Anleitung, Tipps und Tricks für Twitter-Anfänger

Wie funktioniert eigentlich Twitter?

Sicherlich kennen Sie Twitter. Das „blaue Vögelchen“ ist das Erkennungszeichen des Social Media-Kanals. Doch auch wenn Ihnen das Netzwerk bekannt ist, wissen Sie nicht unbedingt, was den Kanal von anderen Netzwerken unterscheidet und ob es für Sie – vor allem geschäftlich – sinnvoll ist, richtig?

Um Ihnen eine kurzen Überblick zu geben, wozu Twitter dient, wie es funktioniert und wie Sie auch als “Anfänger” erfolgreich twittern können, finden Sie in diesem Artikel folgende Themen:

Twitter  – der Microblogging Dienst

Bei Twitter handelt es sich um einen Microblogging Dienst, mit dem Sie weltweit mit anderen Nutzern in Echtzeit kommunizieren können. Nach offiziellen Angaben des Kanals gibt es in Deutschland rund 12 Millionen Nutzer. Weltweit sind es 328 Millionen monatlich aktive Nutzer. Folgende Eckpunkte zu dem Unternehmen:

  • Gegründet 2006 als Twitter Inc.
  • 328 Millionen monatlich aktive Nutzer weltweit
  • Haupteinnahme Quelle ist der Anzeigenumsatz
  • 83 Prozent der monatlich aktiven Twitter-Nutzer verwenden den Kanal mobil

(Quelle: https://de.statista.com/themen/99/twitter/)

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Wie funktioniert der Dienst?

Sobald Sie auf Twitter entweder über Desktop oder per App registriert sind, können Sie kurze Nachrichten posten. Diese dürfen maximal 140 Zeichen lang sein und heißen Tweets. Die Posts sind für alle User in ihrem Newsfeed sichtbar.

Grundsätzliche ist Twitter ein Kanal, auf den aktuelle Meldungen verbreitet werden – daher auch die Frage in ihrem Profil “Was gibt’s Neues?”. In diesem Feld können Sie dann Ihren Tweet schreiben. Es ist ebenso möglich, Bilder, Links und Videos einzufügen (Mehr dazu im Punkt “Wie das Zwitschern funktioniert”).

Thematisch ist die Plattform breit aufgestellt: Sie können Nachrichten zu Politik, Veranstaltungen, Ernährung, aktuelle Entwicklungen oder auch zu Fachthemen, wie Marketing, Steuer, SEO oder Social Media twittern.

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Was bringt mir Twitter?

Wie bei jedem Social Media-Kanal ist der Nutzen abhängig davon, wie Sie das Netzwerk für sich verwenden. Deshalb: Überlegen Sie sich vorher, welche Themen Sie auf Twitter interessieren und was Sie erreichen wollen. Denn es gibt verschiedene Möglichkeiten:

  • “Persönlicher” News-Kanal zu Themen, die Sie interessieren
  • Vernetzen mit Personen aus Ihrer Branche.
  • Sich zu bestimmten Themen als Meinunsgführer (sogenannter Influencer) positionieren.
  • Austausch und Diskussion mit anderen Nutzern.
  • Bekanntheit der Marke und/oder des Unternehmens steigern.

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Was ist das Besondere an dem Microblog?

Im Unterschied zu Facebook, Instagram oder XING weist Twitter einige grundlegende Merkmale auf, die Sie kennen sollten. Hier ein Überblick:

  • Maximal 140 Zeichen pro Tweet
  • Echtzeit-Kommunikation steht im Fokus
  • Ungefilterter Newsfeed
  • sehr kurze Halbwertszeit von Tweets
  • Einsatz von Hashtags
  • Verwendung von Handles

Im folgenden werden die einzelnen Punkte kurz und knapp erklärt:

Schreiben mit nur 140 Zeichen

Eine wesentliche Besonderheit ist die bereits genannte Begrenzung auf 140 Zeichen pro Kurznachricht. Das stellt Sie vor die Herausforderung, nicht unbegrenzt viel Text veröffentlichen zu können. Das wiederum „zwingt“ jeden dazu, sich auf die Kernbotschaft seiner Aussage zu beschränken.

