10 der häufigsten Fragen zum Thema Content Marketing kurz und knapp beantwortet

Fragen & Antworten rund ums Content Marketing

Zwar gibt es zu Content Marketing auf jeder Marketing-Konferenz mittlerweile mindestens eine Keynote. Dennoch gibt es immer wieder eine Reihe an wiederkehrenden Fragen. Und 8 der drängendsten und häufigsten Fragen selbstverständlich inklusive der Antworten haben wir für Sie zusammengetragen:

In diesem Artikel finden Sie

#Frage 1: Warum ist Content Marketing so wichtig?

Antwort: Weil es mit dem Ansatz möglich ist, sinkende Reichweiten in der Zielgruppe durch gute Inhalte im Netz auf eigenen Kanälen (Stichwort Owned Media) zu kompensieren und sogar auszubauen.

Mit Anzeigen, Flyern und Beilagen erreichen Sie aktuell weniger Teile Ihrer Zielgruppe als es früher der Fall war. Denn die Aversion gegen „klassische Werbebotschaften“ wächst, egal ob in gedruckter Form oder auch online (Stichwort Adblocker). Sie werden also nicht mehr wahrgenommen. Somit sinken die Reichweiten und es sind enorme Werbebudgets erforderlich, um weiterhin den Großteil der relevanten Nutzer anzusprechen.

Dieses veränderte Informations- und Nutzerverhalten stellt Unternehmen vor die Herausforderung, auch in Zukunft die eigene Zielgruppe effektiv zu erreichen. Und da die klassischen Vertriebswege nicht mehr funktionieren, bietet Content Marketing eine Alternative. Denn Ziel der Strategie ist es, echte hilfreiche Informationen und keine Werbebotschaften anzubieten. Dadurch steigen Sie in der Wahrnehmung Ihrer Nutzer (Sie liefern schließlich nützliche Inhalte) und erhöhen somit die eigene Glaubwürdigkeit und Reichweite. Letztlich können Sie dadurch langfristig potenzielle und bestehende Kunden an Ihre Marke binden.

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#Frage 2: Wie funktioniert Content Marketing?

Antwort: Im Content Marketing werden Inhalte (=Content) über sämtliche Kanäle (digital und gegebenenfalls auch gedruckt) verbreitet, die einen Nutzwert für die Zielgruppe besitzen und Fragen der Nutzer beantworten. So erzeugen Sie Relevanz zu den für Sie wichtigen Themen im Netz, da Sie zu gesuchten Begriffen Ihrer User weit oben in den Suchmaschinen-Ergebnissen (z.B. bei Google) erscheinen. Sie verfügen folglich über eine hohe Sichtbarkeit im Netz, was wiederum zu höherem organischen Traffic für Ihre Website  führt. Sie vergrößern also Ihre Reichweite und gleichzeitig stärken Sie Ihre Relevanz in Ihrer Branche.

Reichweite und Relevanz bilden das erste Ziel Ihrer Strategie und gleichzeitig die Voraussetzung für hohe Conversion-Rates. Denn mit Traffic allein verdienen Sie noch kein Geld. Daher müssen Sie diesen monetarisieren und zwar mit Hilfe eines definierten Sales-Funnels. Indem Sie Ihre Reichweite mit diesem Marketing-Trichter Schritt-für-Schritt “veredeln”, können Sie am Ende mehr zahlende Kunden erhalten.

Aber damit der Funnel funktioniert, müssen Sie zunächst Traffic generieren. Denn je mehr Website-Besucher Sie hineinlenken, desto höher sind die Wandlungsraten.

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#Frage 3: Was ist eine Content Marketing-Strategie?

Antwort: Eine Content Marketing-Strategie umfasst alle wichtigen Bausteine, die notwendig sind, um mit Content am Ende mehr Traffic, Vertrauen bei den Nutzern und langfristige Kundenbeziehungen zu erzeugen.

Empfehlung: Sie wollen Ihre eigene, erfolgreiche Content Marketing-Strategie entwickeln? Eine Anleitung finden Sie jetzt hier!

