Gavin Davidso führt 13 Gründe auf, die zeigen, ab wann Sie Content Marketing für sich einsetzen sollten

Wann Sie in Content Marketing investieren sollten

Befinden Sie sich schon mitten in der Planung und Umsetzung Ihrer Content Marketing-Strategie oder warten Sie noch ab? Trifft bei Ihnen der zweite Punkt zu, dann hat Sie der Ansatz noch nicht gänzlich überzeugt. Oder Sie glauben, Ihr kleines bzw. mittelständisches Unternehmen kann es sich nicht leisten, regelmäßig passende Inhalte zu produzieren und zu verbreiten, um Ihre Reichweite zu erhöhen.

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Sie warten also noch auf den richtigen Zeitpunkt, richtig?

13 Warn-Signale, die dafür sprechen

Allerdings sollten Sie nicht zu lange warten. Ansonsten können Sie leicht von Ihrem Wettbewerb überholt werden. Dieser Meinung ist auch Gavin Davidso auf upflow.com. Und damit genau dieses Szenario nicht eintritt, müssen Sie wissen, wann die richtige Zeit ist, um in Content Marketing zu investieren.

Auch darauf kennt Gavin eine Antwort. Er nennt nämlich 13 “Warn-Signale”, die deutlich machen: Spätestens jetzt sollten Sie sich für den Ansatz entscheiden.

Welche Merkmale das sind, lesen Sie im Folgenden:

Signal 1: Sie haben bereits guten Content

Sicherlich gibt es auch in Ihrem Unternehmen bereits Inhalte, die Ihre Zielgruppe interessiert. Zum Beispiel Antworten Ihres Kundenservices auf häufig gestellte Fragen. Oder die vielen Präsentationen Ihrer Sales-Abteilung, in denen Ihre Produkte oder Dienstleistungen im Detail erklärt werden.

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Das und mehr wird einmal erstellt, für einen Kundentermin genutzt und danach ad acta gelegt. Das ist Ressourcenverschwendung! Denn viele dieser und weiterer vorliegender Inhalte eigenen sich ideal, um ihn auf Ihrer Website sowie über Social Media zu verbreiten und somit ohne große Kosten (!) mehr Website-Besucher für Ihren Sales-Funnel zu gewinnen. Also warum dieses Potenzial nicht nutzen, wenn es solche Chancen bietet?

Signal 2: Es gibt (fast) keine Website-Besucher

Sie haben viel Geld in das Design Ihrer Website investiert. Das allein reicht jedoch definitiv nicht aus, um Ihre Traffic-Zahlen hochzufahren. Sprich: Mehr Website-Besucher kommen nicht automatisch, nur, weil Sie eine neue, wenn auch sehr gut gestaltete Seite haben.

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Niedrige Besucherzahlen bedeuteten weiterhin, dass Sie nicht die Themen bedienen, die Ihre Nutzer interessieren. Ihre Reichweite und ebenso Ihre Relevanz ist demnach gering. Das wiederum erschwert es, mehr und vor allem neue Käufer zu generieren. Ihre Kosten amortisieren sich folglich nicht.

Signal 3: Sie sind in Google unsichtbar

Wenn Sie ein Thema in Google eingeben, das für Ihre Branche relevant ist, auf welcher Search Engine Result Page (SERP) erscheinen Sie dann? Oder sind gar nicht erst unter den ersten 3 Suchergebnis-Seiten zu finden? Wenn das der Fall ist, besteht dringend Handlungsbedarf.

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Schließlich bedeutet es, dass Sie im Web zu wichtigen Suchanfragen Ihrer User nicht auffindbar und damit nicht präsent sind. Demnach haben Sie keinerlei Relevanz für Personen, die Antworten suchen zu Fragen, die Ihre Branche betreffen. Sie haben schließlich keinerlei Ranking. Die Wahrscheinlichkeit sinkt folglich rapide, online Leads oder zahlende Kunden zu gewinnen. Sie haben zwar eine Website, die jedoch lediglich Geld kostet und keinen Ertrag erwirtschaftet.

Signal 4: Ihr Konkurrent rankt immer über Ihnen

Selbst wenn Sie ein Ranking haben und sogar auf SERP eins der Google-Suche erscheinen, so sollten Sie immer das Umfeld betrachten: Wer beispielsweise erscheint über Ihrem eigenen Eintrag? Wenn es ein Mitbewerber ist, dann ist es an der Zeit, gegenzusteuern.

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Je besser Ihre Postion in den SERPs ist, desto höher ist Ihre Chance auf mehr Traffic, der auf Ihrer Seite landet. Umgekehrt heißt das: Je mehr Konkurrenten über Ihnen ranken, desto weniger Website-Besucher klicken auf Ihre URL.

Signal 5: Sie investieren viel In GoogleAds, aber ohne Erfolg

Statt auf organische Sichtbarkeit in Google zu setzen, besteht Ihre Strategie darin, in bezahlte Keywords zu investieren. Allerdings erzielen Sie hier nicht den Erfolg, den Sie geplant haben. Stattdessen verursachen Sie hohe Kosten (denn Sie zahlen pro Klick, also klassisch Pay-per-Click-Modell). Dieses Geld können Sie sinnvoller nutzen: Indem Sie eben doch die Generierung organischer Reichweite fokussieren. Das bedeutet zwar ebenfalls Aufwand, doch der Ertrag ist langfristig.

Signal 6: Ihr SEO reicht nicht aus

Sie generieren Reichweite – aber eben noch nicht optimal, trotz SEO.

