlich und nicht authentisch, was insbesondere in Social Media negativ Ihr Image beeinflussen kann.

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Fazit

Sowohl die Basics als auch Eds ergänzende Tipps unterstützen Sie, um einen langfristigen Erfolg auf Twitter zu erzielen. Zwar handelt es sich bei dem Netzwerk nicht um eine starke Traffic-Quelle für Ihre Website. Dafür hilft Ihnen der Kanal dabei, das eigene Image und die Bekanntheit zu stärken. Und dadurch festigen Sie wiederum Ihre Marktposition und können Sie sich im besten Fall sogar als Influencer etablieren.

Es zeigt sich also: Indem Sie wissen, wie man richtig twittert, steigen Ihre Chancen, mit relevanten Informationen Ihren Wettbewerbsvorsprung zu vergrößern. Voraussetzung ist natürlich immer, dass Sie Ihre Zielgruppe auf der Plattform antreffen.

 

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