Die Echtzeit-Kommunikation

Der Fokus liegt demnach auf der Echtzeit-Kommunikation sowie kurzen und prägnanten Nachrichten. Aus diesem Grund ist die Plattform sicherlich nicht für jede Art von Content geeignet.

Kein Algorithmus

Eine weitere Besonderheit bei diesem Netzwerk besteht (momentan noch) darin, dass Sie als User einen ungefilterten Newsfeed erhalten. Das heißt: Alles, was Ihre Follower oder Personen, denen Sie folgen, veröffentlichen, wird Ihnen eins zu eins angezeigt.

Folglich gibt es keinen Algorithmus wie bei z.B. bei Facebook, der die Informationen vorher aufgrund Ihres Userverhaltens filtert und dann entsprechend ausspielt.

Geringe Halbwertszeit der Inhalte

Daraus resultiert, dass die sogenannte Halbwertszeit Ihrer Tweets sehr gering ist, sprich: Ihr Post wird in der Regel nur wenige Minuten lang wahrgenommen, da er schnell in der Flut der immer neuen Tweets untergehen kann. Gleichzeitig jedoch erhalten Sie Zugriff auf alle Informationen, da keine automatische Auswahl stattfindet.

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Hashtags

Als Hashtags werden Begriffe bezeichnet, die mit einem Raute-Zeichen markiert sind (z.B. #Twitter oder #ContentMarketing).

Was ist der Sinn von Hashtags?

Personen verwenden auf Twitter (und Instagram) Hashtags, um das Netzwerk nach Themen, Marken, Unternehmen oder anderen Anfragen zu durchsuchen. Sie funktionieren somit ähnlich, wie wenn Sie in Google ein Suchwort eingeben: Daraufhin erhalten Sie eine Reihe von Suchergebnissen.

Wenn Sie nun bei Twitter suchen, gehen Sie ähnlich vor: Sie geben in den Suchschlitz einen Begriff ein und setzen davor das die Raute (“#”). Dann erscheinen alle Tweets, die zu Ihrem Suchwort passen, da diese den Hashtags enthalten.

Anleitung: Wie funktioniert das?

Indem Sie Hashtags in Ihre Tweets einbinden, verknüpfen Sie den Post mit anderen thematisch passenden Kurznachrichten. Es entsteht dadurch ein kontextueller Zusammenhang zwischen verschiedenen Tweets. Sobald Sie also in der Suchleiste des Kanals einen Suchbegriff mit dem #-Zeichen eingeben, erhalten Sie alle Inhalte, die auf Twitter zu diesem Thema gepostet wurden. Umgekehrt bedeutet es: Nutzen Sie keine Hashtags, steht Ihr Post in keinem Zusammenhang mit anderen Kurznachrichten. Und noch wichtiger: Ihr Tweet kann so nicht (oder nur durch Zufall) gefunden werden.

Beispiel:

Wie man Hashtags in Tweets einsetzen kann
So können Sie Hashtags (rot umrandet) in Tweets verwenden.

Hashtags sind demnach elementar wichtig, um auf Twitter mit Inhalten von den Usern gefunden zu werden. Da das Suchen mit Hilfe der „#“-Begriffe auf dieser Plattform von den Nutzern gewohnt ist, sollte man unbedingt sinnvolle Hashtags in seine Posts einbinden. Ansonsten bleiben Sie mit Ihrem Content (und Account) „unsichtbar“.

Empfehlung: Wie Sie Hashtags richtig für Ihr Twitter-Marketing einsetzen, lesen Sie jetzt hier!