Sie haben bereits eine SEO-Strategie: Ihre Website ist On- und Off-Page optimiert und wird zudem stetig verbessert. Suchmaschinen-Optimierung allein reicht laut Gavin allerdings noch nicht aus, um Ihre Reichweite zu maximieren. Erst in Verbindung mit Content ist es möglich, Ihren Erfolg zu maximieren. Denn Google präferiert Content, der auf die Such-Intension der User ausgerichtet ist. Und das schaffen Sie nur mit einer Content Marketing-Strategie.

Signal 7: Ihr Social Media Marketing generiert Reichweite ohne Ziel

Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn & Co. gehören bereits zu Ihrem Marketing-Baukasten. Sie posten Inhalte und generieren sogar Shares, Likes und es gibt Kommentare. Sie erzeugen also Aufmerksamkeit. Aber was machen Sie mit diesem Interesse seitens Ihrer Nutzer? Gibt es einen Plan, wie Sie die Aufmerksamkeit kanalisieren, um daraus Leads und kostenpflichtige Transaktionen zu generieren? Wenn nicht, dann sind Ihre Social Media-Maßnahmen wirtschaftlich ineffizient. Sie geben damit Geld aus, das auf kein Ziel abgestimmt ist. Sie brauchen folglich eine Strategie. Und hier kann Content Marketing helfen.

Signal 8: Keine oder stagnierende Conversion Rates

Sobald ein Nutzer auf Ihre Seite kommt, wollen Sie ihn zu einer Handlung animieren. Sei es, dass er mehr als einen Artikel liest, sich für den Newsletter anmeldet, einen kostenlosen Download tätigt oder am Ende ein Produkt kauft. Für jede dieser Conversions müssen Sie den User überzeugen bzw. einen Grund liefern, warum es sich für ihn lohnt, die Transaktion auszuführen.

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Mit reinen “Kauf-mich”-Botschaften erzielen Sie momentan noch (gute) Conversion-Rates. Für langfristige höhere Conversion-Rates sind jedoch andere Maßnahmen nötig. Nur so bleiben Sie wettbewerbsfähig.

Signal 9: Sie wissen nicht, wie und ob Ihre Website performt

Sie haben eine Website, die regelmäßigen Traffic generiert genauso wie Leads für Ihre Sales-Abteilung. Aber wissen Sie, wie gut Ihre Seite insgesamt performt? Welches Verhältnis besteht zwischen den Investitionen und dem Ertrag (Stichwort Return On Invest)? Kennen Sie weder die Kosten noch den Umsatz, den Sie mit der Website erwirtschaften, dann ist es an der Zeit, eine entsprechende Strategie zu entwickeln: Nämlich Content Marketing.

Signal 10: Sie kennen die Customer Journey Ihrer Nutzer zu wenig

Je mehr Sie über das Verhalten Ihrer Nutzer, deren Informationsbedürfnis und ihre Herausforderungen wissen, desto besser können Sie Ihre Angebote anpassen. Voraussetzung: Sie erheben systematisch die Daten für diese Analyse. Ist das bei Ihnen (noch) nicht der Fall, dann liegt hier viel ungenutztes Potenzial. Schließlich ist ein großer Vorteil im Online-Marketing, dass man Maßnahmen detailliert auf Erfolg hin messen kann. Content Marketing bietet dazu die ideale Möglichkeit zu erkennen, welche Inhalte wann nötig sind, um einen Kauf letztlich abzuschließen (und zu wiederholen).

Signal 11: Sie haben mehr Käufer, aber auch mehr Kosten

Wie ist das Verhältnis zwischen Akquise-Kosten und den Ertrag pro gewonnenem Kunden (Stichwort Customer Lifetime Value)? Das ist eine der zentralen Fragen, wenn darum geht, die Effektivität Ihrer Marketing-Maßnahmen zu beurteilen. Denn natürlich können Sie weiterhin mit klassischen Methoden Kunden gewinnen. Wenn jedoch deren Kosten exorbitant dem Erlös gegenüber stehen, dann sollten Sie das Konzept überdenken.

Signal 12: Ihre aktuellen Marketing-Maßnahmen sind schwer auf neue Zielgruppen zu erweitern

Um dauerhaft Geld zu verdienen, müssen Sie Ihren Marktanteil stetig erhöhen (oder zumindest halten). Das bedeutet, Ihre Zielgruppen sind zu vergrößern. Das wiederum verursacht häufig hohe Kosten, da Sie Ihre standardisierten Marketing-Maßnahmen nun auf neue Märkte und Nutzer anpassen müssen. Content bietet hier eine einfache und vor allem günstige Möglichkeit. Denn dessen Verbreitung ist nicht an Grenzen gebunden.

Signal 13: Jeder Ihrer Wettbewerber betreibt Content Marketing

“Weil es alle tun” ist sicherlich nicht immer das überzeugendste Argument. Aber wenn Ihr Wettbewerb bereits eine Content Marketing-Strategie hat, dann sollten Sie hier nicht ins Hintertreffen geraten. Ansonsten können Sie schnell von Ihren Konkurrenten “überholt” werden und wertvolle Marktanteile verlieren.

Fazit: Content Marketing ist eine sinnvolle Alternative

Egal, ob Sie momentan noch mit Ihren klassischen Marketing-Maßnahmen Geld verdienen: Um Wettbewerbsfähig zu bleiben ist Content Marketing eine sinnvoll Alternative.

Gerade dann, wenn Sie (noch) kein Monetarisierungs-Konzept für Ihre Website haben. Denn dann ist Ihre Seite lediglich eine “Visitenkarten” im Web, die erstens keiner findet. Und zweitens keinerlei Nutzen für Ihren Gesamterfolg hat.

Bevor Sie also ins Hintertreffen geraten und Reichweite sowie Kunden verlieren, sollten Sie sich für eine Content Marketing-Strategie entscheiden.

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