Warum und wie Sie Ihre Content Marketing-Strategie auf die steigende Nutzung von mobilen Endgeräten ausrichten sollten

4 Regeln, wie Sie Ihr Content Marketing für “mobile” fit machen

mobile first

Dass die meisten Inhalte im Netz über mobile Endgeräte abgerufen werden, ist hinreichend bekannt. Und auch wenn dieser Trend weiter steigt und überall das Schlagwort “mobile first” auftaucht, so heißt das noch lange nicht, dass jedes Unternehmen dafür bereits gerüstet ist.

Denn viele fragen sich: Was genau bedeutet das vielzitierte “mobile first” für mich? Dass man auf das veränderte Verhalten seiner Zielgruppe reagieren und entsprechend den Content anpassen muss, ist klar. Die Frage ist vielmehr: Wie geht man dafür vor, um am Ende mehr Website-Besucher, also Traffic,zu erhalten?

Genau diesem Problem nimmt sich freundlicherweise Ray Beharry an. Er gibt auf business2community.com 4 Tipps, die er aus einer repräsentativen Studien analysiert hat, und dabei helfen, dem “mobilen” Trend erfolgreich zu meistern. Welche Regeln er dabei vorgibt und auf was Sie achten sollten, lesen Sie in diesem sehr hilfreichen Artikel.

Tipp 1: Denken Sie mobile-first!

Fast 70 Prozent der befragten Teilnehmer gaben an, hauptsächlich über Smartphone & Co. auf das Internet zu zugreifen. Für das Marketing bedeutet das: Die Inhalte müssen in erster Linie für mobil optimiert sein. Deshalb die Devise: mobile-first!

Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu, dennoch ist es wichtig, diesen Sachverhalt immer wieder zu berücksichtigen.

Daneben führt Ray die drei Hauptgründe auf, warum Nutzer mobil statt Desktop bevorzugen:

  1. Grund: Ort und Zeit
  2. Grund: Art des Inhalts
  3. Grund: Zugang zu WiFi

Aus diesen drei Punkten ergeben sich laut Ray drei wichtige Maßnahmen im Rahmen der “mobile-first”-Devise:

  1. Optimieren Sie Ihre lokale Suche und vor allem Auffindbarkeit.
  2. Gestalten Sie Inhalte, die mobil leicht zu konsumiere sind.
  3. Analysieren Sie Ihren Sales-Funnel nach Inhalten und Call-to-Actions; vereinfachen Sie für mobile User, eine Conversion abzuschließen.

Tipp 2: Gestalten Sie prägnante und kompakte Überschriften

Ebenfalls sehr aufschlussreich ist der Hinweis aus der Studie, dass die Headline für die Nutzer den entscheidenden Anlass gibt auf den Content zu klicken. Folglich sollten Sie darauf achten, eine kurze und aussagekräftige Überschrift zu verwenden.

Bilder und Videos nennen die befragten Nutzer für die Plätzen zwei und drei in Bezug auf die Click-Through-Rate. Allerdings verschiebt sich das Verhältnis bei den 14 bis 17-jährigen Teilnehmer der Umfrage: Hier sind Videos und Überschriften fast gleichermaßen entscheidend, ob geklickt wird oder nicht.

Tipp 3: Long-Form-Content funktioniert auch mobil

Ein Zeitraum, wann Nutzer online sind, ließ sich aus der Studie nicht herausfinden. Dagegen zeigte sich, dass zwar kurze Texte aufgrund der Usability sehr wichtig sind. Dennoch lesen User auch Long-Form-Content auf ihren mobilen Endgeräten. Wichtig ist dabei, dass diese für das Device entsprechend aufbereitet ist, sprich: Verwenden Sie Aufzählungen, kompakte Absätze und deutliche Zwischenüberschriften. Das alles erleichtert es den Nutzer, Ihren Inhalt einfacher zu lesen und erspart langes scrollen (Stichwort User Experience)

Tipp 4: Liefern Sie relevanten Informationen

Auch mobil gilt: Nur was relevant für die Nutzer ist, wird gelesen und im besten Fall geteilt. Für möglichst viel Interaktion von mobilen User, sollten Sie nach Ray Ihre Inhalte wie folgt aufbauen:

  • Bleiben Sie fokussiert: Versuchen Sie nicht, in einem Artikel möglichst viele Themen oder Aspekte abzudecken. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Kernaussagen und kreieren Sie zu verwandten Themen eigenen Content.
  • Gestalten Sie Interaktion so einfach wie möglich: Ihr User sollte einfach und schnell Content von Ihnen über Social Media oder Email weiterverbreiten können.
  • Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt: Verknüpfen Sie Ihren Beitrag, soweit es sinnvoll ist, mit News oder Ereignissen. Damit erhöhen Sie Ihre Chance, mehr User anzusprechen.
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