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Handles

Darunter versteht man die Profilnamen der Twitter-Accounts, die immer mit dem @-Zeichen (z.B. @CommAndSell) beginnen. Die Handles dienen zur eindeutigen Identifizierung und Ansprache von Usern.

Welchen Nutzen haben Handles?

Sie dienen dazu, Nutzer direkt “anzusprechen”. Beispielsweise, indem Sie den Handle eines Users in Ihren Tweet einbauen (ähnlich wie die Markierung von Personen bei Facebook). Durch dieses Vorgehen können Sie Ihre Reichweite erhöhen.

Anleitung: Wie verwendet man demnach Handles?

Handles können (und sollten!) Sie ebenso wie Hashtags in Tweets einbinden. Dadurch erhält die Person, deren Handle Sie angegeben haben, eine Benachrichtigung. Im besten Fall teilt (sogenannter Retweet) oder liked (Klick auf das „Herzchen“) der markierte User Ihren Post, wodurch Sie auch von dessen Follower wahrgenommen werden. Sie vergrößern also Ihre Reichweite innerhalb des Portals.

Sie können Handles z.B. in folgender Weise verwenden:

  • Wenn Sie kuratierte Artikel verbreiten: Ergänzen Sie einfach das Twitter-Handle des Autors.
  • Wenn Sie auf einer Veranstaltung sind: Binden Sie in Ihre Tweets z.B. den Handle des vortragenden Referentens oder Teilnehmer einer Podiumsdiskussion ein.
  • Wenn Sie einen Blog-Post über Twitter teilen, bei dem Sie sich auf einen anderen Autor beziehen.

Beispiel:

Wie Sie Handles in Tweets einbinden können
So bindet man Handles (orange umrandet) in Tweets ein.

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Anleitung: So legen Sie Ihren Twitter-Account an

Ob für Ihr Unternehmen oder einfach ” mal zum Testen”: Ein Profil auf dem Microblog anzulegen ist nicht aufwendig.

Bevor es los geht

Bevor Sie starten, sollten Sie sich überlegen, was Sie mit einem Account auf dem Kanal erreichen wollen; Welches Ziel verfolgen Sie also? Wichtig ist vor allem festzulegen, zu welchen Themen Sie “zwitschern” wollen. Machen Sie beispielsweise eine kurze Liste, was Sie besonders interessiert und wozu Sie was zu sagen haben. Diese “Vorarbeit” erleichtert es Ihnen auch später, Ihr Profil auszufüllen.

Sobald Sie Ihr Ziel und Ihre Themen bestimmt haben, kann es losgehen:

In 5 Schritten zum Twitter-Profil – Anleitung

Schritt 1: Zunächst rufen Sie die Seite www.twitter.com auf.

Schritt 2: Klicken Sie auf  “Registrieren”.

Schritt 3: Es erscheint das Anmelde-Feld:

  • Geben Sie Ihren vollständigen, echten (!) Namen (sogenannter “Klarnamen”) ein sowie Ihre Email-Adresse
  • Vergeben Sie ein Passwort

Mit einem Klick auf “Registrieren” stimmen Sie den AGBs, den Datenschutzbestimmungen sowie der Nutzung der Cookies zu. Im Anschluss erhalten Sie eine Email von Twitter, in der Sie Ihre Anmeldung bestätigen müssen.

Schritt 4: Nun können Sie sich auf Twitter einloggen und gelangen so zum ersten Mal auf Ihr eigenes Profil, das Sie nun mit entsprechenden Informationen einrichten können. Wichtige Daten, die Sie in jedem Fall angeben sollten, sind:

Der Nutzername (sogenanntes Handle)

In Ihrem Account ist sowohl Ihr vollständiger Name als auch Ihr Nutzername zu sehen. Zweiteres wird als sogenanntes “Handle” bezeichnet.

