Mit welchen Tricks Sie auch mit knappen Mitteln Videos für sich wirksam einsetzen können

Videomarketing für kleine Budgets

Auch in 2018 setzt er sich fort: Der Trend, Videos als Content-Format einzusetzen. Und das ist kein Wunder: So rufen 24,3 Prozent der Internetnutzer in Deutschland mindestens einmal in der Woche ein Online-Video auf. Und auch der große Marktanteil von YouTube, aktuell über 80 Prozent, zeigt deutlich: Video ist und bleibt Thema!

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Wenn Sie also auch künftig Ihre Zielgruppe wirksam erreichen wollen, dann sollten Sie Inhalte auch in Form von Bewegbild anbieten.

Nur: Das kostet Geld. Und gerade kleine und mittelständische Unternehmen stehen somit vor der Herausforderungen: Wie lässt sich auch mit kleinem Budget gute Clips produzieren?

Glücklicherweise kennen Katie Constantine und Brenda Stoltz einige Tricks, wie Sie auch mit knappen Mitteln erfolgreiches Videomarketing machen können.

In diesem Artikel finden Sie

7 kostengünstige Videotechniken

Der Anspruch ist klar: Sie wollen ein perfektes Video drehen. Aber es soll (oder darf)  nicht zu viel kosten. Das sind zwei Anforderungen, die auf den ersten Blick nicht miteinander verknüpft werden können.

Dass es durchaus möglich ist, zeigt Katie in ihrem Artikel “7 Video Techniques for a Limited Budget”.  Denn Sie gibt Tipps, an welchen “Ecken und Enden” Sie Ihre Video-Produktion so gestalten können, damit die Kosten nicht das gewünschte Maß übersteigen. Und das Ergebnis dennoch den Erwartungen entspricht:

Technik 1: Ausleihen statt Kaufen

Es müssen nicht die High-End-Ausstattung sein. Gerade, wenn Sie erst in die Video-Produktion einstiegen, ist es laut Katie nicht notwendig, sofort die gesamte Ausrüstung zu kaufen. Denn die günstigere Alternative heißt: Ausleihen. Es gibt zahlreiche Anbieter, die Ihnen das entsprechende Equipment verleihen. So minimieren Sie Ihre Kosten und zahlen nur für die Zeit, in der Sie tatsächlich produzieren.

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Technik 2: Eigener Content statt Inhalt erstellen lassen

Ein “gutes “Video lebt nicht allein von den technischen Feinheiten. Natürlich muss Ton, Bild und Licht passen. Wenn jedoch der Inhalt, den Sie transportieren wollen, den Zuschauer langweilt, dann nützt Ihnen auch die beste technische Ausstattung nichts.

Wie immer im Content Marketing, kommt es daher beim Videomarketing darauf an, welche Informationen Sie präsentieren:

  • Hat der Content einen echten Nutzwert für den Zuschauer?
  • Soll der Clip unterhalten und entspricht er dazu dem Humor der Zielgruppe?
  • Handelt es sich eher um beratenden Inhalt?

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Sie sollten folglich im ersten Schritt definieren, welchen Zweck Ihr Video erfüllen soll (also informieren, unterhalten oder beraten?). Darauf folgt das Schreiben Ihres “Drehbuchs”. Und auch hier können Sie auf interne Ressourcen zurückgreifen: Statt einem Freelancer, sollten Sie zunächst versuchen, selbst die Storyline für Ihren Clip zu konzipieren.

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Technik 3: “Amateure” statt professionelle Schauspieler

Je nachdem, wie Ihr Clip aufgebaut ist, benötigen Sie eventuell Schauspieler. Auch hier haben Sie die Wahl: Entweder engagieren Sie professionelle Statisten und Schauspieler oder Sie greifen auf Studenten, Schüler und Amateur-Schauspieler zurück. Zweiteres spart in jedem Fall Geld und sicherlich in vielen Fällen ausreichend.

Technik 4: Kostenlose statt gemietete Locations

Je nachdem, wie Ihr Drehbuch aufgebaut ist, benötigen Sie bestimmte und/oder unterschiedliche Locations. Hier lohnt es sich, im Vorfeld zu recherchieren: Wo finden Sie in Ihrer Nähe passende Orte, für die Sie nichts zahlen müssen? Denn besonders, wenn Sie verschiedene Drehorte benötigen, können Sie mit dieser Strategie Ihre Kosten minimieren.

Technik 5: Kostenlose statt teure Schnittprogramme

Nachdem Sie also Ihren Clip abgedreht haben, folgt die Produktion. Sie müssen Szenen schneiden, anpassen, Tonspur optimieren und/oder Musik sowie Untertitel einfügen. Dazu gibt es im Netz eine Reihe von kostenlosen Tools, wodurch Sie wieder Kosten sparen.

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Technik 6: Animiationen

Eventuell wollen Sie noch zusätzlich Ihren Clip animieren? Im Netz finden Sie dazu ebenfalls kostengünstige Softwares.

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Technik 7: Effiziente Projektplanung

Um weiter Ihr Budget zu minimieren, sollten Sie auch die Zahl der an der Videoproduktion beteiligten Personen begrenzen. Achten Sie beispielsweise darauf, dass verschiedenen Verantwortliche mehrere Funktionen einnehmen können.

