Wie Sie Ihre Konkurrenz durchleuchten und so mehr Kunden gewinnen können

3 Tools zur Wettbewerbsanalyse im Content Marketing

Analyse Wettbewerb

Die Theorie ist schnell verstanden: Sie produzieren Inhalte zu Themen, die Ihre Zielgruppe im Web sucht, bieten einen Mehrwert und spielen den Content über viele verschiedene Kanäle aus (unter anderem auf Ihrer Website). Dadurch erzeugen Sie (eigene) Reichweite. Und diese können Sie dann durch verschiedene Conversion-Schritte Stück für Stück monetarisieren.

Soweit ist das Konzept hinter Content Marketing schnell verstanden.

Doch die Umsetzung ist nicht ganz so einfach.

Denn in der Praxis tritt häufiger der Fall auf, dass die Inhalte nicht so performen, wie man es gerne hätte. Sprich, Sie erreichen nicht die Traffic-Zahlen, die Sie geplant haben. Und je weniger Website-Besucher auf Ihren Blog kommen, desto geringer sind die Conversion-Rates in Ihrem Marketing-Funnel. Schließlich können Sie nur mehr Nutzer “wandeln”, wenn Sie auch genügend Traffic in Ihren Marketing-Trichter lenken.

Um dieses Problem zu lösen finden Sie auf diversen Blogs (wie natürlich auch auf unserem Communicate And Sell-Blog) zahlreiche Tipps zu wirksamen Content-Strategien. Der Vorschlag heute lautet: Analysieren Sie regelmäßig die Inhalte Ihrer Wettbewerber und finden Sie so Themenbereiche, die von Ihrer Konkurrenz (noch) nicht bedient werden. Oder aber Hinweise darauf, was andere Anbietet besser machen. Beides hilft Ihnen dabei, Ihre eigenen Maßnahmen weiter zu optimieren und am Ende Ihre Reichweite zu erhöhen.

Und wie finden Sie diese Nischen? Gavin Llewellyn zeigt es Ihnen und zwar mit Hilfe von drei Tools. Diese stellt Gavin ausführlich auf smartinsights.com vor. Zugleich präsentiert er die Vor- und Nachteile dieser “Helferlein”:

Warum die Konkurrenzanalyse so wichtig ist

Bevor Gavin auf die drei Tools eingeht, verweist er auf die Wichtigkeit, regelmäßig die eigene Konkurrenz zu analysieren. Dazu nennt er wesentliche Vorteile, die Sie daraus erhalten:

  • Es lassen sich anhand von Zahlen, wie zum Beispiel Shares, die erfolgreichsten Content-Formate und Ideen der Wettbewerber ermitteln.
  • Sie erkennen, wo Lücken zwischen Ihrer Themenplanung und der des Konkurrenten sind.
  • Es werden frühzeitig “Risiken” durch neue und bestehende Wettbewerber für Ihr Content Marketing erkannt. So können Sie entsprechend gegensteuern.
  • Stärken und Schwächen werden sichtbar und können für eigene Maßnahmen genutzt werden.

Empfehlung: Alle 3 Tools finden Sie auch als in dieser Infografik: Jetzt hier klicken!

Die 4 Punkte machen deutlich: Sie sollten Ihr Konkurrenz-Umfeld immer im Blick haben. Denn die größte Gefahr besteht darin, gerade neue Wettbewerber zu spät zu erkennen. Das tritt insbesondere immer dann ein, wenn es sich um (eigentlich) branchenfremde Anbietet handelt.

Damit Sie dieses Szenario vermeiden, können Ihnen laut Gavin folgende 3 Tools helfen:

Tool 1: Socialcrawlytics.com

Funktion: Konkurrenzanalyse in Social Media

Sie wollen wissen, wie Ihr Wettbewerb mit seinen Inhalten in Social Media performt? Das sehen Sie mit Hilfe des Tools Socialcrallytics.com.

Sie müssen sich lediglich mit Ihrem Twitter-Account registrieren. Danach können Sie jede beliebe URL eingeben und erhalten einen Überblick, welcher Content wie stark auf diversen Social Media-Plattformen geteilt geteilt, gelikt oder anderweitig weiterempfohlen wurde.

Dadurch erhalten Sie detaillierte Hinweise darauf, welche Themen und Format bei Ihrem Konkurrenten besonders gut wahrgenommen werden. Ebenfalls sehen Sie, welche Keywords verwendet werden.

Darüberhinaus liefert Ihnen das Tool:

  • Die Anzahl der Shares über sämtliche Social Media-Kanäle hinweg.
  • Daten, wo Ihr Wettbewerber am stärksten oder schwächsten  vertreten ist.
  • Die Inhalte, welche geteilt wurden.
  • Einen Vergleich zu Ihrer Seite.

Jedoch macht Gavin auch auf einige Nachteile aufmerksam:

  • Teilweise längere “Wartezeiten” bis alle Daten geladen sind.
  • Kein Informationen über Backlinks.
  • Keine Hinweise, wer welchen Content geteilt hat.

Gavins Fazit lautet dennoch: Socialcrawlytics.com ist ein ideales, kostenfreies Tool, mit dem Sie wichtige Einblicke in das Social Media-Marketing und vor allem in die Content-Strategie bekommen.