Ihr Handle kann bis zu 15 Zeichen umfassen und beliebig von Ihnen verändert werden. Twitter schlägt Ihnen einen Namen vor, den Sie dann anpassen können. Allerdings sollten Sie bei Ihrer Namenswahl darauf achten, für welchen Zweck (also beruflich oder privat) Sie das Profil nutzen. Da das Handle Ihr eindeutiges Erkennungsmerkmal ist, sollte es auch möglichst selten geändert werden – ansonsten ist es schwieriger für andere User, Sie zu finden und das heißt: Sie erhalten weniger Follower.

Das Profilbild

Ein absolutes No-Go ist das sogenannte “Twitter-Ei”. Dieses erscheint als Ihr Profilfoto, solange Sie kein eigenes hochgeladen haben. Für einen professionellen Auftritt ist es elementar, ein entsprechendes Bild einzustellen. Hierzu folgende Eckdaten:

  • Format: 400 x 400 Pixel
  • Datei: JPG oder PNG

Ihr Bild erscheint zudem bei jedem Tweet, den Sie absetzen.

Das Headerbild

Ebenso wichtig ist der Header Ihres Accounts. Dabei muss das Bild folgende Punkte einhalten;

  • Eine Größe von 1.500 x 1.500 Pixel
  • PNG und JPG

Die Biografie (“Bio”)

Damit die anderen Nutzer sofort erkennen, was Sie auszeichnet, sollten Sie Ihre sogenannte “Bio” (==Abkürzung für Biografie) ausfüllen. Hier stehen Ihnen 160 Zeichen zur Verfügung. Sie können besondere Fähigkeiten, Ihren Job-Titel, Ihr Unternehmen, Marken oder Themen (hier lohnt sich die Vorarbeit!) angeben, die für Sie relevant sind. Aufgrund der begrenzten Zeichenzahl ist es hier sinnvoll, sogenannte Hashtags zu verwenden. Diese eigenen sich besonders dazu, die Themen anzugeben, für die Sie stehen. Ebenso sollten Sie Ihren Ort (meist Land) in der Bio vermerken. Es ist zudem möglich, auch Websites zu verlinken.

Schritt 5: Fertig

Nachdem Sie nun Ihr Profil erstellt haben, können Sie mit den twittern beginnen.

Hier alle wichtigen Infos zum Twitter-Profil im Überblick:

Die Infografik veranschaulicht alle Bereiche, die Sie auf Ihrem Twitter-Profil auf jeden Fall ausgefüllt haben sollten. Dazu gehört: Ein Profilbild, ein Header-Bild, eine aussagekräftige Bio (ggf. mit Hashtags & Handles)Die Infografik veranschaulicht alle Bereiche, die Sie auf Ihrem Twitter-Profil auf jeden Fall ausgefüllt haben sollten. Dazu gehört: Ein Profilbild, ein Header-Bild, eine aussagekräftige Bio (ggf. mit Hashtags & Handles)
Welche wesentliche Punkte Sie beim Anlegen eines Twitter-Profils wissen sollten, zeigt diese Infografik.

Die Twitter-App

Sie können auf den Kanal natürlich auch mobil zugreifen – und zwar mit Hilfe der entsprechenden App. Sobald Sie sich diese für IOS oder Android heruntergeladen haben, melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an. Sofort haben Sie Zugriff auf Ihren gesamten Twitter-Account.

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So funktioniert das “Zwitschern” auch als Anfänger

Ihr Profil ist angelegt, jetzt können Sie mit dem “Zwitschern”, also dem twittern, beginnen. Schließlich liegt der Schwerpunkt des Kanals darin, mit anderen Personen Inhalte zu teilen und zu kommunizieren.

Dazu klicken Sie entweder auf den Button “Twittern” oder schreiben direkt in das Feld (“Was gibt’s Neues?“) oberhalb Ihrer Timeline. Sie können

  • Ihren Text eingeben (maximal 140 Zeichen),
  • bis zu 4 Fotos hinzufügen,
  • GIFs einbinden oder
  • auch Videos (max. 2 Minuten und 20 Sekunden) posten.