Katies Ratschläge finden Sie auch noch mal in der praktischen Übersicht als Infografik:

Die Infografik gibt insgesamt 7 Tipps, wie man Budget bei einer eigenen Video-Produktion einsparen kann. So ist es sinnvoll, das Equipment auszuleihen statt zu kaufen, für Schnitt und Animation kostenlose Programme zu nehmen oder auch Amateure statt professionelle Schauspieler zu engagieren.
Mit welchen Techniken Sie Budget für eine eigene Video-Produktion einsparen können, zeigt Ihnen diese Infografik.

Alle 7 Tipps zeigen: Es gibt zahlreiche Stellschrauben, mit denen Sie Ihre Video-Produktion maßgeblich straffen und dadurch Geld sparen können. Katies Ideen eignen sich besonders dann, wenn Sie noch am Anfang stehen und Dinge “ausprobieren” wollen.

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4 Video-Formate für kleine Budgets

Es gibt verschiedene Arten von Videos. Und je nach Inhalt eignet sich ein Format besser als das andere. Zudem sind verschiedene Formen auch dahingehend hilfreich, sich vom Wettbewerb abzusetzen. Denn die Konkurrenz wächst stetig.

Die gute Nachricht ist: verschiedene Content-Formate benötigen nicht zwangsläufig große Werbebudgets. Das zeigt nämlich Brenda in Ihrem Blog-Post “Low-Cost Ideas for Using Video in Your Content Marketing” auf allbusiness.com.

Sie nennt 4 Formate, die Sie für Ihr Content Marketing verwenden sollten und beschreibt gleichzeitig, wie Sie sie kostengünstig produzieren können:

Idee 1: Erklärvideos

Gerade Anleitungen und Erklärungen zu einem Thema lassen sich ideal in sogenannten Erklärvideos darstellen. Hier haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder greifen Sie auf kostengünstige Anbieter zurück, die für Sie solche Clips professionell erstellen. Oder aber Sie kreieren die Clips selbst und zwar mit Hilfe von Tools, die sich dazu im Netz finden. Eines davon ist beispielsweise PowToon.

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Idee 2: Kundenvideos

Empfehlungsmarketing ist keine neue Erfindung. In Zeiten von zunehmender Digitalisierung nehmen allerdings Bewertungen und eben Empfehlungen immer stärker an Bedeutung zu, sobald Nutzer vor einer Kaufentscheidung stehen.

Diese Entwicklung können Sie auch für Ihr Videomarketing einsetzen: Nämlich, indem Sie bestehende oder potenzielle Kunden filmen und daraus kurze Clips entwickeln. Zum Beispiel, wenn diese Ihr Produkt testen. Oder Sie führen kurze Interviews mit Nutzern, die Fragen zu relevanten Themengebieten aus Ihrer Branche beantworten.

Mit dieser Strategie profitieren Sie in zweierlei Hinsicht: Einerseits stärken Sie die Kundenbindung, andererseits erhöhen sich durch authentische “Kunden-Stimmen” das Vertrauen in Ihre Marke.

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Idee 3: Produktvorstellung

Klassisch, dennoch immer noch wirksam, sind Produkt-Vorstellungen. Dabei präsentieren Sie die Funktionsweise, Einsatzmöglichkeiten, Unterschiede zu bestehenden Angeboten sowie besondere Features und geben einen Einblick, was den Kunden erwartet.

Zwar ist eine Produkt-Vorstellung keine Neuheit; oft sind es User jedoch gewöhnt, eine kurze Einführung in ein dargestelltes Produkt zu erhalten. Sprich: Können Sie diese Erwartung nicht erfüllen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Nutzer zum Wettbewerb wechselt.

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Idee 4: Video-Blog

Diese vierte Möglichkeit bezeichnet Brenda als “Vlog”: gemeint ist damit ein Video-Blog. Statt also sämtlichen Inhalt in geschriebener Form anzubieten, können Sie diesen auch in Bild und Ton liefern. Vorausgesetzt natürlich, Ihre Zielgruppe ist überwiegend Video-affin.

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Fazit: Videomarketing braucht kein riesiges Budget

Sowohl Katies also auch Brendas Ausführungen machen deutlich: Es sind keine großen Werbeetats notwendig, um gute Videos zu produzieren. Denn neben den technischen Aspekten, kommt es in erster Linie auf den Content an, den Sie präsentieren wollen.

Ist dieser nicht auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten, dann hilft es auch nicht, wenn der gesamte Clip hochprofessionell wirkt; Ihr Ziel, mehr Nutzer zu erreichen und diese auf Ihre Seite zu lenken, erfüllen Sie dann dennoch nicht.

Natürlich sollten Bild-, Ton- und Lichtverhältnisse einer gewissen Qualität entsprechen. Allerdings sind auch hier keine High-End-Produktionen notwendig. Statt hierauf den Schwerpunkt zu legen, sollten Sie ich stattdessen auf die Erarbeitung eines guten Drehbuchs konzentrieren.

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