Tool 2: Quick Sprout

Funktion: SEO- und Social Media-Vergleich mit Wettbewerbern

QuickSprout ist von Neil Pate, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Content Marketer. Mit seinem Tool sind in der Lage, sowohl Ihre Website als auch die Ihrer Konkurrenten auf folgende Punkte hin zu prüfen:

  • SEO-Wert (ein Indexwert, den das Tool ermittelt)
  • Site Speed
  • Keywords, zu denen man rankt
  • Content, der rankt
  • Anzahl der Backlinks
  • geschätzter Traffic (auf Basis der Rankings)

Daneben können Sie sich direkt mit bis zu 3 Konkurrenten vergleichen. So wird ersichtlich, in welchen der genannten Punkte andere Anbieter besser oder auch schlechter sind als Sie. Gerade die Einblicke in die Keywords, den Content und die Backlinks sind wichtige Informationen, mit denen Sie Ihre Strategie verbessern können. Besonders für Maßnahmen zur Suchmaschinen-Optimierung (SEO) bietet das Tool gute Erkenntnisse.

Weiterhin ist auch eine Social Media-Media-Analyse möglich: Hier sehen Sie, welche Seiten wie viele Shares unter anderem auf den Plattformen Facebook, Pinterest, Google+ und LinkedIn generiert haben.

Allerdings gibt es auch bei QuickSprout ein zwei Nachteile:

  • Die Menge an Daten, die man erhält, müssen geordnet und entsprechend gewertet werden. Das kann teilweise zur “Überforderung” führen.
  • Laut Gavin gibt es gerade bei der Konkurrenzanalyse einige Grenzen.

Doch auch hier stellt Gavin klar: QuickSprout gibt anhand von verschiedenen Zahlen einen guten Überblick, wie Ihre Website und Ihr SEO im Verhältnis zur Konkurrenz performen.

Tool 3: BuzzSumo

Funktion: Social Media-Analyse und Identifikation von Influencern.

Die dritte Anwendung ist einigen von Ihnen sicherlich bekannt: BuzzSumo.

Bereits mit der kostenlosen Version sind Sie in der Lage, Inhalte anhand von Keywords zu suchen und deren Anzahl an Total Shares über diverse Social Media-Plattformen einzusehen (Facebook, LinekdIn, Twitter, Pinterest und Google+). Das ermöglicht Ihnen zu sehen, welche Konkurrenz in Social Media zu Ihren Themen vorherrscht. Gleichzeitig erkennen Sie, welche Themen besonders gut auf den verschiedenen Netzwerken geteilt werden.

Weiterhin können Sie Ihre Ergebnisse nach Sprache, Land und – sehr interessant – nach Formaten, wie Videos, Grafiken, Bilder, filtern. Das gibt Ihnen einen tiefen Einblick, wie Inhalte im Social Web performen (und ob Ihre unter den ersten 10 Plätzen erscheinen).

Wenn für Sie Twitter eine besondere Rolle spielt, dann bietet Ihnen BuzzSumo für den Micro-Blog noch detaillierte Informationen: Sie können analysieren, welche Nutzer Inhalte besonders häufig teilen und sehen, wie viele Follower sie haben. Zudem ist es möglich, die Ergebnisse nach

  • Blogger,
  • Influencers,
  • Unternehmen (companies),
  • Journalisten,
  • und sogenannten “regular people” zu filtern.

Außerdem können Sie Influencer generell nach Themen suchen.

Alle Daten lassen sich außerdem herunterladen: Als CSV- oder Excel-Datei.

Als Nachteil nennt Gavin, dass BuzzSumo nicht die detaillierten Informationen wie die anderen beiden Tools liefert.

Doch für einen Überblick, bevor man in die detaillierte Recherche einsteigt, ist das Tool ideal.

Alle 3 Tools im Überblick

Wofür Sie jedes der drei vorgestellten Tools einsetzen können, um Ihren Wettbewerb genauer zu analysieren, zeigt Ihnen noch einmal die folgende Infografik. Natürlich finden Sie darin ebenso die “Nachteile” je Tool. So können Sie schnell abwägen, welches der drei “Helferlein” für Sie am besten geeignet ist:

Die Infografik zeigt drei Tools inklusive ihrer Nachteile, mit denen Sie Ihre digitale Konkurrenz finden und analysieren können.
Mit welchen Tools können Sie Ihre größten Rivalen finden? Die Infografik gibt Antworten.

Fazit: Tool-Wahl ist von Ziel abhängig

Die Darstellung aller drei Tools zeigt: Es gibt gute Möglichkeiten, die Konkurrenz im Blick zu behalten und wichtige Hinweise über Optimierungspotenzial für die eigene Strategie zu erhalten.

Natürlich ist der Umfang Ihrer Konkurrenzanalyse immer auch abhängig von Ihrem Zeitbudget und der Menpower. Doch auch, wenn Sie eher mit knappen Mitteln arbeiten: Sie sollten dennoch regelmäßig den Wettbewerb beobachten. Ansonsten besteht das hohe Risiko, unbemerkt vom Wettbewerber “überholt” zu werden.

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