Bilder, GIFs und Videos beeinflussen die Zeichenanzahl nicht.

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Mein erster Tweet – in 7 Schritten

Der erste Tweet ist häufig der schwerste. Denn die erste Frage, die sich jeder stellt, heißt: Über was soll ich “zwitschern”?

Hier können Sie auf die Themen zurückgreifen, Sie sich im Vorfeld überlegt haben. Weitere Anregungen sind:

  • Sie haben einen Artikel gelesen und wollen diesen weiterempfehlen.
  • Sie wollen Ihre Meinung zu einem Beitrag, einer politischen Entwicklung oder einem anderen Post mitteilen.

Gerade Punkt eins ist eine gute Möglichkeit, sich das erste Mal zu Wort zu melden. Insgesamt können Sie wie folgt vorgehen:

  1. Klicken Sie in das Twitter-Feld.
  2. Schreiben Sie Ihren Post. Empfehlenswert ist es, maximal 100 bis 120 Zeichen zu verwenden.
  3. Verwenden Sie relevante Hashtags und/oder Handles: Twitter schlägt Ihnen automatisch mögliche Hashtags genauso wie Handles vor, sobald Sie das @ oder #-Zeichen verwenden. Somit finden Sie schnell den gewünschten Begriff oder die Person. Bei Hashtags sollten Sie Begriffe wählen, die relevant und im Zusammenhang mit dem Thema stehen, über das Sie schreiben. Es lohnt sich ein Handle einzubinden, wenn Sie auf den Autor verweisen wollen, dessen Beitrag Sie weiterempfehlen.
  4. Kopieren Sie den Link des Artikels in das Beschreibungsfeld.
    Um die Zeichenanzahl zu verringern, können Sie den Link verkürzen. Ein hilfreiches Tools dazu ist Bit.ly.comWenn der Artikel bereits ein Beitragsbild enthält, dann wird dieses von der Plattform automatisch “mitgezogen” und bei Ihrem Post ausgespielt.
  5. Ist das nicht der Fall, können Sie ein Bild hinzufügen oder einfach weitere Fotos ergänzen (bis zu 4 Stück sind möglich).
  6. Lesen Sie Ihren Posts auf Rechtschreibung und Grammatik Korrektur.
  7. Klicken Sie auf “Twittern”.

Die wesentlichen Schritte zum “Zwitschern” zeigt auch diese kompakte Übersicht:

Der erst Tweet auf Twitter - Anleitung
Wie Sie Schritt für Schritt Ihren ersten Tweet einstellen.

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Was sind Follower und was heißt “Folgen”?

“Follower” sind das gleich wie Fans auf Facebook oder Abonnenten auf YouTube. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, anderen Personen auf der Plattform “zu folgen”, also sich mit ihnen zu vernetzen und so ein Follower zu werden. Das heißt: Die Aktivitäten der Personen, denen Sie folgen, erscheinen dann in Ihrer Timeline.

Ziel ist es selbstverständlich, dass viele relevante Nutzer Ihrem Profil folgen, es also “abonnieren”. So bauen Sie ein Netzwerk auf und gleichzeitig steigern Sie Ihre Bekanntheit.

Als “Neuling” auf Twitter ist es ratsam, erst anderen Usern zu folgen, wenn Sie bereits einige Tweets abgesetzt haben. Der Grund ist simpel: Sobald man einen neuen Follower gewonnen hat, erhält man eine Mitteilung. Und natürlich besucht man dann den neuen Account – weshalb es professioneller wirkt, wenn auf Ihrer Newsfeed bereits ein paar eigene Tweets zu sehen sind.

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Retweet (RT), Like und Kommentare: Die Reaktionen der Twitter-Nutzer

Sobald ein anderer User auf Ihren Post reagiert, erhalten Sie eine Benachrichtigung. Diese finden Sie unter dem Reiter “Mitteilung”. Reaktionen seitens der Community können sein:

  • “Gefällt-mir”-Angaben/Likes (das Herzchen),
  • Retweets oder
  • Kommentare.