Die 5 Elemente der Strategie sind:

  • Das Keyword-Universe (Welche relevantenThemen(=Keywords) suchen Ihre Nutzer?)
  • Die Zielgruppen-Analyse (Vor welchen Frage und Herausforderungen stehen Ihre User? Wie und wo informieren sie sich?)
  • Das Content-Konzept (Welche Inhalte (=Content) müssen Sie Ihren User in welchem Format liefern)
  • Die Distributionsstrategie (Auf welchen Kanälen treffen Sie wann Ihre Zielgruppe?)
  • Die Konversionsstrategie (Wie können Sie einmalige Website-Besucher Schritt-für-Schritt zu zahlenden Kunden wandeln à Sales-Funnel)

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#Frage 4: Was macht Content Marketing aus?

Antwort: Die wesentlichen Punkte im Content Marketing sind:

  • Ihre Zielgruppe steht im Mittelpunkt.
  • Sie liefern qualitativ hochwertigen und nützlichen Content und keine “Kauf mich”-Botschaften.
  • Sie erzeugen und kontrollieren eine eigene Reichweite (Stichwort Owned Media).
  • Die Verkaufsabsicht steht im Hintergrund.

Den Kern bilden die Bedürfnisse der Zielgruppe, auf die Sie alle Maßnahmen ausrichten, angefangen bei der Content-Erstellung bis hin zur Distribution. Für Ihre Inhalte bedeutet das: Sie müssen einen echten Mehrwert liefern und nicht lediglich Werbebotschaften, in denen Sie Ihre Marke präsentieren.

Ebenfalls ein wesentliches Merkmal ist, dass die Verkaufsabsicht im Hintergrund steht. In erster Linie müssen Sie Relevanz und Glaubwürdigkeit mit Hilfe von gutem Content aufbauen. Die Monetarisierung folgt erst im zweiten Schritt. Daher ist der Ansatz auch langfristig ausgelegt und nicht als kurzfristige „Abverkaufs-Methode“ zu sehen (anders als Werbeaktionen).

Ein wesentlicher Vorteil gegenüber Paid Media, also bezahlter Reichweite,  besteht außerdem darin, dass Sie Ihre Inhalte und Kanäle (die eigene Website) selbst kontrollieren. Und damit sind Sie in der Lage, umfassend über die gewonnene Reichweite zu verfügen.

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#Frage 5: Was kostet Content Marketing?

Antwort: Es kostet Sie das Budget, das Sie einkalkulieren. Der Vorteil ist, dass für die Entwicklung einer Content Marketing-Strategie keine großen Werbebudgets notwendig sind. Allerdings kostet es Zeit sowie Ressource, denn das entsprechende Know-How muss aufgebaut werden. Für die Umsetzung können zudem gegebenenfalls Kosten für Tools oder auch für neue Mitarbeiter anfallen. Dennoch: Der Ansatz ist auch mit knappen Mitteln umsetzbar. Warum gerade kleine und mittelständische Unternehmen auf Nischenmärkten besonders von dem Ansatz profitieren können – gerade weil keine großen Investitionen nötig sind – lesen Sie jetzt hier!

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#Frage 6: Was bringt Content Marketing?

Antwort: Richtig angewendet führt der Ansatz zunächst zu mehr Reichweite, damit zu einer höheren Relevanz  und folglich auch zu mehr Vertrauen in Ihrer Marke. Das ist und muss Ihr erstes  Ziel Ihrer Content Marketing-Maßnahmen sein.

Erst damit ist es möglich, aus Ihrem Sales-Funnel Conversions sowohl in Form von Leads und als letztlich auch in Form von zahlende Kunden zu generieren. Exemplarisch kann dieser Prozess wie folgt aussehen:

Ihr Website-Besucher gelangt über eine Suchanfrage bei Google auf Ihre Seite. Weil der Nutzer bei Ihnen die passende Antwort auf seine Frage findet, ist seine User Experience positiv. Daher steigt die Wahrscheinlichkeit, den User von der Anmeldung Ihres Newsletters zu überzeugen. Damit machen Sie aus einem einmaligen Visitor einen wiederkehrenden Website-Besucher. Sie generieren somit einen Lead. Dieser Kontakt gibt mit der Registrierung seiner Emailadresse Ihrer Marke einen “Vertrauensvorschuss”. Und diesen können Sie nutzen, um ihn mit anderen hilfreichen Inhalten zu weiteren Transaktionen zu animieren. Je besser die Angebote auf das kontextuelle Umfeld angepasst ist, in dem sich Ihr Nutzer bewegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, letztlich einen Kauf zu erzeugen.

Wie ein Sales-Funnel aussehen kann, zeigt Ihnen das Beispiel unseres “Veredelungslifts”. Jetzt hier klicken!