Insbesondere beim letztgenannten sollten Sie zeitnah antworten. Die drei genannten Funktionen sind Mittel für Sie und natürlich die anderen User, einen Post wahrzunehmen. Im einzelnen bedeutet das:

Das “Liken”

Diese Reaktion kennen Sie sicherlich von Facebook. Sobald Ihnen ein Post gefällt, dann können Sie diesen entsprechend markieren. Nämlich indem Sie auf das “Herzchen” klicken.

Der Retweet (Abkürzung RT)

Mit dem Retweet-Button teilen Sie den Post an diejenigen Personen weiter, die Ihnen folgen (also Ihren Follower) weiter. Noch “persönlicher” ist es, wenn Sie Ihrer Empfehlung einen eigenen Kommentar hinzufügen. Beispielsweise: “Hilfreiche Tipps von @neilpatel zum Thema #ContentMarketing”

Der Kommentar

Diese Funktion ist allseits bekannt. Sie haben, wie z.B. bei Facebook, die Möglichkeit, zu jedem Inhalt einen Kommentar anzugeben. Somit können Sie also direkt mit anderen Nutzern zu einem Thema kommunizieren.

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Tipps & Tricks für Einsteiger

Damit Ihr erster sowie alle nachfolgenden Tweets ein Erfolg werden, sollten Sie folgende Punkte beachten:

Passender Inhalt

Die Länge Ihrer Kurznachricht ist durch 140-Zeichen Regel bereits stark begrenzt. Verschiedene Analysen zeigen außerdem, dass selbst 140 Zeichen noch „zu viel“ sind; die meiste Aufmerksamkeit erzeugen Tweets mit maximal 100 bis 120 Zeichen.

Bilder

Posten Sie Bilder! Wie bei vielen anderen Social Media-Kanälen auch, erhöhen Sie dadurch Ihre Chancen, von mehr Nutzer wahrgenommen zu werden,

Videos

Auch Videos können Sie als Kurznachricht versenden. Die Dauer ist auch 2 Minuten begrenzt.

Hashtags

Wie oben ausführlich erläutert, sollten Sie in jede Mitteilung Hashtags einbinden. Erst so können Sie gefunden werden und zeigen zudem, welche Themen Sie bespielen. Dadurch wird es für Personen einfacher zu entscheiden, ob sie Ihnen folgen sollen.

Handles

Auch Handles sollten Sie, wenn es sinnvoll ist, in Ihre Tweets aufnehmen. So erhält die markierte Person eine Benachrichtigung und reagiert im besten Fall mit einer Aktion, z.B. mit einem Like oder einem Retweet. So bekommen Sie mehr Bekanntheit und sogar mit User, die Ihnen folgen.

Das Folgen

Ihre ersten Follower können Sie einerseits über Inhalte sammeln, die Sie posten. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, bekannten Personen aus Ihrer Branche zu folgen. Zudem werden Ihnen dann die Posts angezeigt, die diese Nutzer veröffentlichen.

Sobald Ihnen eine Person folgt, sollten Sie dieser “zurückfolgen”. Dadurch bauen Sie die Anzahl Ihrer Follower auf und aus. Allerdings ist es ratsam zu prüfen, ob der Nutzer tatsächlich relevant für Sie ist (also ob sie gemeinsame Themengebiete haben). Hin und wieder kann es sich nämlich auch um sogenannten Fake-Accounts handeln, die für Sie dann folglich keinen Nutzen haben.

Reagieren

Sobald Ihnen ein Tweet eines anderen Nutzers gefällt, verwenden Sie den Like oder Retweet-Button. Damit zeigen Sie Ihr Interesse und erhöhen die Chance, ebenfalls Reaktionen auf Ihre Posts zu erhalten.

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