Denn je mehr Traffic Sie in Ihren Marketing-Funnel lenken, desto höher ist der Output.

Content Marketing zahlt folglich auf folgende Ziele ein:

  • größere Reichweite
  • hohe Relevanz im Markt und für die Zielgruppe
  • positives Markentimage
  • höheres Markenvertrauen
  • wachsende Conversion-Rates
  • langfristigere Kundenbziehungen (Stichwort Customer Lifetime Value)

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#Frage 7: Was sind Nachteile von Content Marketing?

Antwort: Der wohl größte “Nachteil” besteht im Zeit-Faktor. Wenn Sie schnelle messbare Erfolge sehen wollen, dann wird das nicht möglich sein.

Denn Content Marketing ist eine langfristig angelegte Strategie, die darauf ausgerichtet ist, nachhaltige Kundenbeziehungen auf- und auszubauen. Die dazu notwendige Planung sowie besonders die Umsetzung kostet Zeit: Sie müssen Know-How aufbauen oder einkaufen und Ihre Prozesse erweitern bzw. ändern. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind nicht innerhalb von wenigen Monaten messbar. Laut den Erfahrungen und Recherchen von Kerry Jones auf fractl.com müssen Sie vielmehr mit einem Zeitfenster von mindestens 6 Monaten rechnen, bis Sie erste Erfolge erkennen können. Das heißt also: Ein Zeitraum von 12 Monaten ist definitiv sinnvoll, um Ihre Strategie effektiv bewerten zu können. Für kurzfristige Erfolge ist Content Marketing daher Ansatz.

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#Frage 8: Was macht ein Content Marketing-Manager?

Antwort: Ein Content Marketing-Manager plant, koordiniert, steuert und kontrolliert die Umsetzung einer Content Marketing-Strategie. Er ist eine Art „Projektleiter“ bei der Implementierung und natürlich auch Kontrolle des Plans. Somit ist er ebenfalls für die Aufgabenverteilung und die Einhaltung Ihres Redaktionsplans genauso wie für die Erfolgskontrolle Ihres Content Marketings verantwortlich. Je nach Größe Ihres Unternehmens oder Ihrer Marketing-Abteilung, leitet ein Content Marketing-Manager ein entsprechendes Team.

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#Frage 9: Ist Content Marketing nur besseres Social Media?

Antwort: Nein. Social Media ist ein Teil von Content Marketing. Die sozialen Netzwerke, wie Facebook, Twitter, Instagram, Xing & Co., spielen eine wichtige Rolle bei der Generierung von Reichweite und Bekanntheit und zwar im Rahmen der Distributionsstrategie. Denn durch die Distribution Ihrer Inhalte über diese Kanäle steigern Sie die Chance, möglichst flächendeckend Ihrer Zielgruppe zu erreichen. Und je relevanter der Content ist, den Sie auf den Social Media-Plattformen verbreiten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, das Interesse der Nutzer auf sich zu ziehen.

Content Marketing ist daher kein besseres Social Media. Vielmehr ergänzen sich beide Ansätze.

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#Frage 10: Content Marketing vs. klassischer Werbung: Was ist der Unterschied?

Antwort: Zwischen Content Marketing und klassischen Werbebotschaften besteht ein deutlicher Unterschied. Wichtig ist aber auch: Beide Strategien sind keine Gegensätze, sondern können sinnvoll miteinander verknüpft werden, um am Ende mehr Umsatz zu generieren.

Was die beide Methoden voneinander trennt, zeigt Ihnen die folgende Übersicht:

Werbung…

  • ist anlassbezogen.
  • führt bzw. kann zu direkten Abverkäufen führen.
  • wirkt kurzfristig.
  • ist produktzentriert.
  • kann den Marktanteil steigern

Content Marketing…

  • ist ein strategischer Ansatz.
  • soll das Markenvertrauen festigen.
  • kann indirekt Umsätze steigern.
  • ist zielgruppenzentriert.
  • kann den bestehenden Markt erweitern.

Mehr Infos zum Unterschied Content Marketing vs Werbung und wann Sie welche der Ansätze für sich einsetzen sollten, finden Sie jetzt hier!

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Was sind Ihre Fragen rund um Content Marketing? Einfach mailen an gerber@communicateandsell.de und eine schnelle Antwort erhalten. Wir freuen uns drauf!

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